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 [Steckbrief] Elies Dalon

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Elies Dalon
Frischfleisch
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Anmeldedatum : 01.09.18
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BeitragThema: [Steckbrief] Elies Dalon   Sa Sep 01, 2018 8:53 pm



Elies Dalon
Lass mich dir vorstellen...
Name:
Elies Dalon

Alter:
19 Jahre,  geboren am 24. Domhor im Jahr 979

Geschlecht:
Sie ist unbestritten weiblich.

Geburtsort:
Erwick

Stand:
Elies gehört einer alten Magierfamilie an. Es wird viel getuschelt, da ihre Familie sich von ihr abgewandt haben soll, nachdem sie nicht den Weg des Terracae eingeschlagen hat. Elies selbst spricht nur sehr selten darüber.

Dynastie:
Elies stammt aus dem Reich der Eichen. Aktuell hält sie sich aber in der Magiergilde, auf dem Gebiet der Krondynastie auf. Die junge Frau fühlt sicher der Krone mehr zugewandt, als der Eiche, da diese erlaubte, dass Elies Abysstral behielt.

Beruf:
Elies sieht sich selbst als Heilerin und Forscherin, wobei ihre Forschungen hinten an stehen, wenn es darum geht, ihren Heilerpflichten nach zu kommen.

Begleiter:
Abysstral

Glaube:
Elies respektiert den Glauben als Solchen, weil er den Menschen Hoffnung gibt. Dennoch glaubt sie nicht mehr an solch eine Art von höheren Mächten.

Aussehen
Sieh mich an kleines...
Aussehen:
Elies ist eine für die meisten Menschen sehr reizende Erscheinung. Ihre blasse Haut ist weich und makellos, ihre Gesichtzüge sanft, wie die eines Engels. Im Kontrast dazu stehen ihre vollen hellroten Lippen und ihre bernsteinfarbenen, fast golden erscheinenden, großen Augen. Die Heilerin hat in nahezu jeder Situation ein Lächeln auf den Lippen, welches ihre sanftmütige und freundliche Ausstrahlung zusätzlich unterstreicht. Wache Augen treten jedem mit Interesse entgegen, ziehen Aufmerksamkeit auf sich, mit den langen tiefschwarzen Wimpern und dem bernsteinfarbenen, dezenten Lidschatten. Ihre Ohren laufen spitz zu, wie es beim Adel üblich ist. Eingeramt werden die ebenmäßigen Züge von langen rotbraunen Haaren. Zumeist wirken sie ungebändigt, scheinen ein Eigenleben zu besitzen. Die junge Frau trägt ihre Haarpracht nahezu immer offen, selbst dann, wenn brauch und Sitte etwas anderes erwarten. Mit einer Größe von 1,65m ist sie eine recht kleine Person, welche lediglich 59kg auf die Waage bringt, doch man sollte ihren zierlichen Bau nicht mit Schwäche gleich setzen. Da Elies viele ihrer Patienten durchgängig selbst betreut, ist sie stärker als sie aussieht, denn sie ist durchaus in der Lage, einen größeren Mann vor einem Sturz durch Schwäche zu bewahren, wobei dies auch ihren erlernten Handgriffen zu verdanken ist. Die Magierin ist eine durchaus sehr weibliche Erscheinung, mit mittelgroßen, aber dennoch festen Brüsten und gut definierten Kurven. Tatsächlich achtet sie sehr auf ihr äußeres Erscheinungsbild und ihren körperlichen Zustand. Ihre blassen Hände haben recht lange, feingliedrige Finger, deren Nägel steht penibel genau gekürzt sind.

