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 Die Menschen

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Salen Arion
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BeitragThema: Die Menschen   Do Jan 04, 2018 5:26 am


Die Menschen
"Wir ruhen in den Silhouetten unserer Väter und Mütter."

Der Mensch. Unendlich in seinen Möglichkeiten, seiner erfinderischen Art und in seiner Gier. Der Großteil der varantischen Bevölkerung besteht aus Menschen. Sie folgen der Krondynastie und herrschen über unseren Kontinent. Doch herrschen ist leicht gesagt in einer Welt, die sich ständig gegen den Menschen aufzulehnen scheint. Krankheiten und die Natur persönlich machen dem Menschen das Leben schwer. Trotzdem schaffte es diese erfinderische Spezies sich immer wieder gegen die Natur zu behaupten und ihren Werdegang weiter fortzusetzen.
Bei den Menschen spielt der Adel eine große Rolle. Dieser regiert die Menschen in Form von Dynastien, die sich immer aus drei mächtigen Adelsfamilien zusammen setzen. Hierbei ist die 'Krondynastie' seit fast 1000 Jahren an der Macht und unter ihr regieren drei weitere Dynastien Fürstentümer des Menschenreichs. Die Königsfamilie 'Arion' ist nicht nur Anführer der Krondynastie, sondern auch das mächtigste Adelsgeschlecht der Welt. Der Unterschied zwischen dem Adel und dem gemeinen Volk ist zwar sehr groß, aber trotzdem gibt die hohe Gesellschaft den Menschen nicht nur Strukturen und Regeln, sondern auch Hoffnung.
Der durchschnittliche Mensch wird in der Regel 70 Jahre alt. Manche adelige, jene mit den spitzen Ohren, haben eine höhere Lebenserwartung, mit bis zu 100 Jahren. Wobei zu erwähnen bleibt, dass die Krankheiten in Varantas dieses Alter deutlich verringern können. Kaum ein Mensch im heutigen Zeitalter erreicht das Ziel gemütlich im Schlafe fort zu gehen.

Aussehen
Ganz gleich aus welcher Welt man kommt, unter dem Begriff 'Mensch' kann sich fast jeder etwas vorstellen. Das aufrecht gehende Wesen mit seiner verletzlichen Haut, den zwei Augen, langen Armen und Beinen, Händen die greifen können und einem Gesicht welches gar unendlich Emotionen widerspiegeln vermag. Auch in Foladrion hat man dieses Bild vor Augen wenn man von einem 'Mensch' spricht. Der Vielfalt sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Es gibt dicke Menschen, dünne Menschen, Menschen mit heller oder dunkler Hautfarbe. Wobei die Hautfarbe durchaus einen Hintergrund hat! Menschen deren Familien aus dem Süden Varantas stammen haben meist dunklere Haut als jene die aus dem Norden kommen. Heutzutage sind die unterschiedlichen Hautfarben der Menschen jedoch in ganz Varantas anzutreffen.
Ebenso unterschiedlich wie die Hautfarben oder die Statur, sind auch die Haar- und Augenfarben der Menschen. Sie können in allen natürlichen Farben erscheinen, wobei diese innerhalb der Familie weiter vererbt werden.
Nun, eine Besonderheit der Menschen sollte wohl noch erwähnt werden. Manchmal, in seltenen Fällen von adeligen Familien, haben Menschen längliche, spitz zulaufende Ohren. Auch diese werden weiter vererbt und gerade in der Krondynastie stehen diese Ohren für die Reinheit des adeligen Blutes. Man achtet stark darauf die Familie nur mit anderen spitzohrigen Adeligen zusammen zu bringen, um diese Besonderheit bei zu behalten.

