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 Vyrseere Zaire Shaheen at-Perest Ibn Halyre Talem

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Faerun Vanbourgh
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BeitragThema: Vyrseere Zaire Shaheen at-Perest Ibn Halyre Talem    Do Jul 05, 2018 2:55 pm



Zaire Shaheen
"Meine Mitgift ist die Liebe, die das Böse nährt"
Name:
Vyrseere Zaire Shaheen at-Perest Ibn Halyre Talem
Die Übersetzung hierfür würde lauten: Großmeister Zaire Shaheen aus der Fremde Sohn des anhaltenden Traumes. Großmeister ist hierbei die Zeichnung für seinen Titel, den er in seiner Heimat trug, vergleichbar ist die Bezeichnung mit einem König, da Zaire dieses Amt bekleidete.
Ähnlich wie in Varantas werden auch in den Wüstengebieten Beinamen vergeben und meist erzählen diese einen Teil der Geschichte eines Wesens. ‚Aus der Fremde‘ bezeichnet hierbei Zaires plötzliches Auftauchen aus der Wüste und liegt dem zugrunde, dass er bei seiner Rückkehr nach Al'Miran nie über seine Herkunft gesprochen hat.
‚Ibn‘ wird in der Kultur der Wüste als eine Bezeichnung für Magier verwendet, die darauf hinweist, welche Begabung der Magier hat. Dieser Titel wird vom Magierzirkel der Stadt Al’Miran vergeben und je nach Rang und Stärke des Magiers ausgeschmückt.

Alter:
65 Jahre nach dem Maße der Vinsa’Sur befindet er sich in seinen späten 30ern.

Geschlecht:
Männlich

Geburtsort:
Karantas, in der Wüstenstadt Al‘Miran

Art:
Zaire ist ein Vinsa’Sur, eine Echse.

Stand:
In seiner Heimat würde er das Amt des Staatführers bekleiden, doch in Varantas verlor der Titel Vyrseere seine Gültigkeit, allerdings bekleidet er die momentan die Rolle des Fürsten der Löwendynastie.

Dynastie:
Er gehört der Löwendynastie an.

Beruf:
Die meiste Zeit seines Lebens fand im Zirkel der Magie von Al’Miran statt. Entsprechend würde er sich selbst als Magier bezeichnen, doch lernte er auch im Laufe der Jahre Staatsgeschäfte zu führen. Allem voran ist er jedoch ein Magier, Priester und manche würden auch Fürst als einen Beruf darstellen, wenn man es so sehen will.

Glaube:
Zaire wurde im Zeichen des Blutgottes geweiht. Er ist ein Jünger des Blutes und wohl einer der ‚wahren‘ Vinsa’Sur, die es noch in der Wüstengegend in Karantas gibt. Hauptsächlich wird der Glaube von den Echsenmenschen im Herzen der Wüste praktiziert und einigen wenigen außerhalb dieses Gebietes. Allgemein ist der Glaube nicht sehr verbreitet und Vin’Sarin, wie der Glaube heißt, ist ein verbotener Glaube in sämtlichen Städten der Wüste. Einerseits ist dies des Opferkultes geschuldet und andererseits auf alten Geschichten über das ‚vergangene, weiße Imperium‘. (Mehr dazu dann im Hintergrund.) Abseits von Zaire, Ilias und seinen Kindern ist Vin’Sarin in Varantas unbekannt.

Vin’Sarin ist ein monotheistischer Glaube, der an den namenlosen Blutgott glaubt. Gemeinhin wird über den Gott nur bei den hohen Festen gesprochen, ansonsten referieren Gläubiger an ihren Gott bloß als ‚ihn‘. Es gibt auch entsprechend keine Götzenkultur. In dem einzigen Tempel, den es gibt, finden sich nur dünne, verschnörkelte Zierlinien aus braun-roter Farbe, sowie ein einziger Altar, welcher aus Knochen gefertigt wurde. An diesem knochenweißen Altar werden die Opfergaben, in Form von Menschen und anderen humanoiden Wesen, dargebracht und rituell getötet. Oftmals sind die Rituale sehr langwierig und werden schweigend vollführt. Wichtig für die Anhänger ist, dass das Opfer möglichst viel Blut vergießt und lange am Leben bleibt. So soll der Blutdurst von IHM befriedet werden und das sterbende Fleisch segnen, um seinen Anhängern Kraft zu geben.
Anhänger der Vin’Sarin ernähren sich im Normalfall vom Fleisch humanoider Wesen, die die Wüste durchqueren. Alle Opfer werden idR lebend gefangen und in die eigene Stadt der Vinsa’Sur gebracht. Dort werden auch die Gefangenen ähnlich dem Ritus der hohen Feier  geschlachtet. Erst nach dem Schlachten wird das Fleisch ‚su‘ rein und darf verzehrt werden.

Die hohen, ebenfalls namenlosen Feiertage werden an Neumond abgehalten. Eine Sonnenfinsternis gilt allerdings als höchster Feiertag und an einem solchen Tag, so spricht die Schrift ohne Namen, soll ER zu seinen Anhängern herabkommen und die Welt im Zeichen des Blutes färben.

Zaire vertritt den Glauben an IHN und übt ihn auch aktiv aus. Für Zaire ist sein Glauben sehr wichtig und bietet ihm auch in manchen schweren Momenten Halt. Mit vielen Praktiken seines Glaubens hält er sich allerdings zurück, da er kein Aufsehen erregen darf. Das reine ‚Su‘-Fleisch ist für ihn eine Spezialität, die nur zu besonderen Anlässen verspeist wird, wenn es einen Anlass dafür geben sollte. Tatsächlich hat er aber die typische Verhaltensweise für einen Vertreter des Glaubens: Er ist zurückhaltend in Bezug auf seinen Glauben und gedenkt ihm im Stillen. Den Drei’ismus hält er für minderwertig, da sie im Vergleich zu IHM nur Schlachtvieh sind, genauso wie seine Anhänger. Er hat eine Abneigung gegen alle Ausübungen des Glaubens, wenn er sie auch nicht zeigt. Dies ist seiner Fassade geschuldet, die ihn dazu zwingt den kirchlichen Diensten beizuwohnen, wenn er sich auch nach Möglichkeit zu entziehen versucht.

Art und Herkunft
"Die Ahnen meiner Eltern maschieren durch mein Blut"
Art:
In der Wüstenregion wird das Wort ‚Vinsa’Sur‘ nur ungern in den Mund genommen, da die bloße Erwähnung dieses Wortes an eine dunkle Zeit erinnert, die von Grausamkeit gekennzeichnet war. Manchmal wird von den Vinsa’Sur jedoch als albtraumhafte Kreaturen bezeichnet, die Kinder fressen und Krankheiten bringen. Alleine die Erwähnung soll ein solches Wesen anziehen, weswegen nur mutige Musikanten in manchen Kreisen Lieder über sie singen oder Eltern ungehorsamen Kindern mit den unheilvollen Kreaturen drohen.
Tatsächlich ist Vinsa’Sur nur eine alte Bezeichnung für die Echsenmenschen, denen Zaire angehört. Gemeinhin werden sie aber nur mehr als Echsen bezeichnet. Als Vinsa’Sur bezeichnen sich nur mehr die Anhänger des Blutgottes, die an der vergangenen Glorie des weißen Königreichs festhalten.
Heute sind die Echsen eine minderwertige Sklavenrasse, die ähnlich wie die Nachtmahre in Varantas, zu niederen Arbeiten gezwungen werden und keinerlei Rechte besitzen. Sie gelten als Eigentum und einer toten Echse wird selten nachgetrauert. Im Gegensatz zu den Nachtmahren, die mithilfe eines Erzes gefügig gemacht wurden, werden den Echsen jedoch Zähne, Krallen und Hörner ausgerissen oder abgetrennt. So wird den Echsen die Möglichkeit genommen sich zu wehren. Die Hornfortsätze gelten übrigens auch als Luxusgut der hohen Gesellschaft der Wüstenregion. Schöne Hörner werden ausgestellt und manch ein hohes Tier soll sich auch Besteck aus den Krallen seiner Diener gefertigt haben.
Über die Echsen selbst sei gesagt, dass sie etwas größer als Menschen (Ohne Hornfortsätze bis zu 2,5 Metern) werden und meist auch sehr schlank gebaut sind. Mithilfe von scharfen Krallen und ihrer Eigenschaft als Zehenläufer macht sie das zu schnellen und gefährlichen Jägern, die schneller (Spitzensprintgeschwindigkeiten von etwas mehr als 50 km/h) und ausdauernder als Menschen sind. Prinzipiell ernähren sich die Echsen von Fleisch, wenn sie von ihren Haltern auch meist nur Abfallprodukte bekommen und nicht selten verstirbt eine Echse an einer Mangelernährung.
Über ihren gesamten Körper zieht sich ein Schuppenkleid, welches meist die Farbe des Sandes hat, wenn manche Echsen auch mit einer dunkleren Farbe geboren werden. Die Schuppen weisen eine erhöhte Widerstandsfähigkeit auf als es die menschliche Haut tut, so schneiden sich Echsen nicht an Papier oder treten sich Dornen ein. Eine Klinge oder ein Pfeil durchdringt die Schuppen aber problemlos. Ebenso haben die Jäger auch einen natürlichen Schutz gegen Sandkörner und Staub, der es ihnen in freier Wildbahn ermöglicht, besser ihrer Beute aufzulauern.
Die Echsen sind Wechselblüter, was ihnen eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegen die Hitze der Wüste und des Sommers gibt. Um ihre Agilität hoch zu halten, brauchen sie auch eine höhere Körpertemperatur als ein Mensch. Diese können sie Normalfall auch über Nacht beibehalten und so ihre Vitalfunktionen aufrechterhalten. Länger als 48 Stunden ohne Zufuhr von Wärme sorgt bei den Echsen zu einer rapiden Abnahme der Vitalfunktionen. Dies äußert sich meist in Schläfrigkeit, Schwäche und Lustlosigkeit. Irgendwann begibt sich eine Echse in die embryonale Stellung, die bei den Echsen ihre Sterbeposition darstellt und schläft so ein letztes Mal ein.
Im Übrigen kann einer Echse durch Sonneinstrahlung und natürlicher Hitze nicht geschadet werden. So fühlen sich ihre Schuppen an manchen Tagen unangenehm warm an, sollten sie den ganzen Tag draußen verbringen. Im Umkehrschluss heißt dies allerdings, dass sie bei zu großer Kälte auch schneller erfrieren als es ein Mensch es täte. Echsen suchen so bei Nacht immer die Nähe zu warmen Körpern und scheuen auch nicht davor zurück sich nahe zu Fremden zu legen, um ihre Körperwärme aufrechtzuerhalten. Finden sich mehrere Echsen an einem Ort verbringen sie die Nächte eng aneinandergedrängt, egal ob sie sich kennen oder nicht. Allgemein haben Echsen wenig Angst vor Körperkontakt und die Echsen pflegen auch einen offenen Umgang mit ihrer Sexualität. Während Sex in der Wüstenregion etwas sehr Intimes ist, handhaben die Echsen dies sehr offen. Auch Küsse verteilen sie oftmals großzügig. Wohingegen eine Echse nur selten über ihre Gefühlswelt spricht und es gilt als großer Vertrauensbeweis, sollte man mit einer Person offen darüber sprechen, sich in persönliche Belange einzumischen wird von einer Echse auch oft als starke Kränkung empfunden, sollte man nicht zuvor gefragt worden sein.
Ihre Herren strafen sie so meist mit Wortkargheit und antworten nur einsilbig. Sie dienen gehorsam, doch kaum eine Echse spricht in Gefangenschaft. So denken viele Bewohner über die Echsen als primitive und dumme Wesen, die abgesehen von ihren natürlichen Bedürfnissen keinerlei Intelligenz besitzen.
Die anderen Wüstenbewohner haben so mittlerweile viel über die Echsen vergessen. So auch den Fakt, dass man eine Echse nicht mithilfe von natürlichen Giften, die ohne der Beisetzung von Magie, schaden kann. Selbst eine giftige Schlange oder ein Skorpion schadet ihnen nicht. Auch verdorbenes Fleisch hat keinen großen, schädlichen Wirkungen. Die bloße Ernährung davon ist jedoch auch für sie schädlich und kann zu Krankheiten führen.
Die Wahrnehmung der Echsen unterscheidet sich auch etwas von denen der Menschen. Sie verlassen sich nämlich selten nur auf die Augen, sondern haben ein empfindsames Gespür für ihre Umgebung. Dies äußert sich in einem ausgeprägten Gehör und besonders auf weichem Boden (Sand) spüren sie oftmals Bewegungen vor allen anderen. Bei Steinböden oder stark eingetretenen Pfaden verliert sich dieses Gefühl. Die Echsen haben auch eine feine Nase, die es ihnen ermöglicht selbst alten Spuren problemlos zu folgen. Besonders werden Echsen allerdings von frischem Blutgeruch angezogen und starker Blutgeruch kann bei einer Echse durchaus zu Euphorie führen. (Übrigens verletzen sich Echsen beim Liebesspiel gerne gegenseitig. Das Teilen von Blut ist für eine Echse auch ein sehr intimer Akt und dieses wird im Normalfall nur mit dem Partner geteilt)
Im Übrigen sind Echsen auch Säugetiere und bringen ihre Kinder wie Menschen zur Welt. Sie erziehen ihre Kinder auch genauso wie Menschen, wenn eine junge Echse auch wesentlich animalischer ,in ihren Trieben ist, als ein Mensch. Sie sind auch bei weitem nicht so hilflos und lernen sehr schnell sich selbst zu versorgen. Kleine Echsenkinder jagen zum Beispiel gerne Katzen und Mäuse, um sie anschließend zu essen. Aufgrund ihrer animalischen Instinkte sind Echsenkinder nur schwer erziehbar und die Eltern haben oft große Mühe ihnen Gesellschaftsformen oder eine Sprache anzutrainieren.
Menschen und Echsen können im Übrigen auch Kinder zeugen, wenn auch nicht jede Echse mit jedem Menschen ein Kind kriegen kann. Im Falle einer Schwangerschaft wird das Kind allerdings auch zu einer Echse. Die Fruchtbarkeit der Echsen ähnelt die den Menschen, wenn die Fehlgeburtenraten auch wesentlich höher ist.
Die natürliche Lebensdauer einer Echse liegt im Normalfall höher als jene der Menschen. So werden Echsen etwa 130 Jahre alt. Durch die schlechte Haltung der Menschen erreichen sie aber meist nur ein Alter von 60 Jahren.

