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 Gepflogen- und Gegebenheiten

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Salen Arion
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BeitragThema: Gepflogen- und Gegebenheiten   Mi Feb 28, 2018 5:15 pm

Gepflogen- und Gegebenheiten
"Varantischer Knigge und Umstände in der Welt"

In diesem Thema findet ihr Informationen über varantische Gepflogen- und Gegebenheiten. Das bedeutet hier sind sehr individuell gestaltete Beiträge aufgelistet, die beschreiben wie man sich in Varantas kleidet und benimmt, aber auch allgemeine Gegebenheiten definieren. Für Ideen der User zu diesen Themen gibt es also keine konkrete Vorlage. Bei Fragen oder Problemen steht euch das Team natürlich gern zur Seite.

Codevorlage:
 

• Allgemeiner Knigge
• Kleidung in Varantas
• Die Ehe



Zuletzt von Salen Arion am Sa Apr 21, 2018 11:55 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Salen Arion
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BeitragThema: Re: Gepflogen- und Gegebenheiten   Mi März 14, 2018 7:58 am

Der Knigge
"Allgemeiner Verhaltenskodex für den Alltag oder zu Hofe"

Der Knigge gilt als Verhaltenskodex, wobei es natürlich keine Pflicht ist sich an diesen zu halten. Es sind die Regeln der Gesellschaft, wie man sich innerhalb von ihnen bewegt und wie man Fouxpas vermeiden kann. Adelige lernen diese meist von klein auf. Man wird nur vor allem zu Hofe meist Gerüchte, Gekicher oder seltsame Blicke ernten, wenn man sich entgegen diesem benimmt. Große Konsequenzen hat es jedoch in der Regel nicht. Obwohl Gerüchte Adeligen durchaus schaden können und man sich daher seinem Auftreten bewusst sein sollte.

Das Verhalten zu Hofe
• Männer verbeugen sich und Frauen machen einen Knicks, um ihren Respekt gegenüber Adeligen zu zeigen.
• Gegenüber der Königs- oder vor Fürstenfamilien zeigt eine noch tiefere Verbeugung oder ein sehr tiefer Knicks Respekt.
• Männer können Frauen den Handrücken küssen, um freundschaftliche Zuneigung auszudrücken.
• Einer Frau wird der Hof gemacht, um diese zum umwerben.
• Obzönes Verhalten in der Öffentlichkeit ist zu vermeiden. Sprachlich und natürlich körperlich. Mann und Frau haben einen respektvollen Abstand zueinander zu halten. Körperliche Nähe und Zuneigung sollten privat ausgetauscht werden. (Das gilt natürlich nicht beim Tanz oder beim Hochzeitskuss. Zudem erwischt man vor allem junge Paare immer mal wieder beim Bruch dieser.)

Besonderheiten in den Reichen:
• Am Hofe der Kronstadt gilt es für Frauen als schicklich Hochsteckfrisuren zu tragen. In Bretonnia ist es generell ein Trend, am Kronenhof jedoch fast schon Pflicht für die ansässigen Adeligen, da offenes Haar als eher unordentlich empfunden wird.
• In Aurum stellt prunkvoller Schmuck großen Reichtum dar, weshalb jeder Adelige der etwas auf sich hält hierbei gerne etwas übertreibt.
• Im Gegenzug dazu ist es in Bretonnia schick schlichten, eleganten Schmuck zu tragen der zwar sehr teuer sein kann, aber vergleichsweise dezent ist.
• In Menargond gilt es für Frauen sich sowohl im ihrem Benehmen als auch in ihrer Kleidung zurück zu halten. Man verurteilt hier Obszönität schneller als in den anderen Reichen, weshalb die Mode nur wenig freie Haut zeigt. Auch politisch sollten sich Frauen stärker zurück halten als sowieso schon. Dadurch entwickelte sich jedoch eine sehr geschickte und unterschwellige Art menargondischer Frauen die Männer effektiv zu beeinflussen, ohne das diese es bemerken.
• Im Gegenzug dazu steht die doch eher direkte Art in Tirastir. Hierzulande gilt es als unhöflich seine Absichten komplett mit Worten zu verschleiern. Natürlich geschieht das auch, aber im Vergleich zu den anderen Reichen wirkt der Umgang im Norden beinahe schon etwas harsch, gleichzeitig jedoch auch etwas ehrlicher.