Fähigkeiten
Tatsächlich tut sich der Mensch als die Spezies in Varantas hervor, welche die wenigsten angeborenen Fähigkeiten besitzt. Der Mensch kann sich weder von Natur aus in ein Tier verwandeln, noch Feuer spuken oder fliegen. Er ist eben einfach ein Mensch, der sich vor allem durch seinen Einfallsreichtum und seine Kreativität hervor tut. Sonst ist er eher durchschnittlich.
Doch seit der Versklavung der Nachtmahre und vor allem seit dem man heraus fand, wie man mit magischem Erz Magie kontrollieren kann, ist der Mensch das am meisten magiebegabteste Wesen in Varantas. Die Aura kommt bei ihm am häufigsten vor und der Mensch ist als wilder Hexer oder anerkannter Magier dazu im Stande die größten magischen Wirkungen hervor zu rufen.

Leibeigene
Da die Menschen ihre eigene Art als die am höchsten stehende sehen, gibt es unter den Menschen keinen Rassismus oder Sklaverei. Einzig der Stand der Familie und das Recht der Geburt unterteilen die Menschen in unterschiedliche Klassen, wobei auch ein einfacher Bauer niemals mit einem Sklaven gleichgesetzt werden würde.
Dennoch bleibt der varantische Mensch nicht gänzlich von seiner eigenen Grausamkeit verschont. Wer seinem König, Fürsten oder einer höher ständigen Familie etwas schuldig bleibt, wird häufig dazu gezwungen zum 'Leibeigenen' des Gläubigers zu werden. Das bedeutet, dass der Leibeigene für seinen Herren arbeiten muss und von diesem ein kleines Gehalt erhält. Von diesem müssen dann die Schulden abbezahlt werden. Der Kreislauf des Leibeigentums ist allerdings fast unmöglich zu brechen: Einmal darin gefangen, verdient man kaum genug um sich selbst über Wasser zu halten – geschweige denn um seine Schulden abzubezahlen.
Die häufigste Ursache zum Leibeigenen zu werden liegt in der sogenannten 'Münzlosigkeit'. Dieser Begriff beschreibt den Umstand unfähig seine Steuer an das Fürstentum oder die Krone zu bezahlen. Münzlose sind also Personen die zum Leibeigenen geworden sind, weil sie den Zehnt nicht bezahlen konnten.
Wer nun behauptet, dass dies mit Sklaverei gleichzusetzen sei, hat damit nicht ganz unrecht. Trotzdem haben Leibeigene mehr Rechte als Sklaven: Mit der Erlaubnis ihres Herren dürfen sie zum Beispiel heiraten oder sich mit einem Darlehn aus ihrer Schuld erkaufen. Viele Münzlose sind Bauern und ihnen ist es gestattet ihre Felder weiter zu bewirtschaften und in ihren eigenen Häusern leben zu bleiben. Besser als der Begriff der Sklaverei würde demnach 'Verpflichtete' passen.