Über Zaires Familie kann man sagen, dass ihnen viel Schmach und auch Erniedrigung erspart geblieben ist, denn seine viele Familie und einige weitere Echsen haben eine Lösung gefunden, ihre Identität vor den Menschen zu verstecken. Sie haben vor Generationen gelernt einen Trank zu brauen, der ihnen eine humanoide Form für etwa einen Tag gibt. Dieser Trank besteht hauptsächlich aus einer giftigen Blumen, die man nur am Rande von Oasen findet. Mithilfe von diesem Trank war es den Vinsa’Sur möglich ein normales Leben zu führen, wenn auch keine der stolzen Echsen die Menschenform sonderlich mag.
Übrigens kopieren die Vinsa’Sur mithilfe des Trankes nur eine humanoide Form. Diese wird festgelegt durch Haare und Blut eines Wesens, die mit etlichen hochgiftigen Kräutern verarbeitet werden. Die Vorlagen werden im Normalfall weggesperrt und an einem Ort, abseits ihres Lebensraumes, gehalten. Die Vinsa’Sur wechseln auch ihr menschliches Auftreten meist nicht, um so aktiv als Person am öffentlichen Leben teilnehmen zu können.
Der Trank ist für Wesen, die keinerlei Giftimmunität wie die Echsen besitzen, tödlich aufgrund der Pflanzen, die verwendet werden. Die Wandlung in eine andere Form ist für eine Echse auch selten ein angenehmes Unterfangen. Es ist nicht schmerzhaft, doch laufen ihr kalte Schauer über den Rücken und der gesamte Körper beginnt zu kribbeln, während sich Schuppen in Haut und Haare verwandeln. Aussenstehende können betrachten wie sich Knochen unter der Haut verschieben und sich zu Schuppen glätten und langsam zu Haut werden.
Bei der Wandlung passt sich Kleidung oder ähnliches nicht mit an. Gegebenenfalls wird Kleidung reißen, lose herabhängen oder die gewandelte Echse verliert das Kleidungsstück, weil es ihr zu groß ist. Manchmal ist es auch schon bei einer Rückwandlung passiert, dass sich eine Echse Verletzungen zugezogen hat, da ein Kleidungs- oder Schmuckstück sie zu sehr eingeschnürt hat.

Herkunft:
Auf dem fernen Kontinent Karantas befindet sich eine Wüstenregion, die sich etwa mit jener in Aurum vergleichen lässt. In dieser Region befinden sich insgesamt 4 Städte, welche sich am Rande der Wüste befinden. Lediglich eine Stadt, die gemeinhin nicht gezählt wird, da sie offiziell nur mehr als Mythos gilt, befindet sich im Herzen der Wüste. Diese Stadt, Knochenfeste genannt, gilt gemeinhin als Legende und die dort lebenden Echsen, die sich selbst als Vinsa’Sur bezeichnen, folgen noch heute den alten Traditionen. In ihrem Versteck lauern sie auch heute noch auf eine Rückkehr des weißen Imperiums. Die anderen 4 Städte sind unabhängig voneinander und bilden auch jeweils eine eigene Regierung. Die größte und reichste dieser Städte ist Al’Miran, der Geburtsort von Zaire. Sie ist an einer Küste gelegen, weswegen der Handel schon seit Jahren floriert. Die Stadt profitiert schon seit Jahren von den Schätzen anderer Ländern.
Kennzeichnend für den Stadtstaat ist die „fortschrittliche“ Kunst der Magie, die hier Anwendung findet. Sie prägt vor allem die Verwaltung des Staates, da ein Zirkel von Magier über die Stadt herrscht, wie in anderen Reichen ein König oder ein Fürst. An der Spitze des Staates steht der mächtigste Magier des Zirkels und ihm zur Seite steht ein Rat aus erfahrenen Magiern. Um Vyrseere, also Zirkelführer, zu werden, wird in der Regel ein tödliches Duell durchgeführt und der Sieger wird zum neuen Zirkelführer.
Im Übrigen lässt sich die ‚fortschrittliche‘ Kunst der Magie nicht mit jener in Varantas vergleichen, da die Magier in Al’Miran keinen Fokus oder vergleichbares besitzen. Dies schränkt die Magier in ihrer Ausübung deutlich ein und es passieren immer wieder Unfälle aufgrund von Magie, die schlichtweg nicht verhindert werden können. So befassen sich die meisten Magier lieber mit herkömmlichen Wissenschaften, wie beispielsweise der Astronomie oder der Medizin. Nichts destotrotz besitzen die Magier aus Al’Miran in Karantas (Wenn bekannt) einen gewissen mystischen Ruf als Wunderwirker und Weise. Besonders außerhalb der Wüstenregion sind die Magier aus der Wüstenregion gern gesehene Gäste, die in den hohen Gesellschaftsschichten verkehren.

Aussehen
"Dort staut sich nun das Böse und nichts wird jemals gut"
Aussehen:
Dass Zaire weder Teil der Versklavung der Echsen noch ein Kind von Armut ist, erkennt man klar an den stolzen Gesichtszügen und am Vorhandensein sämtlicher Hornfortsätze, Krallen und Zähnen. So besitzt Zaire zwei imposante Hörner, die sich in einem sanften Bogen etwa 30 Zentimeter in die Höhe erstrecken. Anstatt von Haaren sprießen Zaire tentakelähnliche Fortsätze aus dem Hinterkopf, die ihm etwa bis zu den Schulterblättern hinabfallen, wie es bei Haaren der Fall wachsen sie auch nach, wenn auch wesentlich langsamer. Das Abschneiden führt zu einer Absonderung von einem Blutwassergemisch, denn hinter den Haaren verbirgt sich eine Art Wasserspeicher, der es der Echse ermöglicht längere Perioden ohne Wasser zu überstehen. (Das Abtrennen ist übrigens schmerzhaft) Für die Echsen sind solche Eigenheiten keine große Besonderheit und diese Art von "Haar" sieht man bei den Wüstenbewohnern häufig.
Zaires Kopf hat für eine Echse eine gewöhnliche Form. Die Augen sind seitlich an seinem Kopf angebracht und in ihnen ruhen grüne Iriden, die die Welt meist mit kühlen Blicken strafen. Richtet Zaire seine Aufmerksamkeit auf Personen, so wurde sein Blick bisher oft als durchdringend und bis auf die Seele blickend beschrieben – eine Eigenschaft, die die Echse zu einem sehr unangenehmen Gesprächspartner macht. Die breite, lippenlose Schnauze gibt dem Mann zudem ein bedrohliches Auftreten, da einige Reißzähne des Oberkiefers aus dem Maul hervorragen und lässt noch weitere scharfe Zähne im Maul der Echse vermuten. Übrigens besitzen die Echsen auch keine menschliche Zunge, sondern eine wesentlich dünnere und schmalere, was zu Problemen bei Aussprache von S Lauten führt. Die meisten Echsen neigen aufgrund dessen beim Sprechen dazu zu lispeln oder zu züngeln – so auch Zaire.
Für sein Volk ist Zaire mit 2,2 Meter im groben Durchschnitt, wenn er auch eine wesentlich imposantere Figur macht. Im Gegensatz zu seinen Artgenossen weist er nämlich einen unglaublichen Rumpfumfang auf, den man gemeinhin als Wampe bezeichnen würde. Mit knappen 300 Kilogramm trägt er eine wahre Masse an Fett mit sich herum, wenn sich diese auch verhältnismäßig gut verteilt, da Zaires natürlicher Körperbau sehr breit ist. Zu erkennen ist dies besonders an den breiten Schultern und an den großen Pranken, die man kaum als Hände bezeichnen kann oder auch seine Füße sind relativ groß. Entsprechend groß sind auch die Krallen an ihnen. Die Schärfe der Krallen sollte man auch keinesfalls unterschätzen. Sie sind scharf wie Dolche und Zaire besitzt an jeder Hand 5 davon.
Nichtsdestotrotz sind Oberarme, Unterschenkel und dergleichen zu dick für einen bloßen stämmigen Körperbau. Besonders erkennbar ist dies um die Bauchgegend, wo seine Fettleibigkeit deutlich erkennbar ist. Im Vergleich zu seiner menschlichen Form verteilt sich das Fett jedoch besser und er wirkt dadurch nicht so schwer. Zaire ist in seiner Echsenform auch etwas beweglicher als als Mensch.
Wer seine Hände genauer betrachtet, dem fällt auf, dass diese stets frei von Dreck sind und die Krallen sogar gefeilt sind, um maximale Effizienz zu erzielen. Außerdem fallen die vielen kleinen Ornamente auf, die sich von den Krallen über Zaires Arme bis zu seinen Schultern in weißer Farbe ziehen. Die feinen, verspielten Muster bilden einen starken Kontrast zu den sonst schwarzen Schuppen von Zaire. Von der Ferne betrachtet erinnern die Male an Adern, die Zaire aufgezeichnet wurden. Sie sind die Zeichen seines Priesterdaseins und sollen ihm spirituelle Macht verleihen. Die weiße Farbe ist tattooähnlich und kennzeichnend für SEINE Priester. Bei seiner Priesterweihe wurde ihm die Farbe aufgetragen und die Magiewirkung ließ sie permanent werden.
Nicht zu vergessen ist der Schweif der Echse, der bei den Echsen vor allem zum Halten des Gleichgewichts gebraucht wird. Bei Zaire ist dies nicht anders, allerdings ist dieser bei ihm etwas zu lange geraten, weswegen er ihn nicht wie seine Artgenossen den Schweif angehoben hält, sondern lässt ihn meist am Boden schleifen lässt, besonders seit Zaire zugenommen hat, zieht er seinen Schweif meist hinten nach, da auch dessen Masse gestiegen ist.

Kleidungsstil:
Zaires Kleidungsstil orientiert sich an dem pompösen Stil, welcher in Aurum vorherrscht. So umschmiegen die schwarzen Schuppen meist goldene Stoffe, in denen aufwendige Ziermuster eingearbeitet wurden. Entgegen der aurumschen Tradition, die Männern das Tragen von Hosen und etlichen Stoffschichten, (Sakko, Gilet, Hemd und einen möglichen Mantel) vorschreibt, trägt die Echse hauptsächlich eine Toga, die er sich um den Körper wickeln lässt. Für die schwere Echse stellt der meist goldene Stoff eine gute Alternative dar. So können nämlich eventuelle Probleme oder Erklärungsnöte aufgrund spezieller Kleidungsschnitte gut umgangen werden. Zusätzlich zur Toga wirft sich die Echse meist einen edlen Umhang aus dunklem Purpur über die Schultern.
Typisch für sein Volk trägt Zaire in seinen Haarfortsätzen Goldringe, wobei ein Ring besonders auffällig ist, da dieser nicht aus dem gelblichen Metall ist, sondern aus einfachem schwarzem Schmiedeeisen mit einem einzelnen Glasstein darin. Im Gegensatz zum Rest ist dieser Ring auffallend schlicht und weist auch keinerlei Verzierungen auf. Bei genauerem Betrachten fällt auch die grobe Bearbeitung auf. Selbst ein Laie kann die vielen Hammerschläge erkennen, die den Ring in Form gebracht haben. Für Zaire ist dieser Ring trotz augenscheinlicher niederen Qualität von hohem personellen Wert, da Ilias ihn den Ring noch während seiner Ausbildung in Al’Miran geschenkt hat.

Erster Eindruck:
Etwas stimmt nicht, würde man über die Echse sagen. Der bloße Anblick lässt die Haare zu Berge stehen und ein unbestimmbares Gefühl beginnt in der Magengegend vorzuherrschen, obwohl der Echse abgesehen von einer Wohlstandswampe nichts Groteskes aufzuweisen hat. Trotzdem mahnt das Bauchgefühl zur Vorsicht und sollten sich die stechenden Iriden sich auf einen richten, durchflutet viele schleichende Angst, so als stünde man Auge um Auge mit einem Raubtier, das drohte einen zu verschlingen. Die animalischen Züge lassen zudem jede Gesichtsregung und Emotion vermissen, was den Eindruck noch einmal unterstreicht.
Aufgrund seiner Körperfülle und Präsenz ist Zaire jemand der Blicke auf sich zieht und sich dessen bewusst, bewegt er sich auch. Sein Haupt ist stets erhoben und der Rücken gerade, typisch für Adelige. Zwar fehlt ihm durch die Masse seines Körpers die rassentypische Grazie eines Raubtiers, doch auch die etwas schwerfälligen Schritte haben manchen Mann zum Erzittern gebracht.
Selbst für einfaches Volk sollte zudem erkennbar sein, dass Zaires Kleidung nur aus besten Stoffen besteht und stets von jeglichem Schmutz frei zu sein scheint, auch ansonsten wirkt die Echse sehr gepflegt, was die Bedrohung, die sie ausstrahlt nicht vermindert, Im Gegenteil unterstreicht die feine Garderobe das Bild des ehrfurchtgebietenden, lauernden Adeligen noch ein wenig mehr.  