Notiz: Das Thema wird wahrscheinlich niemals alle kleinen und versteckten Knigge-Regelungen Varantas umfassen können. Wenn ihr jedoch Anregungen oder Ideen zur Erweiterung haben solltet, scheut euch nicht diese mit dem Team zu teilen. Wir werden es gerne erweitern!)
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Salen Arion
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BeitragThema: Re: Gepflogen- und Gegebenheiten   Mi März 14, 2018 8:00 am

Kleidung
"Kleider machen Leute - doch wie kleidet man sich in Varantas?"

Die Kleidung in Varantas orientiert sich vor allem an der Krone, die immer wieder neue Moderichtungen setzt. Allerdings gibt es aufgrund der Traditionen der einzelnen Bereiche auch eigene Stilrichtungen, die ihre Herkunft widerspiegeln. Allgemein lässt sich sagen, dass es für Männer schicklich ist Hosen und für Frauen Kleider oder Röcke zu tragen. Eine Ausnahme bilden hierbei Frauen die den Jägern angehören oder Männer der Gilde, sowie Priester. Hierbei ist es durchaus möglich, dass Frauen Hosen und Männer, Roben tragen. Das spiegelt dann natürlich den Beruf wieder. Eine weitere Schicklichkeit ist die Freizügigkeit, vor allem bei Frauen. Mit der großen Ausnahme des Süden Varantas, gilt es als äußerst verpönt sich freizügig anzuziehen. Frauen, die zu viel Bein oder Dekolletee zeigen, schimpft man häufig als untreu oder man hält sie schlicht weg für Huren.
Zuletzt sollte noch erwähnt werden, dass es auf unserem Kontinent teilweise sehr gewitzte und kreative Schneider gibt. Sie widersetzen sich auch gerne mal den gegebenen Normen und fertigen Kleider an, die einen komplett eigenen Stil besitzen.

Der Norden (Rund um Tirastir)
Der Norden ist sehr ursprünglich in seiner Kleidungsrichtung. Aufgrund der Kälte sind die Stoffe dick und häufig mit Leder und Fell gespickt. Man braucht es warm aber das bedeutet nicht, dass man nicht auf Details achten würde. Selbst die Kleidung der Männer besteht meist aus aufwändig zusammen genähten Fell- und Lederstücken, die vor langer Zeit einmal dafür standen, was er schon alles erlegt hat. Da heute eher Jäger für die Beschaffung des Essens zuständig sind, ist es mittlerweile eher Zierde.
Besonders auffällig sind im Norden die Mäntel. Sie sind aufwändig hergestellt und meist mit Fell, Symbolen oder Tierüberresten bestückt - wie zum Beispiel Verschlüsse aus Zähnen, Details über den Schultern aus Federn oder Fuchsschwänzen. Bei den Frauen sind zusätzlich Korsagen sehr beliebt. Man trägt sie über oder unter den Kleidern, je nachdem was besser zu dem jeweiligen Schnitt passt.
Des weiteren ist der nordische Stil auch für seine Frisuren bekannt. Man flechtet oft teile der Haare und lässt andere wiederum offen, ja sogar die Bärte der Männer bestehen häufig aus Flechtfrisuren.

Die Mittellande (Rund um Bretonnia)
Die Kleidung der Mittellande gilt als sehr schlicht und elegant. Die Kleider der Frauen haben einen eher schlichten Schnitt und bei den Männern setzt man ebenfalls auf lockere Eleganz. Man trägt nicht so viele Schichten, wie in den anderen Teilen Varantas. Für Männer typisch sind die eher engen Lederhosen und dazu ein locker fallendes Hemd, gespickt mit etwas dezentem Schmuck, der sich auch bei den Frauen wiederfinden lässt. Die Umhänge sind eher leicht, außer die Temperaturen verlangen es anders, und im Adel setzt man oft auf Seide. Typisch für die Krone ist übrigens die Farbe Rot, welche als die am schwersten herzustellende Farbe, für die Herrschaft der Krone steht. Doch auch ruhige Blautöne sind im Adel der Krone sehr gerne gesehen. Die Dichter der Welt beschreiben die Kleidung in Bretonnia häufig als 'schlicht, aber einprägsam', da man mit wenigen Akzenten in Details oder Schmuck versucht eine königliche Erhabenheit darzustellen.
Im Gegensatz zu der eher schlichten Kleidung stehen die aufwändigen Hochsteckfrisuren der Mittellande, von welchen die Mädchen weltweit träumen. Sie strahlen eine besondere Grazie aus und man spricht von den Haarschneidern in Bretonnia in den höchsten Tönen.