Kleidungsstil:
Innehalb der Gildenmauern lässt die junge Frau gern die edle Dame raushängen. Sie macht kein Geheimnis daraus, dass ihre Familie nicht gerade arm ist, denn man kann es ihr auf den ersten Blick ansehen. Übertrieben beschreibt es tatsächlich ganz gut.  Zur Standardausstattung gehört ein brauner Seidenumhangumhang mit einer goldenen Borte. Dazu gehört zumeist ein Kleid oder Korsett in warmen Farben, wie rot, orange oder braun. Für gewöhnlich sind ihre Oberteile trägerlos, figurbetonend, doch nicht mit einem so übertriebenen Ausschnitt versehen, dass man befürchten könnte, etwas könnte seinen Platz verlassen. Ihre Bekleidung ist immer aus teurem Stoff, doch nie all zu sehr verziert. Zumeist gibt es nur eine goldene Borte, oder ein Band um ihre Taillie, welches das Auge des Betrachters auf sich lenken könnte. Röcke sind meist in der selben Farbkombination gewält und wie ihre Kleider stehts knöchellang. Was Schmuck betrifft, trägt die junge Frau stets eine goldene Tiara mit rotem Stein und einen goldenen, aus drei Strängen bestehenden Oberarmreif auf der linken Seite.
Sie ist sich sehr wohl darüber im Klaren, dass diese Art des Kleidungsstils nicht in jeden Kragen passt, aber sie kann damit leben, nicht von jedem gemocht zu werden. Diese Kleidung wählt sie auch dann, wenn sie anderen Adel vosätzlich besucht oder eingeladen wurde.

Außerhalb der Gildenmauern ist sie nicht wirklich unauffälliger unterwegs, aber es erscheint auch sinnlos, dies zu versuchen. Mit einem fleischfressenden weißen Albtraum eines Pferdes ist es praktisch unmöglich nicht gesehen zu werden. Da liegt die Entscheidung nahe, die Kleidung dem Reittier anzupassen. Zumindest dann, wenn man so auf sich achtet, wie die junge Heilerin. Auch wird sie so bereits von weitem erkannt. Schließlich kann Elies nicht behaupten, dass sie Angst vor Überfällen hätte. Viel mehr ist es ihr Ziel, in Zukunft als Heilerin erkannt zu werden. So wählt sie ihre Kleidung ganz in weiß, immer mit einem weißen Kapuzenumhang oder Mantel, je nach Wetterlage. Aufgrund der hohen Kosten, ist meist nur der Umhang oder Mantel schneeweiß, der Reist ist zum Teil auch eher hellgrau. Sie trägt in dieser Bekleidung niemals Schmuck.

Kleidungsunabhänig, trägt die junge Frau stehts eine hohle und eine normale Knochennadel bei sich, zusammen mit Fadenmateriel.

Erster Eindruck:
Der erste Eindruck von Elies ist extrem Situationsabhänig, doch zumeist zeigt sich eine freundliche, lebensfrohe, junge Frau, welche viel Herzblut in ihre Arbeit investiert. Sie scheint einen unerschöpflichen Vorrat an Optimismus und Liebe für alle Lebewesen übrig zu haben. Man könnte sogar meinen, sie sei naiv, gepaart mit der Freude und Verspieltheit eines Kindes. Elies muss ihre Freude mit der Welt teilen und scheint in aller Dunkelheit nur das Licht zu sehen.
Begegnest du ihr jedoch als Patient, könntest du zu dem Schluss kommen, dass Elies eine strenge junge Frau ist, die für die Medizin und ihr dämmerwesen lebt.