Persönlichkeit
"Von ihr hab ich den Wahnsinn den Hang zum Dämmerlicht"
Eigenschaften:
Für Viele stellt Zaire ein Rätsel dar, denn obwohl sie täglich mit ihm verkehren, lässt er nur wenige wirklich wissen, was er wirklich ist. So sehen die meisten in der Echse einen zuvorkommenden, freundlichen Mann, dessen Ruhe und Geduld unmenschlich zu sein scheint. Er hört seinem Gesprächspartner meist bis zum Ende zu und wählt seine Worte mit Bedacht. Einerseits will er so das für sich beste Ergebnis erzielen, andererseits will er einen Schein wahren, denn Zaire ist nie der, der er wirklich ist. Seit Jahren spielt er nämlich die Rolle eines etwas naiven und gutmütigen Fürsten, der mit seinem Optimismus und seiner Lebensfreude versucht die Welt zu einem besseren Ort zu machen. So neigen viele dazu Zaire maßlos und zu unterschätzen. Es wird ihm bei politischen Anlässen oftmals wenig Beachtung geschenkt, da er aufgrund seines scheinbar naiven Weltbildes kein rationales Bild auf das Wesentliche hat.
Tatsächlich ist Zaire aber nur ein sehr geschickter Schauspieler, der seine wahren Motive gut zu verbergen weiß. Die Wahrheit hinter seiner Maske wäre wohl für viele sehr ernüchternd, denn von dem einfachen Mann, den er verkörpert, bleibt nicht mehr viel übrig, wenn er seine Maske ablegt. Diese Abgründe kennen tatsächlich nur eine Handvoll Leute, die aus Ilias seiner Leibwache und seinen Kindern bestehen. So ist Zaire ein sehr rational denkender Mensch, der nicht sonderlich viel für Menschen übrighat. Für ihn sind sie bloß niedere Kreaturen, die als Nahrung dienen. Entsprechend skrupellos ist er in der Handhabung dieser. Er ist leichtfertig in der Verhängung von grausamen Strafen, wenn auch nicht willkürlich. Zaire ist auch emotional eine sehr kühle Person und besitzt in jederlei Hinsicht ein dickes Fell. Kein noch so grausamer Anblick bringt Zaire aus der Ruhe. Ebenso ist er der Meinung bereits alle Grausamkeiten der Welt mitangesehen, durchgeführt oder selbst erlebt zu haben. Das verleiht ihm eine gewisse Abgebrühtheit und lässt ihn auch bei unmenschlichen Anblicken die Fassung behalten.
Seine Achillesferse hält er tief vergraben und selbst Ilias, der einzigen Person, der Zaire bedingungslos vertraut, weiß davon nichts Zaire plagen oftmals ziemliche Unsicherheiten und Selbstzweifel. Obwohl er immer klar ein Ziel vor Augen hat, fragt er sich oft, ob er überhaupt das Richtige tut. Er hinterfragt seine Taten, seine Vergangenheit und fürchtet sich vor seiner Zukunft, da er bereits ahnt, dass er eines Tages erneut den Verstand verlieren wird und dies endgültig sein sollte. Es gibt es unglaublich viele Nächte, in denen er wach liegt und über eine Zukunft ohne dem schwebenden Damoklesschwert über sich nachdenkt. Er spielt in seinem Kopf unendlich viele Szenarien durch, wo er alles für ein einfaches Leben aufgibt und spürt in jenen Nächten fast so etwas wie Zufriedenheit heranwachsen. Jene Nächte sind für Zaire unglaublich frustrierend, da es Wunschdenken bleiben wird. Heimlich sucht er auch nach einer Möglichkeit sich von Shaeryr und dem kommenden Wahnsinn zu befreien, doch egal wie viele Bücher er liest - eine Lösung scheint nicht ins Sicht.
Dem entgegen steht sein eigener Machthunger und Wissensdurst. Zaire liebt seine Position als Fürst und die Macht, die er über die unzähligen menschlichen Kreaturen hat. Es bereitet ihm eine heimtückische Freude ihnen das Leben schwer zu machen und das, was sie sich aufbauen einfach zu zerstören. Genauso liebt er es auch sie mit falschen Hoffnungen zu füttern und ihnen falsche Möglichkeiten auf Erfolg oder Aufstieg zu bieten. Zaire liebt auch die politischen Spiele und Intrigen, die er nicht missen wollen würde. Er ist stets gut über die aktuellen Geschehnisse in den Ländern informiert. Selbst die kleinen Gerüchte bleiben dem Fürsten oft nicht verborgen. Manchmal äußert sich er sich auch etwas ‚unglücklich‘ und sorgt so für das ein oder andere Problem bei Hof. Es war auch ein sehr unglückliches Ereignis als er der König von seiner Sorge um die Legitimität seines Erstgeborenen berichtet und seine Sorge von den falschen Leuten gehört und von den richtigen erhört wurde.
Die Wenigsten wissen auch, dass Zaire zutiefst gläubig ist. Während seiner Zeit in der Knochenfeste hat er den Glauben für sich gefunden und glaubt beinahe fanatisch an seinen Gott. Er ist auch der festen Überzeugung sein Prophet zu sein, wenn er auch kein Interesse hat Menschen zu missionieren. Manchmal schickt er auch stumme Gebete an IHN in der Hoffnung er möge ihn von seinen Bürden befreien.


Vorlieben:
Tatsächlich liebt Zaire Katzen. In seiner Heimat gab es die eigenwilligen, flauschigen Gesellen nicht und als er in Aurum einer Felyre Familie begegnet ist, kann er sich sein Schloss nicht mehr ohne sie vorstellen. Er besitzt sogar ein Gehege mit 2 halbzahmen Löwen, die ihn als Familienmitglied akzeptiert haben.
An ruhigen Tagen genießt Zaire gerne Bücher, wobei ihn besonders magische Bücher, Geschichte, Theologie und Philosophie interessieren.
Vor Jahren hat ihn seine Frau auf den Geschmack der aurumschen Süßspeisen gebracht und seither kann er sich kein Leben mehr ohne die süßen Küchlein oder die Süßspeisen vorstellen!
Typisch für seine Rasse ist er ein wahrer Sonnenanbeter. Am liebsten verbringt er jede freie Minute im Sonnenschein, so trifft man ihn meistens im schlosseigenen Park oder in seinem Blumengarten an. Er neigt auch dazu Ratssitzungen und Audienzen in einen abgeschotteten Pavillon zu verlegen, um mehr Sonne genießen zu können.
Außerdem genießt Zaire Geduldspiele und dazu zählt nicht nur Schach. Er spinnt auch gerne Intrigen, die sich erst nach jahrelanger Vorbereitung als solche offenbaren.
Den salzigen Geruch des Meeres, den Sand zwischen den Krallen und das Rauschen des Wassers. All das ruft bei Zaire wohlige Erinnerungen an die Zeit kurz nach ihrer Ankunft in Varantas hervor, als Ilias und er unzählige Schäferstündchen an den Küsten Aurums hatten.

Abneigungen:
Regen und besonders Kälte stehen ganz oben auf Zaires Hassliste. Das eine ist nass und das andere tödlich für ihn. Entsprechend kann er die nördlichen Gebiete Varantas nicht ausstehen und im Bezug auf Kälte besitzt er eine sehr dünne Haut. Temperaturen unter 20 Grad lassen ihn frösteln!
Musik steht im Vergleich zur Kälte weit unten, doch konnte er mit den Dudeleien von Instrumenten und Gesängen von Barden noch nie viel anfangen. Viel lieber genießt er die Ruhe oder ein interessantes Gespräch. Übrigens sind ihm Tätigkeiten, die mit Musik im Zusammenhang stehen auch zuwider – beispielsweise tanzen.
Allgemein hat Zaire nicht sonderlich viel für die schönen Künste übrig. Schon immer war er mehr ein Mann der Wissenschaft und Tat als jemand der mit Gedichte schreibt oder liest.
Zaire liebt den Süden und auch Zenur, weswegen er sie nur ungern verlässt, außerdem empfindet er lange Reisen immer als sehr beschwerlich und aufwendig, was nicht zuletzt seinem Gewicht geschuldet ist.
Lange Gehwege und Treppen sind für die Echse oftmals ein Hindernis, da er schnell außer Atem gerät und besonders seine Knie erfreuen sich der langen Treppen nicht. Ein Glück, dass vor Generationen ein Fürst das Fürstengemach in das Erdgeschoß verlegt hat.
Schiffe, tiefes Wasser, Meer. Zaire kann nicht schwimmen und von dem Geschaukle auf hoher See wird er seekrank. Schiffe sind tatsächlich der einzige Ort, wo Zaire keinen Hunger verspürt.

Stärken:
+ Seine Geduld und Ruhe haben in der Vergangenheit nicht nur seine Frau und Ilias zum Verzweifeln gebracht. Auch Adelige oder Pöbel, die ihn aus der Reserve locken wollten, scheiterten kläglich. Denunzierungen, pikierte Aussagen und selbst Gerüchte wehrt der Fürst geflissentlich ab und würdigt solchen Dingen keinerlei Beachtung.
+ Der Fürst besitzt eine ausgesprochen gute Menschenkenntnis, die ihn nur selten täuscht. Oftmals erkennt er so Lügen im Augenblick, wo sie ausgesprochen wurden. Nur lässt er die meisten Leute nicht an diesem Wissen teilhaben und mimt den gutgläubig, naiven Fürsten.
+ Zaires Körper ist ausgesprochen widerstandsfähig. Natürliche Gifte können ihm keinen Schaden zufügen. Dies macht Zaire zu einem ausgesprochen standhaften Trinker. Rauschzustände sind der Echse allgemein fremd.
+ Obwohl es oftmals anders wirkt, ist der Fürst sehr aufmerksam und hat sein Gegenüber sowie die Umgebung stets im Blick. Es gibt nur wenige Dinge, die ihm entgehen. Entsprechend ist sein Schlaf auch sehr leicht und fremde Geräusche lassen ihn in der Nacht schnell wach werden.
+ Viele schenken Zaires Wortgewandtheit keinerlei Bemerkung, da sie es als nur natürlich empfinden, dass sich der Fürst auszudrücken weiß. Vielleicht ist Zaire kein Lyriker, doch um die Macht der Worte ist er sich bewusst und auch dass sie sehr manipulativ sein können.
+ Zaires Vergangenheit ist durchzogen von Schmerz und Qualen, weswegen er diesbezüglich eine hohe Schmerzresistenz besitzt.


Schwächen:
- Zaire ist eine emotional kühle Person und bringt für viele Dinge entsprechend wenig Mitgefühl auf oder handelt bei Geschehnissen, die Menschlichkeit erfordern würden, viel zu rational.
- Damit einhergehend ist auch eine gewisse Skrupellosigkeit und das Gedankengut, dass das Leben eines Menschen nicht von Wert ist, etwas dass nur ganz selten zu Tage tritt. Besonders bei der Verhängung von Strafen tritt dies zu Tage. Auch im Alltag tritt dies hin und wieder hervor, wenn er sich etwas zynisch oder misanthropisch äußert. Nicht selten führt dies dazu, dass vor allem Menschen, sehr irritiert reagieren.
- Die Masse der Echse behindert ihn sichtlich im Alltag. Sie macht ihn nicht kurzatmig, sondern längere Spaziergänge empfindet er als auslaugend und anstrengend. Er ist auch entsprechend unbeweglich und schwerfällig.
- Kälte laugt ihn sehr schnell aus und lässt nicht nur sein Gemüt unerträglich werden, sondern auch körperlich noch schwächer werden.
- Größere Blutmengen wirken auf Zaire euphorisierend und können sogar einen Blutrausch bei ihm hervorrufen. Er versucht zwar seine Instinkte unter Kontrolle zu halten, doch gelingt es ihm nicht immer. Ihm fällt es dann auch schwerer seine Fassade aufrecht zu halten.
- Zaires Entzugserscherscheinungen nach dem Shaeryr kommt bei der Echse immer schubhaft hervor und belasteen ihn für wenige Minuten oder manchmal auch Tage. Ein solcher Schub äußert sich bei Zaire zuerst in einem heftigen Zittern der Hände, einem anschließenden Schweißausbruch, anschließendem Blutdruckabfall, einem intensiven Verlangen Shaeryr zu zaubern und einer Heißhungerattacke. Die Symptome wechseln sich dabei meist ab und treten nacheinander auf. Manchmal überlappen sie auch und hin und wieder tritt auch nur eine einzige auf. Momentan treten sie nach etwa einem Monat der Nichtnutzung immer wieder auf und ab einem halben Jahr der Nichtnutzung beginnen sie wöchentlich aufzutreten. Ab einem Jahr sind sie nicht mehr wegzudenken. Bei intensiver Shaeryr-Nutzung können die Symptome sich vermehren.


Fertigkeiten:
Lange Jahre hat Zaire mit Studien verbracht und ist entsprechend belesen. Dies schlägt sich bereits in der geschwungenen Schrift des Fürsten nieder, die auf kalligrafische Künste zurückzuführen sind. Aufgrund seiner Bildung weist er auch vor allem in Bezug auf Magie hohes theoretisches Wissen auf. Mittlerweile besitzt Zaire auch eine beachtliche Sammlung an Büchern, sowohl magischer als auch wissenschaftlicher Natur. Erstere hält er allerdings unter Verschluss in einem verschlossenen Archiv im Untergeschoss des Schlosses – eines der vielen Geheimnisse der Echse.
Als Fürst eine Selbstverständlichkeit beherrscht er natürlich die Gepflogenheiten und Umgangsformen bei Hofe, ist sich der Etikette bewusst. Selbst tanzen würde in der Theorie kein Problem darstellen, wenn da nicht ein Wohlstandsbäuchlein im Wege wäre – sehr schade für Zaire.
Seiner Bildung entsprechend wurde Zaire auch in Alchemie und Kräuterkunde unterrichtet. Das Herstellen von Giften oder auch Medizin stellt für den Fürsten kein Problem dar, wenn er auch selbst nicht mehr aktiv experimentiert und sich lieber auf niedergeschriebene Erfahrungen verlässt. Neben der Kräuterkunde stellt auch das Überleben in der Wildnis - beschränkt auf Aurum und das Überleben in der Wüste -  für ihn kein Problem mehr da. Oft genug hat er unter freiem Himmel genächtigt und sich der Natur nach Nahrung umsehen müssen, wenn sich seine Art auch hauptsächlich als Jäger sieht und entsprechend Tieren auflauert, um diese mithilfe von Krallen und Zähnen schnell zu erlegen.

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   Once One, Now None.   


Zuletzt von Faerun Vanbourgh am Mi Jul 11, 2018 2:03 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vyrseere Zaire Shaheen at-Perest Ibn Halyre Talem    Do Jul 05, 2018 2:56 pm

Vergangenheit
"Für mich ist meine Zukunft schon längst Vergangenheit"
Zeitlinie:

934 n.d.E Geboren in Al’Miran einer Wüstenstadt in Karantas

934 -946 n. d. E. Aufgewachsen bei seinen Eltern, die Stoffhändler und Schwarzmagier waren. Von ihnen wurde er meist sehr hart behandelt und sehr streng erzogen. Das Anhäufen von Wissen über die Kultur seiner Rasse und Fertigkeiten (vor allem über die Magie) stand im Vordergrund

946 n. d. E Der Kauf eines Sklaven. Ilias, einer Echse

946- 948 n. d. E Eine Freundschaft zwischen den beiden blühte auf.

948 n. d. E Zaires Eltern versuchten Ilias und Zaire zu trennen, was zu Zaires Magieausbruch führte. Dieser Ausbruch tötete Zaires Eltern.

948n. d. E Der damalige Vyrseere des Magierzirkels nahm Zaire  auf und ließ ihn ausbilden.

952 n. d. E Er schloss die Ausbildung zum Magier ab

952 n. d. E begannen Zaire Albträume zu quälen und noch im selben floh er in die weiße Stadt

953 n. d. E Beginn Ausbildung in den Künsten der Vinsa’Sur und anschließende Eingliederung in das Leben der Echsen.

956 n. d. E Ritual des Propheten

962 n.d.E. Aufbruch nach Al’Miran und Ernennung zum Vyrseere

965 n.d.E. Gegen Ende Jahres: Beginn von Zaires Wahnsinn

966 n. d. E Rebellion der Magier und Flucht aus Al’Miran mithilfe eines Schiffes. Ilias floh mit ihm. Er führte auch das Ritual der Seelentrennung noch auf hoher See durch. Sie erlitten ein Schiffsunglück und strandeten an Aurums Küste.

966 - 971 n. d. E Zaire und Ilias lebten wie Wilde und Flüchtige, da sie weder Kultur noch Sprache des Reiches kannten. Es dauerte bis sie die Sprache beherrschten und auch die kulturellen Gepflogenheiten.