Der Süden (Rund um Aurum)
Oft spricht man im Süden von einem Paradies für Schneider. Hier herrscht in vielen Punkten Narrenfreiheit unter Beachtung weniger Punkte. Seit jeher orientiert sich die Mode am Hochadel und so sind Goldfäden und goldene Stickereien ein wichtiger Punkt in der Schneiderei, denn in Aurum heißt es: Je mehr Gold getragen wird, desto reicher und einflussreicher die Person. So trägt die Familie Vanbourgh zu öffentlichen Anlässen meist Kleidung, die gänzlich aus den Goldfäden hergestellt wurde. Siltechnisch ist Aurums Kleidungsstil mit dem Barock oder dem Rokoko vergleich. Frauen zeigen viel Dekolletee und oftmals sind die Kleidungsstücke so angefertigt, dass die Brust besonders hervorgehoben wird. Röcke gelten in Aurum als Kleidungsstück der Armen, weswegen die Damen des Adels ausschließlich Kleider tragen, die aus etlichen Schichten gefertigt sind. Nicht selten wird auch auf einen Reifrock zurück gegriffen. Ebenso wichtig wie aufwendige Stickereien oder Spitze sind Corsettes. So gilt in Aurum für Frauen eine besonders schmale Taille als erstrebenswert. Selten besitzen Frauenkleider im übrigen Ärmel, auch dürfen die Damen ihre nackten Unterschenkel zeigen. So tragen die Damen oftmals aufwendiges Schuhwerk zu Schau, welches gänzlich auf jeden praktischen Nutzen verzichtet.
Abseits vom Adel
Im Vergleich zu den Damen wirkt die Kleidung der Herren nahezu schlicht. So werden Hemden mit weiten, spitzenbesetzten Ärmeln getragen. Darüber wird ein aufwendig besticktes Gilet getragen. In den meisten Fällen wird über den Gilet noch ein dazu passender Mantel mit weiten Ärmeln geworfen. Die knielangen Pluderhosen sind das Pendant zu den weiten Kleidern. Für den reichen Herren ziemt es sich auch eine Strumpfhose zu tragen, die in eleganten Lederschuhen endet. Wichtig - der Adel trägt keine Stiefel! Diese gelten als Arbeiterschuhe. Wichtig für die Herren sind Handschuhe, denn in Aurum gilt es als unziemlich eine Edeldame mit nackter Hand zu berühren.
Zusammenfassend kann man über die Kleidung des Adels sagen: Sie widerspricht jeder Effizienz. Selbst der Schmuck ist aufwendig und protzig gefertigt. Frauen tragen große Anhänger, während die Männer hauptsächlich Ringe über den Handschuhen tragen. Der Pöbel versucht dem Adel zwar nachzueifern, doch diese weist nur grobe Ähnlichkeiten auf. So tragen die Frauen Röcke, die etwas aufgebauscht sind und die Herren tragen eine unbestickte Gilets, kurzärmelige Hemden und Pluderhosen ohne Strumpfhose. Ein Zeichen des Pöbels sind zudem einfaches oder teilweise auch gar kein Schuhwerk.

Der Westen (Rund um Menargond)
Im Westen legt man sehr viel Wert auf Tradition. Die Kleidung dort ist nicht so pompös wie im Süden, nicht so detailliert wie im Norden und nicht so schlicht wie in den Mittellanden. Man könnte die Kleidung hier als eine gute Mischung betiteln: Im Westen ist Freizügigkeit definitiv am meisten verpönt, man kleidet sich sehr traditionsbewusst und die große Besonderheit sind die westländischen Stickereien. Meist am Saum der Kleidung angebracht, machen diese aufwändigen Stickereien die Kleider zu einer Geschichte. Sie erzählen von dem, was ihr Träger oder ihre Trägerin erlebt hat oder auch gerne mag - über ihre liebsten Beschäftigungen, Berufe oder liebste Blumen und Speisen. In der Regel (vor allem in ärmeren Verhältnissen) kann man davon ausgehen, dass diese Stickereien in vielen mühsamen Stunden selbst angefertigt wurden oder von der Frau im Haus.
Stilistisch orientiert man sich im Westen am Spätmittelalter. Die Hosen der Männer sind enganliegend, man trägt gerne Hüte in allen Variationen und bei der Oberbekleidung des Mannes und den Kleidern der Frauen legt man viele Schichten übereinander. Das sorgt vor allem bei den Frauen mit ihren zahlreichen Unterröcken für einen aufbauschenden Effekt.