Persönlichkeit
Ich bin nur... ein klein wenig zerstreut...
Eigenschaften:
Elies gehört zu eben jenen Persönlichkeiten, bei denen man durchaus, hilflos die Augen verdreht. Sie bedient das Klischee des zerstreuten Genie's nahezu perfekt, denn in dem was sie tut, ist sie einzigartig. Mit Sicherheit gibt es da draußen noch weitaus bessere Heiler als Elies, doch im Gegensatz zu ihr, sind sie meist steinalt, gesetzterem Charakters und lange schon kein Kind mehr. Die junge Dame hingegen scheint in einem gefühlten Alter von 6 aufgehört haben zu altern. Eine immer fröhliche, absolut naive 6 Jährige, die jedes Lebewesen liebt, allen helfen möchte und in deren rosaroten Welt es weder Leid noch Boshaftigkeit zu geben scheint. Alles an ihr scheint genau das auszusagen, ihre Gestik, ihre Mimik, selbst der Umgang mit ihrem Dämmerwesen, welches als gefährlich gilt. In Ihren Händen wirkt es wie ein Kuscheltier und das scheint mit den meisten Tieren der Fall zu sein. Jener Zustand, fern jeder Ernsthaftigkeit, findet erst dann sein Ende, wenn Elies ihrer Aufgabe nach kommt oder ihre Forschungen durchführt.

In jenen Situationen scheint sie wie ausgewechselt, um 20 Jahre gealtert. Von Verspieltheit keine Spur mehr. Ist sie anfangs auch noch freundlich, so steckt in ihr ein richtiger kleiner Drache, wenn Patienten sich nicht an die Regeln halten. Ihr Wort ist das Gesetz des Patienten, zur Not auch mit Gewalt, obwohl sie dieser aus dem Weg geht. In solchen Fällen kann sie einem durchaus angst machen, kalt und ernst, ja fast jezornig anmutend. Wer das erste mal mit diesem anderen Gesicht der Heilerin konfrontiert wird, ist meist schockiert genug, um sich an ihre Regeln zu halten. Wer die Heilerin schon kennt, wendet sich nur noch in dringlichen Fällen an sie, ist das Risiko, sie durch Widerworte zu verärgern doch zu groß. Ist ein Patient auskuriert, ist ihr herzlich egal, was er mit seiner Gesundheit anfängt, denn dort endet ihre Arbeit. Es ist ihr augenscheinlich gleichgültig, wenn sich andere die Schädel einschlagen müssen.
Immerhin ist sie keinesfals nachtragend und ihre Laune schlägt häufig schnell ins positive zurück.
So bösartig das klingen mag. Elies ist getrieben von Besorgnis und Führsorglichkeit, keinesfals von Hass oder dergleichen.

Das ist es, wie die meisten Personen Elies sehen, doch hinter den Kulissen ist die junge Frau weder naiv noch kindlich. Sie ist nicht einfach verspielt und leidet eigentlich auch nicht wirklich unter Wutausbrüchen. Man erinnre sich an das Klichee, welches sie bedient. Der flüchtige Betrachter nimmt der kleinen verrückten ohne Zweifel ab, einfach nicht alle Tassen im Schrank zu haben, der Aufmerksame jedoch, kann in ihr das Genie sehen, als Narr verkleidet. Eine Person, die sich einen Platz erkämpft hat, in dem sie Wahrheiten aussprechen kann, ohne ernst genommen zu werden. Man sieht es ihr aufgrund ihrer Fähigkeiten nach und zu höher gestellten ist sie stehts höflich, weiß sich zu benehmen. Ihre manchmal fast lächerliche Art die Welt zu beschreiben gibt ihr Freihheit. Lediglich ihre fast pazifistische Haltung entspricht dabei der Wahrheit. Elies verabscheut es selbst direkte Gewalt anzuwenden. Es widerstrebt ihrer Personifikation als Heiler. Auch ist ihr die Gefahr bewusst, die von Wesen wie Abysstral ausgehen können, doch würde es die Menschen nur noch mehr beunruhigen, wenn sie ihn auch so behandeln würde. Rassismus ist ihr fremd, wenn es darum geht Wunden zu versorgen, doch ist sie derzeit der Krone mehr als zugewand. Obwohl Elies Tiere liebt, ist ihr Verhältnis zu Bestiaren schwierig. Sie möchte objektiv sein und sich einreden, dass ihr Verlobter auch durch die Hand und Boshaftigkeit jedes anderen hätte sterben können, möchte nicht alle über einen Kamm scheren. Doch sie kann nicht immer über ihren Schatten springen, entgleisen ihr doch Gesichtszüge.
Ihre Liebe zu dem Dämmerwesen ist so groß, dass sich die Krone ihrer Treue und Loyalität sicher sein kann, so lange man nicht darüber sinnt Abysstral zu schaden oder ihn ihr weg zu nehmen.
Wer es schafft, Elies in ein ernstes Gespräch zu ziehen, bekommt ihr wahres Ich zu Gesicht. Eines, dass sowohl den Hohen der Gilde, als auch der Krone selbst nicht völlig fremd ist. Sie ist durchaus kritisch mit der Welt, spricht über Dinge, die niemand hören möchte.