971 n. d. E Sie trafen auf Prinz Faerun Vanbourgh, der von Banditen überfallen worden war. Die beiden Männer schnappten sich den Prinzen, pflegten ihn gesund und hatten die Idee Zaire in das Fürstenhaus einzuschmuggeln. So kam es, dass Faerun sich aus etwas Blut und Haaren einen Trank mischte.

971 -973 n. d. E Zaire oder nun Faerun lernte alle Gepflogenheiten bei Hofe und die kulturellen Eigenheiten unter dem Deckmantel des Gedächtnisverlustes.

974 n. d. E Sein Leben als Faerun Vanbourgh begann nun vollkommen herrschen. Hochzeit mit seiner Frau Tiara

976 n. d. E Geburt seines ersten Sohnes Nazerun als Vinsa’Sur.

980 n. d. E Geburt seines zweiten Sohnes

982 n. d. E Geburt seiner Tochter

992 n. d. E Es wurde festgestellt, dass Nazerun magiebegabt ist -> Beginn seiner magischen Ausbildung.

995 n. d. E Nazerun kam an den Hof zurück und Faerun stellt fest, dass Nazerun eine Begabung für die dunklen Künste hat und begann ihn in diesen auszubilden.

998 n. d. Ein Magier stellte die dunkle Energie in Nazerun fest. Aushändigung an Faerun und anschließende Hinrichtung eines Doubles Nazerun wurde weiter in den Kerkern festgehalten.

998 n. d. E Freilassung von Naerzun durch Zaire im Stillen, während ein Double hingerichtet wurde.

Vorgeschichte:
Es liegt wohl lange zurück. Ja, lange ist es her, seit die echsenartigen Wesen, genannt Vinsa’Sur, mit ihren Krallen Fuß in Karantas fassten, sogar so lange, dass es nur mehr eine Legende über ihren Ursprung gibt. Zurück geht ihr Entstehen auf eine namenlose und unbedeutende Familie, die als Nomaden durch die Wüste zogen. Sie verdienten ihr Brot damit Leute durch die Wüste zu führen und fristeten ein tristes Leben, dass kaum genug gab um Kinder und Familie zu ernähren und immer wieder sahen sie gutgenährte und reiche Händler.
Anfangs war es Neid, der sie dazu trieb die Handelskarawanen, die die Wüste durchquerten, in die Irre zu führen. Tief im Herzen der Wüste töteten die Nomaden schließlich die Karawanen und nahmen Nahrung, Tiere und Stoffe an sich.
Aus Neid wurde schließlich Gier. Jene sorgte für eine Zunahme an verschwundenen Karawanen, weswegen zunehmend mehr Reisende nur mehr bewaffnet und mit militärischer Unterstützung durch die Wüste zogen. Problemlos wurden die Nomaden zurückgedrängt und in die Wüste verbannt. Sie zogen sich an einen Brunnen zurück und begannen Pläne zu schmieden, um die Karawanen überfallen zu können. Der aufkommende Durst nach Rache und durch den Brunnen erweckter neuer Hunger begann sie schließlich wieder auf die Handelswege zu treiben. Auch Wahnsinn, von dem Brunnen hervorgerufen, legte sich über die Sippe. Sie fielen über giftige Tiere, Menschen und andere Humanoide her. Selbst die Leichen der eigenen Familie wurden achtlos verspeist. Beinahe alle verstarben.
Es waren jene Tage in denen die Rasse der Vinsa’Sur entstand. Die Tage als das Blut Blut aß. Denn jene die ihr eigen Fleisch und Blut verzehrten, begannen sich zu verändern. Das magische Gift des blutgetränkten Brunnens, das Gift der Skorpione und Schlangen, sowie das Brechen eines Tabus, ließ die Menschen eine grausame Veränderung durchstehen.
Am Ende waren aus den Menschen Monster geworden, die bald in allen Städten der Wüste als Vinsa’Sur – die Könige der Wüste – bekannt werden würden. Denn aus den Nomaden waren Jäger geworden, die perfekt auf ihr Territorium angepasst waren. Mit ihren Krallen fanden sie gut auf den Dünen Halt. Die sandfarbenen Schuppen waren die perfekte Tarnung und die Hitze der Wüste brachte ihr Blut in Wallung, sodass ihre Überfälle die Karawanen unvorbereitet trafen, doch töteten die Echsen ihre Opfer nicht mehr wie früher, sondern machten sie zu Sklaven, die sie zu ihren Brunnen verschleppten und zwangen einige Menschen dieselben Rituale zu durchlaufen, die sie durchlaufen hatten.
Andere ließen sie bis zu ihrem Tode arbeiten, denn die Vinsa’Sur fürchteten um ihren Brunnen, der für die Echsen zu einem Heiligtum geworden war. So schufen die Sklaven aus den Knochen der Toten eine Festung, die das Heiligtum der Echsen schützen sollte, doch die wahre Bedrohung durch die Vinsa’Sur folgte erst Jahrhunderte später – als ein Kind mit magischen Fähigkeiten geboren wurde. Dies war die Geburtsstunde der Familie Schwarzsand, denn jenes Kind war vom Blutgott gesegnet, so hieß es. Dieses Kind führte die Echsen gegen die ersten Städte der Wüste, hatten sich die Vinsa’Sur doch zuvor nicht an die Städte herangetraut, doch mit der göttlichen Kunst des Kindes sollten die Echsen das erste Reich der Wüste formen.
Unter dem Banner des Blutbrunnens vereinten sie schließlich die Städte der Wüste und herrschten grausam und eisern. Unter der Führung von Seheere Syrin Schwarzhand Ibn Alleha-Zyhere (bedeutet so viel wie  Gewaltenführer Syrin Schwarzhand Sohn des Blutgottes) wurde ein Zirkel gegründet, der die Vinsa’Sur in der Magie unterrichtete. Sie waren blutiger, brutaler und religiös getrieben – kaum vergleichbar mit den wissenschaftlichen Wegen, die die Gilde praktiziert. Die Suneere, die Magier und Geweihten, waren in der gesamten Wüste gefürchtet. Auch der bluttreibende und ruchlose Lebensstil der vinsarischen Machthaber führte zu einem Aufruhr im Volk, sodass die die Städte des Landes rebellierten und die Schreckensherrschaft stürzten.
Doch auch wenn sie die Vinsa’Sur besiegten, dieses Volk auszulöschen schafften sie nicht, denn die Suneere waren zu mächtig und die Knochenmauern unüberwindbar, zudem besaßen die Magier, die nicht nur die Toten in die Schlacht führten, auch durch die Opferung von Sklaven mächtige Kreaturen. Sie zerpflückten Armee der Städte zerpflückte, doch das Blatt wendete sich. Als die Soldaten aus Al’Miran sich am Schlachtfeld zeigten. In ihren Reihen standen mächtige Männer und Frauen, die ebenso gottähnliche Mächte besaßen, wie man es auch den Suneere nachsagte.  Sie ließen die Monster, welche die Suneere zur Unterstützung ihrer eigenen Armee beschworen hatten im gleißenden Licht ihrer Macht verschwinden. Die al’miranischen Soldaten zerschlugen die Reihen der Echsen und bannten sie hinter den Mauern. Betreten wurde die Stadt jedoch nie – zu groß war die Angst vor dem was hinter den Mauern der Toten lauerte.
So woben jene Männer und Frauen, aus Al’Miran einen Bannzauber, auf dass die Bosheit innerhalb der Mauern der Stadt nie mehr einen Fuß aus der Knochenfeste setzen konnte. Allerdings hatten die Vinsa’Sur mit ihrer Magie und ihrer Grausamkeit bereits das Gebiet verdorben und trotz der reinigenden Kraft erhob sich die Umgebung gegen sie und große Wüstenarmee zersplitterte. Jede Armee kehrte mit einer eigenen Geschichte in ihre Heimatstadt zurück und so variieren die Geschichten über den Fall gegen das weiße Imperiums, sodass heutzutage die Existenz als solches sogar angezweifelt wird, denn jede Errungenschaft und jeder Eintrag über die Zeiten jener Grausamkeit wurden totgeschwiegen und jede Errungenschaft, die aus dieser Zeit stammte, zerstört.

Seit jenen Tagen wird davor gewarnt das Herz der Wüste Karantas zu betreten, denn wer den schwarzen Sand betritt, wird von der Wüste selbst zur Knochenfeste geführt und dort Opfer der Verdorbenheit der Vinsa’Sur.

Einige Echsen überlebten auch außerhalb der Feste und galten als Freiwild, Monster, die gejagt und versklavt wurden, vergleichbar mit den Nachmahren des varantischen Kontinents, doch manche von ihnen schafften es sich zu verstecken, denn mithilfe eines Trankes und einer für Menschen giftigen Pflanze wurde es den Echsen ermöglicht, humanoide Gestalt anzunehmen und so ungesehen unter den Menschen zu leben. Vielen Echsen blieb dies jedoch verwehrt. Sie wurden zu Sklaven oder sofort getötet. Schnell fanden fahrende Händler aber einen Nutzen in den Echsen, denn durch ihre Angepasstheit an die Wüste, waren sie ideal für solche Arbeiten. Man hielt die Echsen also zunehmend in Gefangenschaft und sie begannen als Dienerrasse in die Kultur der Wüste Einzug zuhalten.
Mittlerweile gelten die Echsen als harmlose Tiere, die von der Gesellschaft auch gehalten werden als solche, wenn sie auch als kluge Tiere gelten. Tatsächlich aber haben sich die Echsen ihren Stolz bewahrt und ihr Wesen verändert. Von der grausamen Kultur ihrer Urväter wissen die Echsen nichts mehr. Vielmehr haben die Echsen sich an die Menschen angepasst und akzeptieren Menschen bedingungslos als ihre Herren, wenn sie auch aus Respekt sehr viel Abstand zu ihren Herren halten.


Lange nach dem Fall der Hochkultur der Vinsa’Sur, in einer Zeit, wo man von der Knochenfeste und den Schwarzsands nur mehr als Schauermärchen sprach, wurde Zaire in der Handelsmetropole Al’Miran geboren. Er war Sohn eines wohlhabenden Händlers und dessen Frau, die ein dunkles Geheimnis hatten: Sie gehörten eben jener Rasse an und waren im Geheimen Vertreter der alten Traditionen der Vinsa'Sur waren. So waren sie einer Magie mächtig, die in den Reihen der Menschen längst vergessen war und ähnlich einem schleichenden Gift die Menschen beeinflusste zu Reichtum führte. Diese Echsen, sich selbst Vinsa’Sur nennend, waren finstere Gesellen, die keinerlei Skrupel kannten und deren Glaube Wahnsinn mit Fanatismus vereinte. Gleichzeitig waren sie Wesen, die eine perfekte Fassade nach außen hielten. Zaires Eltern waren gebildet, zuvorkommend, geschickt. Ihre Waren waren von hoher Qualität und selbst Magier kauften ihre Stoffe, um sich daraus die schönsten Kleider fertigen zu lassen.
In dieses perfekte Schauspiel wurde vor etwa 65 Jahren ein Kind geboren, dass durch die dunkle, eher untypische Schuppenfärbung bereits ein großes Schicksal in die Wiege gelegt wurde. So glaubten die Eltern und begannen ihr Kind früh auf die namenlosen Pfade zu führen, es in dunkle Rituale einzuweihen und der Verdorbenheit ihrer Magie auszusetzen, alles mit dem Ziel das weiße Imperium wieder zu alter Macht erstarken zu lassen. Die Vinsa’Sur zurück an die zu führen;
Entsprechend dieser Philosophie war Zaires Jugend von strenger religiöser und harter Erziehung geprägt und weniger elterlichen Nähe als man es einem Kind wünschen würde. Zaire war nicht nur Opfer ständiger Zurückweisung, sondern auch von Gewalt und den hohen Erwartungen seiner Eltern.. Viel zu früh lernte er Gefühle wie Einsamkeit, Schutzlosigkeit und Hilflosigkeit kennen, etwas, dass ihn auf lange Sicht prägen sollte und ihn viel tiefer auf SEINE Wege führte, als seine Eltern es je ahnen würden.  So kam es, dass Zaire in Kindheitstagen bereits wusste wie man Menschen tötete, bevor andere Kinder ein Messer halten durfte. Er kannte Blut, Gewalt, Brutalität. Für ihn war es Alltag und viel zu früh begann er alles und jedem mit Gleichgültigkeit und einer kühlen Arroganz zu strafen. Zaire legte so sehr früh seine Kindlichkeit ab, begann sich früh selbstständig seinen Studien über die alten vinsarischen Schulen und all das Wissen beschäftigen, welches seine Eltern ihm bereitstellen. Selbstredend lernte Zaire so nie den Umgang mit den Menschen und das Handwerk seiner Eltern. Etwas, dass selbstverständlich sehr zur Freude seiner Eltern beitrug, da diese sehr erpicht darauf waren ihren Sohn so früh als möglich für eine Reise in das Herz der Wüste bereit zu machen, um dort seine Ausbildung zum rechtmäßigen Propheten von IHM antreten konnte. Tatsächlich war das größte Problem nur, dass sich Zaires Magie nicht zeigte und er so seine Reise nicht antreten konnte.