Hintergrund
Schon seit Anbeginn der Zeit taucht der Mensch und seine Vorfahren in unserer Weltgeschichte auf. Höhlenmalereien, Artefakte oder uralte Bücher verweisen auf das Alter der menschlichen Art, welches bis in die Ewigkeit zurück zu gehen scheint.
Doch der Mensch war nicht immer das, was er heute ist. In seiner Anfangszeit unterlag der Mensch der varantischen Welt. Alles schien ihn überwältigen zu können: Die launische Natur, aggressive Tiere oder übernatürliche Wesen. All dem hatte er sich zu beugen, war er doch nur ein kleines Rad im großen Getriebe Varantas. Aber der Mensch besaß etwas, was andere Völker nicht in diesem Maße hatten: Einfallsreichtum. Für alles was sein Körper ihm nicht erlaubte zu tun, erfand er etwas. Da er nicht so feste zuschlagen konnte, wurde der Hammer erfunden und da er des Nachts draußen fror lernte er ein Feuer zu entfachen und sich eine Höhle einzurichten. Knapp 10000 Jahre vor der Einigung ließ sich der Mensch in kleinen Stämmen nieder und der Grundstein für die menschliche Dominanz war gelegt.
Über die Jahrhunderte entwickelte sich der Mensch immer weiter. Fand bessere Möglichkeiten sich zu verteidigen und das Land so zu bearbeiten, dass es ihm gehorchen musste. Die ersten Hochkulturen entwickelten sich etwa 8000 Jahre vor der Einigung. Der Mensch hatte Sprachen entwickelt und festigte diese in Form einer Schrift. Dazu lebte der Handel zwischen den Menschen auf und sie bildeten erste Hierarchien. Anführer sorgten dafür, dass alles gesittet von statten ging. Langsam wurden die Stämme zu Dorfgemeinschaften oder wuchsen gar zu kleinen Städten heran. Die Population der Menschen stieg stetig weiter. Alles schien gut zu sein, doch in dieser Zeit begannen die ersten großen Konflikte mit übernatürlichen Wesen. Die meisten Konflikte entstanden aus der Tatsache, dass man untereinander schwer kommunizieren konnte. Der Mensch fürchtete sich vor den Wesen, die sich in große Tiere verwandeln oder eins mit den Schatten werden konnten. Nicht jedes übernatürliche Wesen war dem Mensch freundlich gesinnt und so entstanden schnell Feindseligkeiten. Man lernte, dass man besser dran war diese Wesen von der eigenen Gemeinschaft fern zu halten.
Etwa 5000 Jahre vor der Einigung entstanden die ersten Fürstentümer und Dynastien. Anfangs hatten sich Familien als adelig hervor getan und waren somit privilegiert zu herrschen. Manche dieser Familien taten sich zusammen und bildeten so die ersten Dynastien. Die Reiche der Menschen wurden größer und es dauerte nicht lange, bis man die ersten Nachtmahre versklavte. Die andersartigen Wesen, die den Menschen immer mit seinen Streichen geärgert hatten, waren gut für schwere Arbeiten geeignet und eine viel kleinere Bedrohung, wenn man sie gefangen hielt. Zudem stieg zu dieser Zeit der Verdacht auf, dass die Nachtmahre für das Erscheinen der dämonischen Wesen verantwortlich waren. Diese griffen schon seit Jahrhunderten immer wieder Menschen an.
Die Versklavung der Nachtmahre sollte sich als noch einfacher herausstellen, als man das magische Erz entdeckte. Das Erz und dessen Abbau brachte den Mensch in seiner Entwicklung stark vorran. So entdeckte man beispielsweise, dass das Erz mit der Mischung von Kupfer in der Lage war Magie zu unterdrücken. Auf diese Art und Weise konnte man die Nachtmahre noch besser kontrollieren.
Aber das Erz war auch für andere Dinge nützlich. Aus ihm ließen sich die schärfsten Waffen herstellen und später fand man außerdem heraus, dass das Erz in richtiger Verarbeitung die Kontrolle von Magie ermöglichte. Das war die Geburtsstunde der Magiergilde.

Einer der wichtigsten Wendepunkte in der Geschichte der Menschheit, war der Beginn der Kronkriege und die darauf folgende Einigung des Menschenreichs. Es war die Sonnendynastie, die diesen Krieg anführte. Sie wollte die Menschheit unter ihrer Führung einen und startete dafür einen gnadenlosen Krieg. Heute sind sie als Helden und als Krondynastie bekannt, auch wenn ihr Weg tausende Leben, ja sogar ganze Dynastien, ausgelöscht hat. Der Preis des Blutes trägt noch heute seine Früchte, da der Mensch dank der Vereinigung seiner Reiche nun an der Spitze steht und die übernatürlichen Wesen eher den Mensch fürchten müssen, als umgekehrt.
Durch das Auftauchen der Erzmagier schaffte man es sogar die letzten Risse in der Welt zu schließen. Nach und nach spürte man die letzten dämonischen Wesen auf und tötete sie. Seit nun mehr als 60 Jahren herrscht Frieden und der größte Feind der Menschheit sind die fliehenden Wesen, der Ascheregen und die Starre. Und auch wenn die Erzmagier verschwunden sind, ist man guter Dinge alle Schwierigkeiten als ein Volk überstehen zu können. Der Mensch ahnt nicht, wie sehr er sich irrt...
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