Elies ist ein sehr ehrgeiziger Charakter, der sehr viel Mitgefühl aufbringen kann. Sie ist nur selten nachtragend, vermeidet es aber, Freundschaften zu schließen. Die Angst einen geliebten Menschen zu verlieren, ist einfach zu groß.

Stärken:
> Defensiv sehr stark. Elies Fähigkeiten sich und andere zu Schützen, sind sehr ausgeprägt.
> Schwer Durchschaubar. Die gespielten Launeschwankungen von Elies, sorgen dafür, dass sie für andere nicht wie ein offenes Buch ist. Sie ist so schwer einzuschätzen.
> Versteht sich gut mit Tieren. Elies schient ein besonders gutes Verhältnis mit Tieren zu haben. Viele reagieren sehr entspannt und zutraulich auf die junge Frau.
> Sehr großes Wissen im medizinischen Bereich. Die Magierin ist nicht nur in Sachen Magie spezialisiert auf den Schutz und die Heilung von Menschen, auch ihr anatomisches Wissen ist groß. Ebenso kennt sie diverse Kräuter und Mixturen, welche der Gesundheit der Menschen zuträglich sind.

Schwächen:
> Gewalt. Elies will niemanden Gewalt antun. Sie kann sich also nur Defensiv gegen Angreifer wehren, wenn Abysstral nicht bei ihr ist.
> Liebe zu Abysstral. Sie liebt das Dämmerwesen über alles. Da ein so gefährliches Wesen der Zustimmung der Gilde und Krone bedurfte, hat sie sich praktisch selbst verkauft.
> Bindungsphobisch. Elies hat Schwierigkeiten Freunde zu finden, die keine Tiere sind. Sie fürchtet sich davor Menschen , die ihr wichtig sind zu verlieren. Um dem zu entgehen, vermeidet sie Beziehungen zu anderen Menschen, die ein Patient-Arzt-Verhältnis überschreiten.
> Schlafstörungen. Die junge Frau leidet unter teilweise extremen Schlafstörungen, welche ihr oft zusätzen. Sie sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. Manchmal schläft sie über eine lange Zeit fast gar nicht, weil sie nahezu durchgehend von Albträumen heimgesucht wird. Obwohl sie sich zusammen reißt, sehen vorallem Personen, die sie oft zu Gesicht bekommen, recht schnell, wie erschöpft sie von der Schlaflosigkeit ist. Manchmal passiert aber auch Monate lang nichts und Elies kann ruhig schlafen. Ihre Albträume beinhalten immer ihren verstorbenen Verlobten. Oftmals Schreit und weint sie im Schlaf, ehe sie schweißgebadet aufwacht.

Fertigkeiten:

> Lesen und schreiben. Elies Eltern legen als alte Magierfamilie sehr viel Wert auf entsprechende Bildung. Da Elies Vater ein recht strenger Mann ist, musste sie sher lange an ihrer Handschrift pfeilen, bis sie ihrem Vater schön genug erschien. So ist die Handschrift der Heilerin sehr geschwungen und sauber, mit vielerlei Schnörkeln.