Mittlerweile begannen sich die Gerüchte über Zaire, den Jungen mit den Augen eines Toten, zu häufen. Außerdem sprach er nicht und von den Sitten und Gebräuchen der Stadt schien er keinerlei Kenntnis zu nehmen. Gleichzeitig umgab den Jungen eine Ausstrahlung, die selbst gestandenen Soldaten Angst machte.
In der Stadt war der Junge schon längst als seltsam bekannt. Er sprach nicht, schien die Sprache gar nicht zu verstehen. Den Eltern von Zaire wurde oft Mitleid ausgesprochen, dass ihr Junge derartig abnormal war, doch diese stellten sich als liebende Eltern, die versuchten ihn in die Gesellschaft einzugliedern, leider erfolglos. Zaire kümmerte sich nur wenig um diese Menschen und empfand dieses Spiel doch mehr als lästig. Nicht verwunderlich ist die Ablehnung der Al'Miraner. Einige begegnetem ihm sogar regelrecht mit Hass, wenn er auch nur das Haus verließ.
Manches Mal zwang die Angst die Menschen der Stadt auch zur Gewalt. So kam es hin und wieder zu Übergriffen seitens älterer Kindern oder hin und wieder auch Erwachsener, doch keiner der Zaire je schlug, wiederholte die Tat. Denn egal wie sehr sie zuschlugen, wie sehr sie Zaire auch verletzen wollte, niemand brachte auch nur ein Laut über seine Lippen. Kein Keuchen, kein Wimmern. Immerhin kannte er Leid und Schmerz. Es war ein Teil von ihm. So strafte er jene Gewalttätige mit Kälte und seiner stummen Erhabenheit. Selbst am bodenliegend bohrte sich der Blick seiner Augen in die Iris seiner Peiniger, denen Angstperlen auf die Stirn traten und denen scheinbar in jenem Augenblick klar wurde, dass sie sich einem Gegner gestellt hatten, den sie nicht bezwingen konnten. So entschwanden sie aus der Gasse, in die sie Zaire zuvor geschleppt hatten. Er blieb zurück und ließ zu, dass die Schmerzen ihn an Ort und Stelle festhielten. Allerdings spürte Zaire an jenen Tagen keine Angst. Er wusste, dass seine Eltern ihn suchen und finden würden. Er war zu wichtig für sie als dass sie ihn hier sich selbst überließen. Danach kam die Schwärze und mit dessen Ende eine Begegnung, die Zaire für immer verändern sollte.
So war das erste, was Zaire Blick streifte, nicht sein vertrautes Zimmer oder der Geruch nach Papier, sondern Reptilienaugen, die ihn musterten. Zaire starrte zurück und doch bewegte sich der Sklave keinen Millimeter. Zaires Finger gruben sich in den Steinboden und versuchte aufzustehen. Der Schmerz war immer noch nicht verflogen, doch mittlerweile erträglich. Allerdings kam er ins Straucheln und sofort war die Echse da und stütze ihn, dabei waren die Hände darauf bedacht keine verwundeten Stellen zu berühren. Für jeden Anderen wäre diese Berührung nichts Besonderes gewesen, Zaire hingegen war die Körperwärme und die Nähe nicht gewohnt. Unwillkürlich klammerte er sich in die Lumpen des etwas älteren Jungen. Wieder suchte Zaire den Blick des Jungen, der ihn immer noch so völlig anders ansah. Es lagen weder Angst, Erwartung noch Hass in ihnen. Fasziniert starrte Zaire den Sklaven weiter an und der Moment endete erst als die Echse ihm bewusst ihren warmen Atem entgegenblies. Zaire zuckte weg und auch wenn diese Reaktion ihm Schmerzen verursachte. Sichtlich durch den Wind floh Zaire nach Hause und erst Zuhause fielen dem Jungen einige auf: Diese Echse hatte tatsächlich keine Angst vor ihm gehabt. Sie hatte seine Wunden versorgt und ihn an einen sicheren Ort gebracht. Etwas, dass Zaire lange nicht aus dem Kopf gehen sollte und auch nicht würde. Wenn ihn an jenem Abend der Alltag bereits wieder einholte. Bücher, Papier, alte Schriften und seine Eltern, die ihn für sein Fortbleiben bestraften.

Zaire sollte 14 werden, ehe er das nächste Mal auf jene Echse traf. Jener Tag schien nichts Besonderes. Mit seinem Vater war er in den Straßen von Al’Miran unterwegs und Zaire strafte seine Umgebung mit gewohnter Gleichgültigkeit, ehe sie am lokalen Sklavenmarkt vorbeikamen, woZaire ein bekanntes Augenpaar erblickte. „Ich will ihn“, sprach Zaire an seinen Vater gewandt aus, der ihn zuerst etwas verwundert musterte. Normalerweise sprach sein Sohn nicht und noch nie hatte er einen Wunsch geäußert. Diese beiden Faktoren führten wohl auch dazu, dass sie an jenem Tag zu Dritt nach Hause kamen.
Die Echse bekam ein Plätzchen in einem kleinen Kämmerchen nahe an Zaires eigenem Zimmer und verbrachte ihre Tage an Zaires Seite. Dieser betraute sie mit kleineren Aufgaben und die natürliche Wortkargheit der Echsen und Zaires Art führte bald dazu, dass sie sich wortlos verstanden. Es vergingen Monate in denen nicht einmal die Formalitäten wie Namen ausgetauscht wurden.
Die Beziehung begann sich erst zu verändern als sich Zaire eine Krankheit zuzog und so die Einnahme des Trankes für seine menschliche Form zweitrangig wurde. Der Umstand, dass sich hinter dem Herren der Echse, auch eine Echse verbarg, änderte viel an der Beziehung der beiden – zumindest aus der Sicht des Dieners. Fortan begann sie vermehrt Zaires Nähe und auch Zuwendung zu suchen. Sie begann sogar mehr und mehr zu sprechen.
Zaire brachte dies in eine sehr seltsame Situation, da diese Nähe für ihn ungewohnt waren. Die Furchtlosigkeit seines Dieners hatte ihn immer wieder verwirrt und nun brachte die Echse ihn mehr und mehr aus dem Konzept. So kam es, dass Zaire, getrieben von Neugierde, anfing zu sprechen und Interesse an seinem Gegenüber zu entwickeln. Er ließ das eigentümliche Verhalten zu und bald schon schienen beide unzertrennlich. Nach Echsenart verbrachten sie die Nächte zusammen und selbst der Sonnenschein konnte sie nicht trennen. In dieser Zeit begann Zaire zu lernen, was es bedeutet zu lachen, sich geborgen zu fühlen und vor allem Dinge abseits von Schmerz und Lethargie zu fühlen. Ilias, wie  Zaire erfuhr, wurde sein erster Freund, wenn Ilias für Zaire so viel mehr war, denn die beiden begann früh ein emotionales Band aneinanderzueisen, wenn auch immer Mauern ihrer Herr-Sklave-Beziehung zwischen standen.
Zaires Eltern blickten dieser Entwicklung  mit Missgunst entgegen, doch würde es noch 2 Jahre dauern bis sie versuchten ihrem Sohn die Echse wegzunehmen. Es war ein Tag, der wie jeder andere auch anfing. Zaire und Ilias haben sich kuschelnd das Bett geteilt und Zaire wollte sich gerade seinen Studien widmen als seine Eltern das Zimmer betraten. „Zaire, das Tier muss weg. Du vernachlässigst, was du bist“, erklärten seine Eltern und es dauerte einige Augenblicke bis dieser erfassen konnte, was die Worte nun bedeuteten und in jenem Moment als ihm die Tragweite dieser Worte klar wurde, verfinsterte sich und der Raum begann sich um Zaire zu verfinstern. Die Luft begann zu ätzen und sich die Dunkelheit über seine Eltern zu stülpen. Einen Augenblick begann Stille zu herrschen, ehe quälende Schreie die Mauern des Hauses erzittern ließen, doch bald verklangen auch sie. Eine lange Stille kehrte ein. Weder Ilias noch Zaire rührten sich, schließlich war es an dem Jungen, der sich in dem dunklen Raum erhob. Im Gegensatz zu Ilias hatte dieser nämlich das Schauspiel betrachtet, welches seine Magie ausgelöst hatte. Die Dunkelheit hatte sich in die Körper seienr Eltern gefressen und sie zersetzt als hätte man ihnen Säure eingeflößt. Zurück geblieben waren nur Knochen. Nicht einmal der Geruch des Todes war zurückgeblieben.
Fast andächtig trat Zaire an die Skelette. Zuerst hob er den Kopf seiner Mutter hoch und danach den seines Vaters. Abwechselnd blickte er in die leeren Höhlen, wobei sein Blick jene Gleichgültigkeit ausstrahlte, die er auch einen Fremden strafen würde. In seinem Inneren begann sich jedoch stumme Genugtuung breit zu machen. Ebenso übermannte Zaire Euphorie und plötzlich begann er zu lachen. Diese Wesen, die ihm so viele Qualen angetan hatten, waren tot. Zaires Lachen wurde hysterischer und die Schädel in seinen Händen zerfielen zu Staub. Die Mauern des Hauses begannen zu erzittern und dann wurde alles schwarz um ihn.

Das nächste woran Zaire sich erinnern kann, war sein Aufwachen in einem fremden Haus und vertraute Augen, die ihn besorgt musterten. Vielleicht hatte Ilias Zaires Ausbruch nicht ganz unbeschadet überlebt, doch war er da und das war es, was zählte. Erst nach und nach klärte Ilias Zaire auf, was die letzten Tage passiert war. Nachdem er Zaire mithilfe seiner Magie das Haus zum Einsturz gebracht hatte, war der Zirkel auf ihn aufmerksam geworden. Nun befand er sich unter Obhut des Vyrseere. Dieser klärte ihn auch noch am selben Tag auf, dass Zaire nun  Teil des Zirkels werden sollte, doch das Interesse Teil davon zu werden, hielt sich in Grenzen. Vielmehr interessierte Zaire sein weiteres Zusammenleben mit Ilias, doch der Vyrseere schien nichts gegen den Sklaven zu haben, waren die Echsen doch typische Sklaven.
So nahm Zaire die Ausbildung zum Magier auf und brillierte bereits früh mit einem ausgezeichneten Verständnis für die Lehren, sodass Zaire einige Ausbildungspunkte überspringen konnte. Lediglich die praktischen Übungen forderten mehr von ihm, doch auch hierfür zeigte er Talent und Fingerspitzengefühl. Gleichzeitig forderten aber auch andere Dinge viel Aufmerksamkeit Zaire und Ilias, denn es war kein leichtes Unterfangen, nun ohne Hilfe, Zaires menschliche Fassade aufrecht zu erhalten, doch sie stellten recht schnell den Kontakt zu Jenen her, die seinen Eltern schon damals unter die Arme griffen, wenn es um die menschliche Form der Echsen ging.
Rückblickend würde Zaire über diese Zeit behaupten, dass diese die schönste seines Lebens war. Mit Ilias Unterstützung begann er sich in die Gesellschaft einzugliedern, wenn er auch immer noch als Sonderling galt. Viele Magier und Schüler mieden ihn, doch gab es auch jene, die Interesse an ihm zeigten. Wenn auch unbeholfen machte er so zu jener Zeit seine ersten Freunde. Zeitgleich begann er auch während dieser Zeit seine Sexualität zu entdecken. Für Zaire wurden Mädchen jedoch nie interessant. Seine Augen galten immer der Echse an seiner Seite, die sich bald auch diesem Gewahr wurde. Tatsächlich kamen die beiden sich näher und als ihre Beziehung diese Ausmaße annahm, begann auch der Schleier zwischen Sklave und Meister immer mehr zu verschwimmen. So begann Zaire auch Ilias hinter verschlossenen Türen zu unterrichten -ihm Lesen, Schreiben und andere Dingeg zu lehren.

Schließlich schloss Zaire die Ausbildung zum Magier als einer der besten seit Aufzeichnungsbeginn ab. Im Vergleich zu den anderen Magiern des Zirkels war er auch ungleich mächtiger und in seinem Wissen vielen Gleichaltrigen überlegen. Das Fehlen von sozialen Kompetenzen verhinderten jedoch, dass Zaire eine hohe Position innerhalb des Zirkels einnahm. So widmete er sich erstmal der weiteren Erforschung von Magie, doch sollte er keine großen Fortschritte verzeichnen.
Kurz nach der Ausbildung begannen ihn nämlich Albträume und zu quälen, die ihn immer wieder aus dem Schlaf rissen und jedwedes weitere Einschlafen verhinderten. In diesen Träumen litt er Qualen, die Zaire selbst noch nicht kannte und das Ende jener Schmerzen wartete hinter den weißen Toren einer weißen Stadt. Zu Beginn dachte Zaire es sei eine Phase, doch es vergingen Wochen in denen die Träume schlimmer wurden und der Schlafmangel sorgte dafür, dass die Grenzen zwischen Realität und Traum immer mehr verschwammen. Die Nächte brachten keine Erholung und am Tag hatte er keine Ruhe.
Es war nur eine Frage der Zeit bis Zaire die Kraft verließ und dabei seine Magie ein weiteres Mal entlud. Dieses Mal gab es allerdings kein Ziel gegen dass sich die Magie wenden konnte, keine Eltern, die Zaires Wut auf sich zogen. So begann sich das Licht um Zaire zu verflüchtigen, wie Nebel begann er sich auszubreiten und die Gänge des Zirkels zu füllen. Panik brach im Zirkel aus, waren sie solche Zauber nicht gewohnt. Feuer? Blitze? Aber diese giftige Schwärze machte ihnen Angst. So war es an jenem Tag am Zirkelmeister selbst die Magie zu bannen.
Gezwungenermaßen brachten sie Zaire in den Kerker, immerhin hatte er einen Zauber benutzt, der so nie benutzt worden war. Diese dunkle Magie galt in Al’Miran nämlich bis zu jenem Tag als ein Mythos, ein Ammenmärchen, da niemand dazu fähig gewesen war sie anzuwenden und so sollte es laut dem Zirkelmeister auch bleiben. Auch wenn Zaire für den Mann wie ein Sohn geworden war, so siegte die Rechtschaffenheit und der Glaube an das Gute im Herzen des Mannes.
Der Entschluss stand schnell. Zaire sollte am nächsten Tag ohne Verhandlung oder eine Chance zu Rechtfertigung hingerichtet werden. Sein Glück war, dass Ilias nicht nur die Gerüchte über den Zustand seines Herrs aufschnappte, sondern auch Teile eines Gespräches mitbekam, wo es um Zaires Hinrichtung ging. So packte die Echse sofort die wichtigsten Sachen, überrumpelte die Wachen und befreite den ahnungslosen Zaire.
Noch auf der Flucht erklärte Ilias, was nun vorgefallen war, und dieser Moment des Verrates war es, wo Zaire vieles verstehen lernte, vor allem, dass er Menschen zu hassen hatte. Es waren schließlich Menschen, die seinen Tod wollten. Menschen, die ihm als Kind immer wieder Schaden zugefügt hatten und sie waren überall. Nein – nicht überall. Es gab eine Stadt im Herzen der Wüste, wo es die haarlosen Kreaturen nicht gab. Die Lehren seiner Eltern sprachen davon und seine Träume hatten ihn bloß den Weg zeigen wollen. Es waren Visionen gewesen, schlussfolgerte Zaire. All die Qualen in seinen Träumen und die Stadt als Zeichen der Erlösung. (Tatsächlich war es aber nur Zufall.)
So machten sich Ilias und Zaire noch in der Fluchtnacht auf in das Herz der Wüste. Tag um Tag verging, ebenso auch  Zaires menschliche Gestalt.
Sich an die Beschreibungen und seine Träume erinnernd fanden sie nach etlichen vergangenen Tagen die Grenze zum Herzen und als der Sand sich schwarz färbte, wussten sie, dass sie ihr Ziel fast erreicht hatten.
Am nächsten Abend sollte es so weit sein und im Abendrot sollten sie die hohen, weißen Mauern einer vergangenen Zivilisation erblicken. Für die beiden Echsen war es ein Aufatmen und ein Gefühl der Sicherheit, auch wenn die Mauern nicht nur in den Geschichten aus Knochen gefertigt wurden.
Die Tore wurden den beiden Echsen geöffnet und sie wurden auch herzlich empfangen und aufgenommen, besonders Zaire dessen Eltern seit jeher in Kontakt mit den Echsen standen. Schon lange hätte er hierherkommen sollen und von den dortigen Echsen ausgebildet werden sollen. So wurde Zaire ein weiteres Mal unterrichtet, doch dieses Mal sollten es die dunklen Wege der Magie sein, die er erlernen sollte. Besonders Wert legten die Vinsa’Sur aber nicht nur in die Magie, sondern auch in Dinge wie Lügen, Schauspielerei Intrigen, Strategie und besonders der Austreibung jedweder Menschlichkeit.
In Zaires Fall ein leichtes Unterfangen, da seine Eltern ihn bereits auf jenen Weg führten. Er nahm auch jene Lehren ohne zu zögern an, auch wenn diese Lehren hießen Menschen und andere humanoide Wesen zu töten und zu verzehren. Seit jeher lebten die Vinsa’Sur nämlich von Fleisch, welches rituell hingerichtet wurde.
Die Schreie, die die Humanoiden während der Schlachtung, ausstießen berührten Zaire nie. Vielleicht hätten sie es, wenn die Menschen nicht selbst beschlossen hätten, ihn zu töten zu wollen, wenn sie ihn nicht wie Vieh behandelt hätten… dann würde Zaire nicht als ihr Richter über ihnen stehen und seine Krallen in ihren Körper bohren. Bald schon war jeder Mord eine Genugtuung und die Schreie ein Wohlklang, sodass er seine Hingabe dazu führte, dass er in die die Reihen der Geweihten, den Priestern von IHM, aufgenommen wurde.
In Anbetracht von Zaires starker ‚Verbindung‘ zu IHM, die ihm seine Eltern mitgegeben haben (seine Magiebegabung), begann der Hohepriester in Zaire den Auserwählten, den Propheten zu sehen, so wie es seine Eltern bereits damals getan hatten. Zuerst wollte sich Zaire dieser Zukunft verweigern, doch auf das stete Drängen des Hohepriesters hin, nahm er die Aufgabe an. Fortan wurde er in allen Riten unterrichtet und auf seine Propheten-Weihe vorbereitet. Mit voranschreitender Zeit begann auch Zaire die Lehren mehr und mehr zu verinnerlichen.