(Notiz: Es bleibt euch und eurer Beschreibung überlassen, was eure Charaktere tragen. Diese Texte stehen dafür, was typisch ist. Das ist keinesfalls ausschlaggebend dafür, wie sich eure Charaktere anziehen. Es bleibt auch euch und eurer Beschreibung überlassen, ob man euren Charakter wegen seiner Kleidung schräg an sieht oder ob er auffällt. Worauf wir nur achten ist: Wenn ihr in eurem Bogen etwas als "typisch" bezeichnet, dann sollte es auch zu dem jeweiligen Ort passen. Und natürlich sollte die angegebene Kleidung ins Setting passen. Schulmädchenunifornem würden wir dann doch ablehenen ;D)
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BeitragThema: Re: Gepflogen- und Gegebenheiten   Sa Apr 21, 2018 11:54 am

Die Ehe
"Mann und Frau sollen sich für den heiligen Bund zusammen schließen."

In Varantas lebt man im Menschenkönigreich nach dem Sinnbild der Monogamie. Die Ehe ist dabei das größte Versprechen: Man möchte den Rest seines Lebens gemeinsam verbringen, sich für immer treu sein und man betet zu den Göttern auch nach dem Tod gemeinsam sein zu dürfen. Der Prozess der Eheschließung ist bindend und mit einem offiziellen Dokument, welches an die Krone geht, in der Regel nicht mehr rückgängig zu machen. Ehebruch gilt als ein Verbrechen und das obwohl in der varantischen Welt geheime Affären so häufig vorkommen. Kann man seinem Ehepartner das Vergehen allerdings nachweisen, so erwartet ihn oder sie Erniedrigung und mindestens eine Gefängnisstrafe. Unter diesem Stern kann die Ehe natürlich von der Krone oder ihren Vertretern, den Fürsten, annulliert werden. Doch nicht nur vor der Krone ist die Ehe bindend, sondern auch spirituell. Bei jeder Eheschließung ist ein Priester des jeweiligen Glaubens anwesend, der seinen Segen ausspricht und die beiden vor den Göttern vereint. Möchte man eine Annullierung durchführen, muss auch der Priester, der sie gesegnet hat, zustimmen. Das ist vor allem dann problematisch, wenn dieser verstorben ist. Da der Drei'ismus in unserer Welt am geläufigsten ist, stammen diese Priester in der Regel auch von den heiligen Dreien. Andere Glaubensrichtungen werden hierbei toleriert, allerdings werden Eheschließungen von anderen Priestern vom gemeinen Volk nicht gänzlich ernst genommen. Man habe es ja unter falschen Göttern getan. Also muss man damit rechnen belächelt oder ähnliches zu werden. Vor der Krone sind solche Eheschließungen jedoch genauso bindend wie andere.
Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in unserer Welt nicht anerkannt. Die Allgemeinheit hält sie für unnatürlich: Man könne ja gemeinsam keine Kinder bekommen und verfehle damit den Zweck der Liebe. Manche gehen in ihrer engstirnigen Meinung sogar so weit zu behaupten es sei eine Krankheit Menschen vom gleichen Geschlecht zu lieben oder gar eine Sünde. Zwar kann man in unserer Welt für solch eine Tat nicht belangt werden, aber wenn dem Adel etwas nicht passt finden sie immer irgendwelche Gründe... Will jemand den Bund der Ehe mit einem gleichgeschlechtlichen Partner eingehen, so würde man von offizieller Seite wahrscheinlich nur mit einem müden Lächeln abgespeist werden. Es soll jedoch Priester geben, die dieses Versprechen heimlich geben und die Liebenden so wenigstens vor den Göttern vereinen.
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