> Kräuterkundige (inklusive Gifte) und ein bisschen Alchemie
Hierbei ist zu erwähnen, dass Elies einen magischen Schwur geleistet hat, selbst keinerlei Gifte zum Schaden anderer Personen einzusetzen. Würde Elies versuchen, jemanden damit zu Schaden, könnte sie die Handlung einfach nicht ausführen, als wäre sie für den Moment gelähmt.

  • Essenz der Nebelwitwe - Eine gräuliche Flüssigkeit mit metallischem Schimmer. Sie wird aus dem Netz der Nebelwitwe hergestellt, welches in kochendem Wasser über eine halbe Stunde hinweg aufgelöst wird. Letztlich wird die Flüssigkeit verkocht, bis sich der metallische Schimmer zeigt. Das Netz ist mit einem Gift versetzt, welches bei Kontakt zu Taubheitsgefühlen führt. Elies hat immer eine Phiole dabei und nutzt es als lokales Betäubungsmittel. Die Wirkung lässt nach ca. 15 minuten nach.





Was hat dein Charakter in seinem Leben schon alles erlernt? Damit sind keine Kampf oder Zauberfähigkeiten gemeint, sondern solide Fertigkeiten wie: kochen, schmieden, jagen, usw.

Vergangenheit
"Wir sind Könige, Königinnen und Vagabunden"
Zeitlinie:
24. Domhor im Jahr 979 - Geburt der jungen Magierin, als einziges Kind einer angesehenen Magierfamilie in Erwick.
992 (3 Jahre) - Janaro wird Elies neuer Freund und Spielgefährte.
1. Fulhor 994  (14 Jahre) - Elies beginnt ihre Magierausbildung. Sie fällt bereits jetzt durch ihre ausgeprägte Aura und ihr erwachsenes Auftreten auf.
995 (15 Jahre) - Elies verlobter Janaro wird von einem großen Hund angegriffen, der sich später als Bestiar entpuppt. Obwohl Ärzte um das Leben des Jungen kämpfen und alles an sein Überleben setzten, können sie sein Leben nicht retten. Elies scheint für einige Tage wie ausgewechselt, spricht nicht, vergießt aber auch keine weiteren Tränen. Entgegen aller Erwartungen reißt sie nach einigen Trauertagen zurück in die Gilde und nimmt ihre Magierausbildung wieder auf. Sie ist ergeiziger und zielstrebiger als je zuvor. Ihr Interesse an der Heilung anderer Menschen nimmt rapide zu. Neben der Magie beginnt sie auch Bücher über Pflanzenkunde förmlich zu verschlingen. In diesem Jahr spricht sie wenig, wirkt in sich gekehrt und die meisten machen tuschelnd einen Bogen um sie. Es entsteht das Gerücht, Elies hätte mit ihren Eltern gebrochen, doch wie an den meisten Gerüchten, ist nicht viel dran. Elies Eltern entscheiden sich, dem Mädchen Freiraum zu geben. Sie bringen ihr alle Liebe, die sie haben entgegen, wollen sie zu nichts zwingen. Die angehende Magierin wird von ihnen nur noch mit Samthandschuhen angefasst.
In diesem Jahr fertigt sie auch ihren Fokus mit einer Haarsträhne von Janaro. Es wurde ein Dolch mit schneeweißer Klinge, welche niemals stumpf zu werden scheint. Es ist die einzige Waffe, die Elies freiwillig bei sich trägt.
997 (17 Jahre) - Die junge Frau ist nun offiziell Magierin, mit einem der besten Abschlüsse ihres Jahrgangs.
998 (18 Jahre) - Anfang des Jahres stößt die Magierin auf Jäger, welche ein unbekanntes Tier in die Gilde bringen. Elies ist sofort fasziniert von dem Wesen, welches keinem gleicht, dass si zuvor gesehen hatte. Die Jäger geben an, dass es sich um ein Dämmerwesen handle und man hier über sein weiteres Schicksal entscheiden würde. Aufgrund seiner Aggressivität ist mit einer Hinrichtung zu rechnen. Elies setzt alle Hebel in Bewegung, um in Besitz dieses Pferdeartigen Wesens zu gelangen. Nach langen Gesprächen und Verhandlungen mit Krone und Gilde, erhält Elies Auflagen, unter welchen sie das Tier in ihre Obhut nehmen darf, denn in ihrer Gegenwart scheint es auffällig friedfertig. Die Magierin gibt ihm den Namen Abysstral.