Der Tag seiner Weihe sollte ein besonderer Tag sein, da sich eine Sonnenfinsternis anbahnte. Im Zeichen des finsteren Tages erhielt Zaire seine Weihe. Begonnen wurde mit einer Reinigung im heiligen Brunnen. „Nur der reine Körper kann dem Namenlosen dienen“, waren die Worte des Priesters. Nach der Reinigung folgte die Salbung. „Nur der Träger der Zeichen ist würdig die Worte des Namenlosen zu verkünden“, folgten die Worte und der Priester trug eine weiße Salbe auf Zaires Körper auf. Mithilfe eines dünnen Knochensplitters formte er komplexe Muster an den Krallen der Hände beginnend auf bis zu seinen Schultern. Währenddessen hatte sich der Rest des Klerus in seiner Kapelle versammelt und zu einem leisen Rituallied angestimmt, welches den Geist des Propheten näher an den Namenlosen bringen soll und somit seine Macht stärken soll.
Als der Hohepriester das letzte Ornament auf getragen hatte, wechselte er das Werkzeug hin zu einem alten Ritualdolch, der noch aus der Zeit von Syrin Schwarzsand stammte, und formte seine letzten Worte des Rituals: „ Nur derjenige dessen Blut für den Namenlosen vergossen wurde, soll seinen Namen in die Welt hinaustragen.“ Mit diesen Worten begann der Hohepriester Das Messer auf Zaires Brustbein zu drücken und die verbotenen Zeichen des Namenlosen in Rippenbogen und Brustbein zu schneiden.
Zuerst versuchte Zaire das Prozedere stumm zu ertragen, doch die Schmerzen wurden selbst für die abgehärtete Echse bald unerträglich. Die Ohnmacht überkam Zaire nicht – er ließ es nicht zu. Er würde die Schmerzen im Zeichen seines Gottes ertragen. Die Sonnenfinsternis und schließlich der Tag neigte sich dem Ende zu, ehe das Ritual vollendet wurde. Zaire bekam das Ende selbst nur mehr am Rande mit, ehe er in eine tiefe Ohnmacht fiel.
Zwar wurde er auf dem Altar liegend versorgt, doch wagten die Echsen ihn nicht aus den Händen des Gottes freizugeben, denn, so glaubten die Vinsa’Sur, Leben, dass Opfer, die IHM auf dem Altar dargebracht wurden, durften nur leblos oder aus eigenem Antrieb vom Altar genommen werden, ansonsten verweigerte man IHM die Opfergabe und erzürnte IHN.
Mehrere Tage vergingen ehe Zaire die Augen aufschlug und fühlte sich nicht kaputt, ausgezerrt, sondern mächtiger als je zuvor. Er fühlte eine Art Kontrolle, wie er sie bis dato noch nicht gekannt hatte. Der ehrfurchtsvolle Blick der Priester, die ihn nun streiften, unterstrichen dieses Gefühl noch zusätzlich und so war Zaire auf eine Weise wiedergeboren worden: Als künftiger Anführer der Vinsa’Sur.
Trotz seiner schmerzenden Brust und Schwäche aufgrund des Blutverlustes wagte sich in der weißen Festung niemand an die Seite des Auserwählten – niemand außer Ilias, der sofort wieder an seiner Seite war. Trotz des hohen Standes schien sich zwischen den beiden Männern nichts verändert zu haben.

Die nächsten Jahre erlernte Zaire, was es hieß ein Anführer in jeder Hinsicht zu sein und bald schon begann er ambitionierte Pläne zu hegen, die die verbliebenen Schwarzsands nicht umzusetzen vermochten. Er wollte das weiße Imperium der alten Geschichten wiederherstellen. Der erste Schritt in diese Richtung war die Tarnung seiner Echsen, die er nach und nach in Al’Miran als Menschen einschleuste.
Er selbst ging direkt auf den Vyrseere des Zirkels zu und forderte das Recht der Magie, dass besagte man könne den Vyrseere zu einem Zweikampf herausfordern und der Sieger würde über den Stadtstaat herrschen. Der amtierende Vyrseere war auch gezwungen jede Herausforderung anzunehmen, doch diese würde der alte Mann nicht überleben. Zaire tötete den Mann, der ihn zuerst aufgenommen und dann verraten hatte ohne mit der Wimper zu zucken.
Danach begann Zaire Al’Miran und den Zirkel nach seinen Vorstellungen zu formen. Er brachte die Vinsa’Sur an die Schlüsselpositionen der Regierung und nahm den Menschen ohne, dass sie es wussten, jede Macht, die sie in der Wüstenstadt hatten, weg.
Gleichzeitig setzte er sich für die Rechte der versklavten Echsen ein, denen er nach und nach mehr Rechte gab. Viele Magier waren über Zaires Taten und Änderungen selbstverständlich empört und sie begannen Attentate auf den Herrscher auszuüben, die allesamt fehlschlugen. Es kam aber zu einer Erkenntnis: Täglich nahm Zaire einen Trank am Morgen. So entstand ein Irrglaube, dass der Vyrseere eine schwere Krankheit habe und dieser Trank seine Medizin. Anstatt Zaire also mit einer Klinge oder Magie töten zu wollen, wurden seine ‚Medizinbestände‘ zerstört.
Entgegen der Vermutung von Zaires Feinden wurde dieser nicht krank, sondern zeigte sich als Echse, was zu einem Aufschrei in der Bevölkerung führte und diese spaltete. Viele sprachen sich gegen den amtierenden Herrscher aus und verlangten seinen Kopf. Die andere Seite hielt ihm die Treue. Darunter waren zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr nur Echsen, sondern auch Menschen hielten Zaire die Treue.
In Al’Miran begann für einige Monate ein Bürgerkrieg zu herrschen, dessen Ende von Beginn an absehbar war. Die geschickten Zungen der Echsen, Bestechungen und Hinterhalte töteten die Aufrührer oder verbannten sie in die Sklaverei. Noch bevor das Jahr zu Ende war, änderte sich in Al’Miran eine Menge und die Botschaft vom Fall der menschlichen Herrschaft erreichte schnell die anderen Städte, die dem Geschehen mit Missgunst entgegenblickten.
In der Zwischenzeit würden Al’Miran und auch die Knochenfestung zu einem neuen Glanz erblühen. Zaire bewies sich als weiser wenn auch blutrünstiger Herrscher. In Tradition seines Gottes wurde auch in Al’Miran ein Altar für IHN errichtet. Besonders Verbrecher und Feinde des Imperiums fanden dort ihre Erlösung, doch wie die Zeit verging, wurde aus Weisheit Willkür und Zaire begann nach und nach wahnsinnig zu werden. Er verlangte immer mehr unschuldige Tote, denn er wollte durch die Opfer IHN auf den Kontinent holen, damit ER das Ende der Welt herbeirief, auf dass ein Paradies für die Blutgeweihten entstand.
Grund für Zaires plötzlichen Wahnsinn war ein Buch, welches er auf dem Markt erstanden hatte. Ein Händler hatte es von einer Person aus Übersee erstanden und in diesem Buch sollten dunkle Geheimnisse verwahrt sein. Natürlich war Zaire interessiert gewesen und erstand das Buch. Der Inhalt eröffneten dem Magier neue Welten, die seinen Verstand für Dinge öffneten, die auf dieser Welt nichts zu suchen hatten.
Zaires Wahnsinn war es, der die Leute schließlich dazu brachte sich gegen ihn zu wenden, außerdem begann das Bündnis der verbliebenen Wüstenstädte zu einem politischen Problem zu werden. Aufgrund seines verblendeten Verstandes wurde Zaire den Herausforderungen nicht mehr Herr. Als alles in sich zusammenfallen drohte und Zaire bereits der Henker drohte, war es Ilias, der ihn ein weiteres Mal rettete. Er schlug seinen Liebhaber ohnmächtig und schleppte ihn zum Hafen, wo er bereits ein Schiff für die Flucht vorbereitet hatte. Mit diesem legten sie ab, kaum hatten sie das Schiff betreten, während die Rebellion und die feindlichen Mächte die Stadt und den Zirkel für sich beanspruchten.
Die ersten Tage auf hoher See verliefen ruhig – nun zumindest das Wetter konnte man so bezeichnen. In der Kajüte der beiden Männer tobte ein Sturm. Ilias hatte Zaire auf einem Stuhl festgebunden und versuchte verzweifelt mithilfe von Gewalt und Worten den Wahnsinn aus dem Zaire herauszubekommen, doch egal, was er tat, den Mann, den er fast sein ganzes Leben lang kannte, schien verloren, als er eine scheinbar göttliche Eingebung hatte. Er erinnerte sich an einen Moment seiner Vergangenheit und wusste danach, was zu tun war.
Er legte Zaire die Hände auf den Kopf und bald schon begann dieser qualvoll zu brüllen, versuchte sich aus dem Griff seines Liebhabers zu winden, doch erfolglos. Zu einem hohen Preis sollte Zaire an jenem Tag von seinem Wahnsinn befreit werden.
Es war jener Tag an dem sowohl Zaire als auch Ilias die Hälfte ihrer Seele einbüßten, um von dem Wahnsinn zu befreien. Noch am selben Tag sollte auch ein Unwetter kommen, dass das Schiff zum Kentern brachte. Beide Echsen sollten davon allerdings nichts mitbekommen, da sie noch in tiefem Schlummer waren. Ein Seemann rettete die beiden aus dem untergehenden Schiff, doch der Sturm sollte dafür sorgen, dass auch das Rettungsboot in den Fluten kenterte.
Rückblickend sprachen die beiden Echsen von großem Glück als sie an die Küste von Varantas gespült wurden.