Vorgeschichte:

Auszug I
Elies konnte hören, wie es vor dem Krankensaal laut wurde. Aufgeregte Schritte, Schreie, Rufe... Man hatte sie darüber informiert, dass man einen Schwerverletzten aufgegabelt hatte. Sie hatten ihm in einem Wald, angrenzend zum königlichen Hochweg gefunden. Laut ihren Informationen war sein Zustand sehr kritisch. Das hatte zwar keiner gesagt, aber man hatte sie mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen.
Vermutlich war es ihr Patient, der aus Leibeskräften brüllte. Dann schwang die Tür auf. Es war so hektisch, dass es ihr vor kam, als hätten 20 Leute den Raum gestürmt. Es waren ganz genau 5. darunter 2 Wachen, die das blutige Gerippe hastig auf eine Liege legten. Viel war an dem nicht dran. Alt, ausgemergelt mit einem graugelblichen Hautton, der wenig gesund wirkte. Als sie ihn ablegten brüllte er abermals. Jemand redete von der Seite auf sie ein, während ihre Gedanken sortierten, was zutun war. Herje, dieser Lärm, diese Hektik, das war ja nicht zum aushalten.
"RAUS! ALLE!", brüllte sie schließlich in einem ihrer altbekannten Wutausbrüche, dem sich niemand in den Weg stellte. Zeitgleich spürte sie den Lufthauch, der von ihr weichenden Person. Entnervt stieß sie die Luft aus. Eine junge Frau, die jedoch älter war als sie selbst, starrte sie fassungslos an. Was hatte die denn nicht verstanden? Sollte sie es aufschreiben, buchstabieren, Zeichensprache?
"WAS IST?! BRAUCHST DU ES SCHRIFTLICH?!", fuhr sie die Dame an, welche zuckte, sich steif verneigte und eilig hinter den anderen her hastete. Der Mann Brüllte abermals den Saal zusammen. Nur lauter als sie selbst.
Sie griff nach einigen Sachen, welche auf einem Tablett vorbereitet worden waren. Elies hatte sich auf ihn vorbereitet, hatte keine Zeit zu verlieren. Eilig, doch ohne hektisch zu werden, fischte sie eine hole Knochennadel aus den Dingen, und eine Phiole mit gräulich, metallischer Flüssigkeit, in welches sie die Nadel tauchte.
"Mein Name ist Elies Dalon. Ich werde mich um Euch kümmern.", erzählte sie in leisem ruhigen Tonfall, fast im plauderton, während sie ihn umrundete. Er stöhnte und sie war sich fast sicher, dass er nicht in der Lage war, ihr zuzuhören. "Das wird nicht unbedingt angenehm, aber ich verspreche, dass es Euch gleich besser gehen wird.", erklärte sie ungerührt, während sie die mit Flüssigkeit versetze Nadel in verschiedene Stellen seines Fleisches rammte und wieder herraus zog. Ein vergleichsweise schwacher Schmerz, den er vermutlich völlig ignorierte, überlagert von seiner Verstümmelung.
Ganz offenbar war dies das Werk eines Raubtieres. Sein Bauch war aufgerissen und es war nicht unbedingt einfach, die Flüssigkeit überall einzuleiten, ohne Organe in Gefahr zu bringen. Auch wenn die Dosis das Gift machte, war es immernoch Gift. Sie setzte ein paar letzte Stiche in dem Bereich und begutachtete den Darm, der sich peristaltisch bewegte, wie eine träge, glitschige Schlange im Zusammengerollten Zustand. Augenscheinlich war er intakt, ein gutes Zeichen, abgesehen davon, dass dieser Mann ein Wunder brauchen würde, um zu überleben. Sie griff mit einer Hand nach seinem Handgelenk und lenkte ihre Aufmerksamkeit auf das Bein. Sah aus, als hätte das Vieh versucht ihn weg zu zerren. Es wäre unvernünftig gewesem zu glauben, dass sie das würde retten können. Sie tauchte die Nadel abermals in die Flüssigkeit und injezierte sie etwas großzügiger vorallem über der Wunde. Der Schienbeinknochen blitzte ihr entgegen. Die anderen hatten mit einem Zauber die größten Blutungsquellen versiegen lassen. Das Pulsieren der Ader an seinem Handgelenk wurde gemäßiger, kaum merklich, aber es war da.
"Wird es besser?", fragte sie schließlich fürsorglich und lächelte ihm aufmunternd zu. Er hatte einen verschleierten Blick, doch schien er erschreckend lebendig, während er vor sich hin wimmerte. Für gewöhnlich drifteten solche Leute ab, wenn man ihnen den Schmerz nahm, der sie an das Leben kettete, sie aufwühlte, bis der Blutverlust so hoch war, dass es zuende ging. Dieser Mann war anders. Er klammerte sich an sein Leben, wie jemand, der noch nicht alles erledigt hatte, dabei war er locker an die 70 Jahre alt, dem Gesicht zu urteilen. In Wahrheit konnte sie wohl ein Jahrzent abziehen.
"Ja...", konnte sie aus dem Stöhnen entziffern, mit ein bisschen Kreativität.
"Sehr gut." Ihre Stimme war engelsgleich. Sanft und mit einem Unterton, der fast euphorisch wirkte. Ein sanftes, aufmunterndes Lächeln huschte über ihre Züge, wärend sie ihn auf weitere große Wunden inspizierte. Da waren viele Schürfwunden, einige Schnitte, die wie das Produkt scharfer Klauen wirkten, aber das war das kleinste Problem.
Sie konnte hören, wie sein Atem langsam ruhiger wurde. Das Gift zeigte seine Wirkung. In der richtigen Dosierung lies es sich wunderbar als lokales Betäubungsmittel einsetzen. Es sorgte für ein starkes Taubheitsgefühl, dass nicht immer angenehm war, doch würde es dem Mann Erleichterung bringen.
"Wie ist Euer Name?", fragte sie, während sie den Stoff in eine Lösung aus Hochprozentigem und Kräutersaft tunkte.
"Vinz." Seine Stimme klang rau, geschunden vom vielen brüllen.
Elies begann damit den klaffenden Bauch zu reinigen. "Gut Vinz. Ich bin..." Er unterbrach sie. "Elies Dalon.", beendete er ihren Satz. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er ihr zugehört hatte, als sie sich höflich vorgestellt hatte. "In der Tat.",stellte sie daher amüsiert fest.
"Ihr seid angegriffen worde?",fragte sie schließlich sorgenvoll und fischte größere Verunreinigungen aus seiner Bauchdecke. Dann griff sie zu einem neuen Tuch. Das war nicht der Richtige Ort für Blätter, Erde und dergleichen.
"Ja..., von einem Raubtier... Ich weiß nicht... was es... war.", erklärte Vinz stockend. Es hätte wohl auch nichts geändert, wenn er gewusst hätte, was ihn angegriffen hatte. Sie verkniff sich einen Seufzer bei dem utopischen Unterfangen, all den Dreck aus seiner Bauchhöhle zu spülen. Immer wenn sie glaubte, sie hätte alles gefunden, fand sie eine weitere kleine Tasche, in welcher sich Dreck gesammelt hatte.