Tatsächlich dachten die beiden Echsen nach ihrem Aufwachen zuerst daran, dass sie an die Küsten nahe der heimatlichen Wüste gespült worden waren. Das erste Aufeinandertreffen mit einem Fischer sollte sie aber besseres belehren. Der Mann sprach eine fremde Sprache und benahm sich auch ganz anders als er die beiden Echsen erblickten. Es sprach Angst aus seinen Zügen, nicht sonst Missgunst oder Arroganz, und sein erster Impuls war es auch zu fliehen.
Die ausgehungerten Echsen fingen den Menschen jedoch schnell wieder ein und fanden in dem Mann ihr Abendessen. Dieses Aufeinandertreffen ließ beide stutzen, aber schlussendlich fanden sich beide damit ab. Sie hatten einen Neuanfang gewollt und wo, wenn nicht in einer völlig fremden Gegend? Die nächsten Tage wurden erstmal damit verbracht die Küste nach Überresten des Schiffes abzusuchen, um womöglich ihre Habseligkeiten zu finden. Auch hier hatten die beiden Echsen wiederholt Glück und fanden Ilias Beutel, indem sich Samen der Achillea befanden, die die Echsen dafür verwendeten, um menschliche Gestalt annehmen zu können.
Bevor die Samen allerdings Anwendung fanden, sollten noch Jahre vergehen. Zu jenem Zeitpunkt begannen die beiden Echsen durch die seltsam fruchtbare Gegend zu ziehen, um mehr über die fremde Destination zu lernen. Bald schon entführten die beiden Männer Menschen nicht nur um sie zu essen, sondern auch von und über sie zu lernen. Die ersten Versuche in der fremden Sprache wurden gemacht und erste Definitionen erlernt. Sie befanden sich beispielsweise in Aurum.
Die interessantesten Erfahrungen machten sie allerdings, als die beiden Echsen auf eine Familie neugieriger Wüsten-Felyre trafen, die sie herzlich bei sich aufnahmen. Zuerst waren die beiden von den Tierwesen sichtlich irritiert, gab es doch in ihrer Heimat keine solchen Wesen. Von dem nomadischen Volk lernten die Echsen auch das aurumsche Varantisch. Sie lernten über die Gilde der Magie, die Jäger und auch Kleinigkeiten über den hiesigen Adel.
Im Gegenzug erzählten sie von ihrer Heimat, wenn sie die vinsarischen Traditionen außen vorließen, und halfen bei der Jagd und anderen Arbeiten, die während des Zusammenlebens anfielen. Es war ein friedvolles Zusammenleben bis sie von Jägern aufgespürt wurden und die Familie abgeschlachtet wurde. Die beiden Echsen konnten glücklicherweise rechtzeitig flüchten, da die Jäger nichts von den Echsen wussten und so nicht nach ihnen suchten.
So waren die Beiden erst einmal wieder auf sich allein gestellt und sie begannen durch Aurum zu reisen, das Land kennenzulernen. An einem Tag waren die beiden Männer am richtigen Ort, als sie Zeuge eines Überfalls wurden. Ursprünglich waren die beiden Menschenfresser dem Blutgeruch angelockt worden und wollten ein Abendessen abgreifen, doch fanden sie ein paar Banditen, die tatsächlich eine fürstliche Eskorte getötet hatten.
Von dem Blutgeruch überwältigt griffen die beiden Echsen die Banditen an und töteten den verwundeten Rest. Die beiden taten sich bereits an den Leichen gültig, ehe sie ein Röcheln wahrnahmen. Ilias schüttelte sich und legte die letzten Reste seines Blutrausches ab und machte die Person, die um ihr Überleben kämpfte ausfindig. Er fand einen Adeligen mit Schwertwunde an der Seite. Nach einem Blick auf die umliegenden Banner, die einen Löwen zeigten, den Erzählungen, die er über die Person kannte, schloss er, dass sie den künftigen Fürsten des Reiches vor sich hatten. Ilias holte Zaire zu sich und beide Echsen hatten in diesem Augenblick eine einleuchtende Idee. Sie konnten sich mithilfe von Faerun in schönes Leben machen.
Ilias begann sich um die Wunde des Fürsten zu kümmern und Zaire begann einen seiner verbliebenen Zauber zu wirken – erfolgreich. Künftig würde Faerun nur noch ein Wesen ohne Erinnerungen an die Vergangenheit oder sein Erlerntes sein. Ein sabberndes Bündel. Nun würden sie nur noch die Achillea ziehen müssen, was die beiden Echsen vor kein Problem stellte.
Somit war die Herstellung kein Problem mehr für die beiden und einige Monate später nahm Zaire die Gestalt von Faerun an und ließ sich von den Soldaten finden, die den Fürstensohn schon seit Monaten suchten. Ilias blieb in der Zwischenzeit mit dem richtigen Faerun versteckt. Zaire mimte den armen Jungen, der sein Gedächtnis verloren hatte und deswegen keinerlei Erinnerung an die Vergangenheit hatte. So durfte er alles neu erlernen und abgesehen vom Erlernen des Kampfes mit dem Rapier, erlernte Zaire alle Dinge problemlos.
Schließlich begann das alte Fürstenpaar zu erkranken und sie begannen ihrem Sohn immer mehr Aufgaben zu übertragen, der diese verantwortungsvoll ausführte. Grund für die Erkrankung waren nicht etwa ihr Alter, sondern Gift, welches die Zaire ihnen immer wieder ins Essen mischen ließ. Gleichzeitig suchte er auch nach einer gefügigen Frau mit der die Echse auch Kinder zeugen konnte. Leider fand sich unter all den Adeligen keine geeignete Frau. Tatsächlich rochen Echsen, wenn eine Frau bereit war Kinder zu kriegen und die nötigen genetischen Voraussetzungen da waren. Bei keiner Frau, die zu den fürstlichen Bällen erschienen, war dies der Fall. Seine ‚Eltern‘ ließen ihm jedoch freie Hand, da sie in ihrem Sohn seinen selbstbewussten und -bestimmten Mann sahen, der wusste, was er tat.
Aufgrund ihrer Krankheit beschloss das Altfürstenpaar ihren Sohn verfrüht das Fürstenreich zu übergeben. So brachte Zaire innerhalb weniger Jahre zum Fürsten. Die passende Frau fand er noch im selben Jahr und ehelichte sogleich.
Übrigens hat Zaire in den Jahren unter einem Synonym ein Anwesen im Westen Aurums auf einem abgeschiedenen Fleckchen errichten lassen. Von hohen Mauern umgeben und von Söldnern bewacht lebt dort der echte Faerun. Ilias persönlich hat den Sklaven, die innerhalb des Anwesens leben, die Zungen herausgeschnitten, damit sie über Faerun kein Wort verlieren können. Selbst die Söldner besitzen keine Zunge, um über Faerun sprechen zu können. Mittlerweile leben auf dem Anwesen alle wahren Formen der Echsen – selbstverständlich ohne Erinnerungen an ihr vorheriges Leben.
Noch vor der Ehelichung verstarb das alte Fürstenpaar, was in Gesamtaurum für tiefe Trauer sorgte. Die Nachricht, dass der Fürst heiraten würde und die anschließende Nachricht, dass die Fürstin ein Kind erwartete, ließ das Volk jedoch jubeln. Unter Faeruns Herrschaft begann sich das Leben für viele zu ändern. Das Volk begann von einem Aufschwung zu sprechen von einem Herrscher, der für das Volk herrschte und nicht über es.
Das erste Kind der Fürstin sollte jedoch eine missgestaltete Todgeburt werden, tatsächlich war es einfach nur ein Echsenbaby, dass zu schwach war die Geburt zu überleben. Zu Beginn hieß es, dass das Kind ein Bestiar gewesen sein soll. Faerun spielte den entsetzten Ehemann, dessen Frau fremd gegangen war, doch seiner Frau aus Liebe verzog. Bald schon sollten sich feinsäuberlich positionierte Hinweise darauf finden, dass es sich um einen Fluch handelte und nicht etwa die Untreue der Fürstin es gewesen war, die ein Monster hervor gebracht hatte. Tatsächlich war es Faerun selbst, der diese Hinweise legte, um so weitere Hinweise auf seine wahre Herkunft zu verschleiern.
Schnell machte das Gerücht, jemand hätte die Fürstenfamilie verflucht, die Runde und sorgte von vielen Seiten für Spott und Hohn für das Fürstenpaar. ‚Die Götter hießen ihre Ehe aufgrund von Tiaras Stand nicht gut.‘ waren noch die harmloseren Dinge. (Die Amme, die die Details über das Echsenbaby an die Öffentlichkeit trug, landete auf Faeruns Speiseplan)
Kurze Zeit später wurde Tiara ein weiteres Mal schwanger und die Geburt ihres ersten Sohnes Nazerun fand dieses Mal unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Lediglich die Amme, Faerun und Ilias waren zugegen. Wieder war es eine Echse, aber dieses Mal schrie das kleine Reptil und war quicklebendig. Schock zeichnete sich auf dem Gesicht der Amme ab, doch das Fürstenpaar liebte auch das ‚missgestaltete‘ Baby. Das kleine Bündel würde aber noch in derselben Nacht Zenur verlassen und auf dem geheimen Anwesen seine ersten Jahre verbringen. Währenddessen gab Faerun seiner Frau das Versprechen eine Heilung für den „Fluch“, der auf dem Kind lag zu finden.
Die ersten Jahre sollte Nazerun außerhalb von Zenur verbringen und erst mit 4 Jahren in Form eines Menschen zurückkehren. Sehr zur Freude seiner Mutter.
Ein paar Jahre später folgten dann noch Aenar und Fian, die auch beide ‚verflucht‘ geboren wurden. Beide wurden wie Nazerun aus dem Schloss gebracht und verbrachten ihre ersten Jahre außerhalb des Schlosses. Bereits vor Aenars Geburt begann Faerun nach Fürstenmanier ein wenig gesetzter zu werden und auf Meckern seiner Frau hin, erstmals von den Süßspeisen Aurums zu kosten. Tatsächlich hatte sich Faeun bis zu jenem Tag hauptsächlich von Fleisch ernährt. Ab jenem Tag begannen auch die Süßspeisen zu seinem Laster zu werden und Faerun begann in die Breite zu gehen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Fürsten erzog Faerun seine Kinder auch zum Teil selbst. Er gab ihnen keinen Unterricht, doch an vielen Abenden nahm er sie zu sich und lehrte ihnen, was es bedeutete ein Vinsa’Sur zu sein. Er erzog sie im Glauben an den Namenlosen und erzählte ihnen Gute Nacht-Geschichten über die großen Schwarzsands. Wenn Faerun seine Kinder auch streng erzog und erziehen ließ, so wollte er doch nicht, dass sie die Grausamkeit durchmachen mussten, die er erlebt hatte. Faerun liebte seine Kinder, auch wenn er es nicht zum Ausdruck brachte, war ihm ihr Wohlergehen sehr wichtig und die wenige Zeit, die ihm blieb, verbrachte er auch gerne mit ihnen.
Mit Familie, Sack und Pack würde er auch in den nächsten Jahren öfter in die Kronstadt für politische Angelegenheiten fordern oder auch schlichtweg für den Geburtstag seiner Schwester, mit der er in regelmäßigem Briefkontakt stand.
Diesen Anlass nutzte er auch für eine wohlüberlegte Intrige, die er ihm während eines ruhigen Tags im Garten erzählte.

„Irgendwie sieht er weder dir noch ihr ähnlich. Je älter er wird umso deutlicher scheint sein“, meinte er am Bart zupfend. „Seine Ohren sind auch seltsam klein im Vergleich zu den unseren.“ Auf Faeruns Gesicht legte sich ein schuldbewusster Ausdruck. „Ach, vergiss, was ich gesagt habe, vielleicht kommt er einfach nur nach der Familie meiner Mutter.“ Faerun begann zu lachen, doch aus den Augenwinkeln sah er die nachdenkliche Falte auf der Stirn des Königs.

Seitdem Gespräch bemerkte Faerun auch die kritischen Blicke mit denen der König seinen Ältesten musterte. Gleichzeitig konnte er betrachten, wie die Äußerung die falsche Person gehört hatte und sich das Gerücht der Kronprinz sei ein Bastard über ganz Varantas wie ein Lauffeuer verbreitete. Dies versetzte den königlichen Hof natürlich in Aufregung und kaum waren sie abgereist, ereilte sie die Kunde, dass Salen der neue Kronprinz sei. Die nächste Zeit war Faerun ausgesprochen zufrieden.
Im nächsten Jahr bekam er auch einmaligen Besuch von seiner Schwester und den beiden Zwillingen, die er auch lieben gelernt hat, wenn Faerun sie auch gerne als politisches Werkzeug nutzen würde. Besonders der junge Salen war für Faerun interessant, da dieser eines Tages über das Königreich herrschen würde und es mehr als nur in seinem Interesse sich mit dem künftigen König gut zu stellen.
2 Jahre später stellte Faeruns Haus und Hofmagier eine Magiebegabung bei Nazerun fest, was für Faerun wieder sehr erfreulich war, da er schon lange gehofft hatte, dass seine Kinder eine Magiebegabung zeigen würden. So schickte er Nazerun natürlich sofort in die Gilde und fing an mit ihm schriftlich und regelmäßig zu korrespondieren. In den Briefen drehte sich alles meist um den Alltag seines Sohnes.
Nach seiner Ausbildung kehrte Nazerun wieder an Zenurs Hof zurück, wo Faerun ihn unter die Fittiche nahm, da Nazerun während seiner Ausbildung von einer seltsamen Begabung berichtete, aber dies nicht näher ausführen wollte. Es stellte sich heraus, dass der Sohn dieselbe Begabung wie der Vater hatte, weswegen Faerun anfing ihn zu unterrichten. Diese Schule sollte Nazerun zwar erlernen, doch vom Haus- und Hofmagier dabei erwischt werden und zu seinem Vater schleppte. Leider besaß der Magier nicht genügend Weisheit die Enthüllung Faerun im Geheimen mitzuteilen, sondern erzählte Faerun von dem gebrochenen Verbot vor dem gesamten Hofstaat.
Dies zwang Faerun in eine unangenehme Position. Er ließ seinen Sohn verhaften, ignorierte die Forderung des Magiers Nazerun der Gilde zu übergeben, damit diese ihn richteten. Am Abend ging Faerun in die Zelle seines Sohnes und schickte die Wachen weg. Er begrüßte seinen Sohn erst einmal mit zwei Ohrfeigen. Nach einer Standpauke, wo er tatsächlich wütend geworden war, teilte er seinen Plan, den sie auch sofort ausführten. Faerun ließ Nazeruns Hülle kommen und zwischenzeitlich besorgte Faerun eine neue Hülle für seinen Sohn – einen Sklavennachtmahr. Die alte Hülle wurde am selben Tag noch geköpft. Den Nachtmahr selbst ließ er wegsperren. Den neuen Trank gab er seinen Sohn und jagte ihn mit einem gewissen Vorrat aus dem Schloss.
Da Faerun seinen Kindern das Rezept für den Trank der menschlichen Gestalt noch nicht gezeigt hat, sind diese auf Ilias und ihn angewiesen, so auch Nazerun, der nun gezwungen ist für Faerun als Strafe zu arbeiten und für ihn finstere Tätigkeiten zu erledigen.
Seither ist es ruhig in Zenur und der Alltag hält Einzug, wobei für Faerun eine außernatürliche Reise in die Kronstadt ansteht, da der König seine Anwesenheit verlangt. Entsprechend nahm er Aenar und Fian mit sich in die Kronstadt.


Hinter dem Charakter
"Für dich aber Geliebte ist ein Geschenk bereit"
Über dich:
Faerun. 21. Erstcharakter. Ihr werdet mich kennenlernen, daran kommt man nicht vorbei. Ich bin hier für unnütze Fakten eingestellt worden, aber auch zum Klugscheißen!

Zukunftswünsche:
Tatsächlich wurde für den Plot schon einiges geplant und für mich persönlich sind alle Plotpunkte (Besonders die Risse, weitere Anmerkungen beim anderen Stecki) interessant, aber für meine liebste Echse wünsche ich mir viel Adels-RP mit der ein oder anderen Intrige. Aber ich bin auch für viel anderes offen. Immerhin ist der Charakter auch ein Fürst einer konservativen Dynastie. Möglicherweise kommt jemand hinter sein dunkles Geheimnis und will es aufdecken?
Abseits davon ist mir die Beziehung zwischen Ilias und Zaire sehr wichtig, da diese für die weitere Charakterentwicklung von großer Bedeutung ist. Über Momente der Zweisamkeit und viel Planung würde ich mich freuen.

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Gesuch?
Nope, ein echter OC!

FSK 18?
Muss ja, zwecks Kontrolle

Regeln gelesen?
AGBS gelesen und akzeptiert!

Wenn ich das Forum verlasse soll dieser Charakter...
auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden und die Asche in der Kronstadt verteilt werden. (Man kann ihn auch weitergeben, immerhin ist er eine Plotperson)

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Zuletzt von Faerun Vanbourgh am Mi Jul 11, 2018 3:09 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Salen Arion
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BeitragThema: Re: Vyrseere Zaire Shaheen at-Perest Ibn Halyre Talem    Mi Jul 11, 2018 2:07 am

Ein erneutes Hallo :3 Hier bin ich wieder und fackle auch gar nicht lange drum herum. Wenden wir uns den Geheimnissen hinter Faerun zu~


Allgemein
Zwischenzeitlich kommt es immer mal wieder vor, dass du Wörter in Sätzen vergisst oder sie gegen andere austauschst. Das nimmt häufig etwas den Sinn aus dem Satz heraus. Besonders wichtig wäre es mir, wenn du die folgenden Sätze anpasst. Für die anderen wäre es wahrscheinlich praktisch, wenn du einfach noch einmal drüber ließt ;) Das sollte die gröbsten Fehler beheben.

Faerun schrieb:
Sein Leben als Faerun Vanbourgh begann nun vollkommen herrschen.
(In der Zeitlinie von Zaire.)

Faerun schrieb:
Viele seine Zauber, auch Zauber anderer Magieunterschulen der Nocticae wie der Schatten/Finsternismagie sowie den Spiricaeweg der Manipulation, die er während seiner Zeit in der Knochenfestung erlernt und verbessert haben, er aber auch eine natürliche Begabung dafür besessen hat und Zauber der Naenicae der Beschwörungsmagie. In Al'Miran hat er sich hauptsächlich dem Spiricaeweg der Traummagie und etwas Illusionsmagie zu beschäftigen.
(Im Fähigkeitenbuch unter dem Punkt 'Aura'.)

Steckbrief

Aussehen:
Faerun schrieb:
Außerdem fallen die vielen kleinen Ornamente auf, die sich von den Krallen über Zaires Arme bis zu seinen Schultern in weißer Farbe ziehen.
Mich interessiert ob diese Ornamente Tattoos sind oder werden sie immer wieder frisch aufgemalt?

Faerun schrieb:
[...] da Zaires natürlicher Körperbau sehr breit ist. Zu erkennen ist dies besonders an den breiten Schultern und an den großen Pranken, die man kaum als Hände bezeichnen kann oder auch seine Füße sind relativ groß. Entsprechend groß sind auch die Krallen an ihnen.
Mir gefällt der Ansatz, dass sich Fettleibigkeit bei der Echse speziell auswirkt. Aber nur, damit das vollständig geklärt ist: Heißt das als Echse werden gewisse Körperteile einfach größer und stämmiger, wenn man dick wird? Und sie bekommt keinen dicken Bauch oder ein Doppelkinn? Oder kommt das noch zusätzlich?

Schwächen
Faerun schrieb:
- Damit einhergehend ist auch eine gewisse Skrupellosigkeit und das Gedankengut, dass das Leben eines Menschen nicht von Wert ist, etwas dass er allerdings nicht nach außen zeigt.
Bitte erläutere noch wie genau das als Schwäche auslegen magst. Vor allem da er es ja nicht nach Außen zeigt.

Vorgeschichte / Zeitlinie
Faerun schrieb:
Sie erlitten ein Schiffsunglück und strandeten an Aurums Küste. Dort führte Ilias ein Ritual durch um Zaire vor der Dunkelheit zu retten.
In der Zeitlinie schreibst du, dass Ilias das Ritual in Varantas durchführt - in der Vorgeschichte schreibst du es geschieht noch auf dem Schiff. Passe das bitte noch an oder erkläre was du damit genau meinst, damit es nicht zu Missverständnissen kommt.

Mir tut sich die Frage auf, warum Faeruns Frau und auch die Ammen nicht glauben, dass Faeruns Kinder Bestiare sind? Vielleicht kannst du hier noch ein wenig mehr erklären, wie damit umgegangen wurde?

Faerun schrieb:
Im nächsten Jahr bekam er auch einmaligen Besuch von seiner Schwester und den beiden Zwillingen, der Bastard hatte sich geweigert mitzukommen, die er auch lieben gelernt hat, wenn Faerun sie auch gerne als politisches Werkzeug nutzen würde.
Es wäre nett wenn du das etwas allgemeiner halten könntest, damit der zukünftige Spieler sich selbst aussuchen kann aus welchem Grund er nicht mit nach Aurum kam.

Zukunftswünsche
Faerun schrieb:
Tatsächlich wurde für den Plot schon einiges geplant und für mich persönlich sind alle Plotpunkte interessant, aber für meine liebste Echse wünsche ich mir viel Adels-RP mit der ein oder anderen Intrige.
Eine kleine Nennung welche Plotpunkte du hier meinst, wäre noch super.  Und seien es nur einige Beispiele.


Fähigkeitenbuch

Waffeninventar
Faerun schrieb:
Die Waffe selbst saugt das Blut förmlich auf und so bleibt die Klinge stets sauber, außer die Macht sollte ungenutzt bleiben, so beginnen sich nach einigen Stunden getrocknete Blutflecken auf der bläulich schimmernden Klinge zu bilden.
Bei dem Ritualdolch interessiert mich noch, wie lange das Menschenblut in der Klinge benutzt werden kann? Also wie lange die Macht des Opfers "gespeichert" bleibt.

Magierausbildung
Faerun schrieb:
In Al'Miran hat er auch ein kleineres Repertoire an Nutzzaubern, die denen der Gilde sehr ähnlich sind, aber nicht so vielfältig. Sie beschränken sich auf einen kleinen Entzündungszauber für Fackeln, auch das Auslöschen dieser, ein kleiner Druckzauber für das Öffnen von Türen (ein ganz leichter Schubser für Menschen) und das magische Verstärken seiner Stimme, um so seine Stimme über einen Ballsaal oder dergleichen erheben zu können, ohne schreien zu müssen.
Es wäre super, wenn du noch einmal genau erwähnen könntest ob er die Zauber heute noch beherrscht. Das ist vom Text her etwas unklar und da es diese kleinen Zauber sind, benötigen diese auch keine eigenen Zauberbeschreibungen, falls ja.

Shaeryr
Faerun schrieb:
Danach kann der Wirker etwa einen Tag problemlos und ohne größere Defizite nutzen.
Was kann er ohne größere Defizite nutzen? (Ich vermute hier fehlt ein Wortchens)

Faerun schrieb:
Im Verlauf des Gebets wird er den Dolch an die Stirn des Opfers halten, sodass eine kleine Wunde an der Stirn entsteht. Nach Beendigung des Gebets wird das Opfer unter Schmerzen sterben.
(Unter dem Punkt Spruch/Ritual) Mich interessiert dazu noch etwas: Stirbt die Person durch die Magie oder muss sie von Faerun umgebracht werden? Falls du dich dazu entscheidest dies zu tun, würde ich dich bitten noch eine Bedingung mit anzufügen, da es sonst so wirkt als sterbe die Person durch das Gebet.

Seine Präsenz
Faerun schrieb:
Sehr gering. Der Verbrauch durch die Fähigkeit ist so gering, dass sich Aura schneller erholt, als dass sie aufgebraucht wird.
Ist das auch der Fall bei seiner langsamen Aurenregeneration? (Das ist eine reine Interessenfrage, für mich wäre es in Ordnung wenn es das trotzdem tut.)

Seine Worte
Faerun schrieb:
Ist der Zauber aktiv und Zaire im Geist des Opfers kann dieses auch Zaires die Erinnerungen beeinflussen, welche Zaire sich ansieht und bei einem starken Willen, kann das Opfer womöglich den Spieß umdrehen und in Zaires Erinnerungen eindringen und so dessen Erinnerungen lesen und ihn zwingen Vergangenes wieder zu erleben. So kann er Zaire dazu bringen den Zauber zu unterbrechen. Dies zu schaffen ist nicht einfach, da die Wirkung des Präsenzzaubers immer noch aktiv ist und so der Wille des Opfers deutlich geschwächt ist. Insofern dieser nicht geschwächt oder geblockt wird, ist das Eindringen in Zaires Geist so gut wie unmöglich.
Mich würde bei dem Zauber generell interessieren, wie man sich dagegen wehren kann? Schließlich ist auch bei der Shaeryr-Wirkung ein Wehren fast unmöglich, so lange die Passive von Seiner Präsenz aktiv ist.


Tipp (Fähigkeitenbuch)
Faerun schrieb:
Magier oder Menschen, die Auren aufspüren können, sehen in Zaire eine einfache Echse.
Ich vermute einfach mal, dass das nicht beabsichtigt ist. Es klingt nämlich als könne man anhand der Aura erkennen, dass Faerun eine Echse ist und kein Mensch. Falls das beabsichtigt ist, würde ich davon abraten. Er würde wohl viel zu schnell auffliegen. (Wobei es am Ende ´dir überlassen ist, ob du das so haben möchtest.)

So damit sind wir dann auch schon durch – ich hoffe du bist mit meiner Arbeit hier zufrieden. Tatsächlich sieht es dank meiner vielen Schwafelei wieder länger aus, als es eigentlich ist. An der Stelle möchte ich noch einmal anmerken wie beeindruckt ich von der Detailliebe und Länge deines Steckbriefs bin. Auf das du viel Freude mit ihm haben wirst!
Dein Katerchen <3
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Faerun Vanbourgh
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BeitragThema: Re: Vyrseere Zaire Shaheen at-Perest Ibn Halyre Talem    Mi Jul 11, 2018 3:43 pm

Korrekturen wurden einige durchgeführt!

Übergewicht:
Zaire schrieb:
Für sein Volk ist Zaire mit 2,2 Meter im groben Durchschnitt, wenn er auch eine wesentlich imposantere Figur macht. Im Gegensatz zu seinen Artgenossen weist er nämlich einen unglaublichen Rumpfumfang auf, den man gemeinhin als Wampe bezeichnen würde.
[...]
Nichtsdestotrotz sind Oberarme, Unterschenkel und dergleichen zu dick für einen bloßen stämmigen Körperbau. Besonders erkennbar ist dies um die Bauchgegend, wo seine Fettleibigkeit deutlich erkennbar ist. Im Vergleich zu seiner menschlichen Form verteilt sich das Fett jedoch besser und er wirkt dadurch nicht so schwer. Zaire ist in seiner Echsenform auch etwas beweglicher als als Mensch.

Die Ornamente:
Zaire schrieb:
Die weiße Farbe ist tattooähnlich und kennzeichnend für SEINE Priester. Bei seiner Priesterweihe wurde ihm die Farbe aufgetragen und die Magiewirkung ließ sie permanent werden.

Schwächen:

Zaire schrieb:
- Damit einhergehend ist auch eine gewisse Skrupellosigkeit und das Gedankengut, dass das Leben eines Menschen nicht von Wert ist, etwas dass nur ganz selten zu Tage tritt. Besonders bei der Verhängung von Strafen tritt dies zu Tage. Auch im Alltag tritt dies hin und wieder hervor, wenn er sich etwas zynisch oder misanthropisch äußert. Nicht selten führt dies dazu, dass vor allem Menschen, sehr irritiert reagieren.

Zeitlinie:
Zaire schrieb:
966 n. d. E Rebellion der Magier und Flucht aus Al’Miran mithilfe eines Schiffes. Ilias floh mit ihm. Er führte auch das Ritual der Seelentrennung noch auf hoher See durch. Sie erlitten ein Schiffsunglück und strandeten an Aurums Küste.

Vorgeschichte - Das Echsenbaby:

Zaire schrieb:
Das erste Kind der Fürstin sollte jedoch eine missgestaltete Todgeburt werden, tatsächlich war es einfach nur ein Echsenbaby, dass zu schwach war die Geburt zu überleben. Zu Beginn hieß es, dass das Kind ein Bestiar gewesen sein soll. Faerun spielte den entsetzten Ehemann, dessen Frau fremd gegangen war, doch seiner Frau aus Liebe verzog. Bald schon sollten sich feinsäuberlich positionierte Hinweise darauf finden, dass es sich um einen Fluch handelte und nicht etwa die Untreue der Fürstin es gewesen war, die ein Monster hervor gebracht hatte. Tatsächlich war es Faerun selbst, der diese Hinweise legte, um so weitere Hinweise auf seine wahre Herkunft zu verschleiern.

Vorgeschichte - des Königs Bastards:

Zaire schrieb:
Im nächsten Jahr bekam er auch einmaligen Besuch von seiner Schwester und den beiden Zwillingen, die er auch lieben gelernt hat, wenn Faerun sie auch gerne als politisches Werkzeug nutzen würde.

Zukunftswünsche:
Zaire schrieb:
wurde für den Plot schon einiges geplant und für mich persönlich sind alle Plotpunkte (Besonders die Risse, weitere Anmerkungen beim anderen Stecki) interessant, [...]


Fähigkeitenblatt:


Waffeninventar - der Dolch:

Zaire schrieb:
Die Waffe selbst saugt das Blut förmlich auf und so bleibt die Klinge stets sauber, außer die Macht sollte ungenutzt bleiben, so beginnen sich nach einigen Stunden getrocknete Blutflecken auf der bläulich schimmernden Klinge zu bilden. Sie sind das Zeichen, dass die Macht des Dolches verflogen ist und nach einer Reinigung kann der Dolch erneut verwendet werden.

Magierausbildung:

Zitat :
In Al'Miran hat er auch ein kleineres Repertoire an Nutzzaubern, die denen der Gilde sehr ähnlich sind, aber nicht so vielfältig. Sie beschränken sich auf einen kleinen Entzündungszauber für Fackeln, auch das Auslöschen dieser, ein kleiner Druckzauber für das Öffnen von Türen (ein ganz leichter Schubser für Menschen) und das magische Verstärken seiner Stimme, um so seine Stimme über einen Ballsaal oder dergleichen erheben zu können, ohne schreien zu müssen. Diese Zauber beherrscht er noch heute, doch verbrauchen sie einen kleinen Bruchteil seiner, was das Wirken von SEINEN Worten nicht mehr möglich macht.

Shaeryr:
Zaire schrieb:
Danach kann der Wirker das Sharyr etwa einen Tag problemlos nutzen.

Spruch/Ritual:

Zaire schrieb:
Für das Ritual benötigt man noch eine Shaeryrwaffe. In Zaires Fall ist das sein Dolch. Wenn die Klinge des Dolches rot schimmert, beginnt Zaire ein Gebet an seinen Gott zu rezitieren. Im Verlauf des Gebets wird er den Dolch an die Stirn des Opfers halten, sodass eine kleine Wunde an der Stirn entsteht. Nach Beendigung des Gebets wird das Opfer starke Schmerzen erleiden bis Zaire ihm die Kehle durchschneidet. Das verdorbene Blut wird die Mächte des Shaeryr aktivieren.

Seine Worte: (Bei Spruch/Ritual eingefügt)
Zaire schrieb:
Zaire muss den Kopf seines Opfers umfassen und seinen Blick halten. Während des Zaubers bewegen sich Zaires Lippen leise, da er einen Zauber in Gebetsform murmelt.
In den ersten Augenblicken wirkt Zauber hypnotisierend und der Blick wirkt fasziniernd - der Beginn der Zauberwirkung (für Magier wird auch spürbar, dass auf sie ein Zauber angewandt wird. In den ersten Augenblicken können sie sich auch besser wehren und auch etwas länger.). Das Opfer kann sich dem noch entziehen, doch sobald sich die Lippen der Echse zu bewegen beginnen, wird es dem Opfer schier unmöglich den Blick abzuwenden und sich Zaire zu entziehen.

Tipp: (Danke! Habe nicht daran gedacht)
Zaire schrieb:
[...] die Auren aufspüren können, sehen in Zaire eine einfache Echse/Menschen (je nach Gestalt).

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BeitragThema: Re: Vyrseere Zaire Shaheen at-Perest Ibn Halyre Talem    

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Vyrseere Zaire Shaheen at-Perest Ibn Halyre Talem
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