"Habt Ihr Familie Vinz?",fragte sie schließlich beiläufig, damit er sich auf das Gespräch mit ihr konzentrierte. Unter all dem Blut konnte sie die ungesund blasse Farbe seiner Haut sehen. Sie biss sich von innen auf die Unterlippe, damit er nicht sah, wie sie anstrengt nachgrübelte.
"Nein, zumindest keine... die mich sehen... wollen würde.", gab er keuchend zu. Trauer war in seiner Stimme, fast verdeckt von seiner Schwäche.
"Das glaube ich nicht.",widersprach sie schließlich und kontrollierte abermals, ob sie alles gefunden hatte. Sah gut aus. Sie räumte die dreckigen Utensilien weg und trat mit Nadel und Faden zurück an die Liege.
"Doch doch..."
"Was habt Ihr getan, was Euch das glauben lässt?",fragte sie schließlich behutsam nach und setzte den ersten Stich, um die Bauchdecke zu vernähen. Sie hörte wie er Seufzte.
"Ich war kein guter Mensch Lady Dalon." Er sagte das mit dem Bedauern eines Menschen, dem zum Ende seines Lebens klar wurde, was er alles nicht getan hatte. Die junge Frau hob den Kopf und sah ihn scharf an, ehe ihre Züge abermals aufweichten und ein gütiges Lächeln ihre Lippen umspielte.
"Wer hat entschieden, dass Ihr ein schlechter Mensch wart?",entgegnete sie mit der Betonung des Zweifels und vernähte weiter.
"Ich selbst.", erklärte der alte Mann leise. Elies schüttelte leicht den Kopf.
"Dann seid Ihr vielleicht ein Lügner, aber kein schlechter Mensch Vinz. Schlechte Menschen sagen soetwas nicht über sich, denn sie empfinden keine Reue." Sie wandte ihm abermals den Blick zu und lächelte aufmunternd. Sie machte ein paar weitere Stiche, die letzten, endlich.
"Ziehmlich... große Worte... für jemanden in Eurem Alter." Er rang sich ein müdes Lächeln ab. Elies lächelte in einer Mischung aus Bedauern und Aufmunterung.
"Vielleicht habt Ihr Euch in meinem Alter verschätzt.",lenkte sie schließlich ab. "Aber ich habe Euch gefragt, was Ihr getan habt Vinz. Es scheint Euch zu belasten. Ihr könnt ruhig mit mir sprechen, ich halte mich an das Geheimnis eines jeden Patienten.", ermutigte sie ihn und begann ihren Zauber auf die Naht zu wirken. Ihre Hände hüllten sich in ein sanftes orange. Sie konnte spüren, wie Vinz abschätzender Blick auf ihr lastete.
"Ich höre.", sagte sie schließlich in einem engelsgleichen Tonfall. "Ich kann besser arbeiten, wenn Ihr mir etwas erzählt.", erklärte sie schließlich. Das stimmte so nicht wirklich, aber es interessierte sie. Schließlich schien es belastend für ihn zu sein.
"Ihr... lasst wohl nicht locker." Seine Stimme war leise, aber dennoch kräftig. Er klang leicht amüsiert, eher er ergeben zu berichten begann.
"Ich hatte mal eine liebe Frau, die mir 4 wundervolle Kinder schenkte. Drei Söhne und eine bildhübsche Tochter, Amelie. Ich hatte mich mit meiner Familie in einem kleinen Dorf niedergelassen. Es war eine schöne Zeit, obwohl ich nur selten etwas von ihnen hatte, war ich doch immer unterwegs, um meine Familie ernähren zu können, verdiente hier und da alles, was wir zum überleben brauchten." Er hielt inne um zu Atem zu kommen. Klang nach einer ziehmlich normalen Familie in einem Dorf. Nichts was man verurteilen hätte können.
"Irgendwann nahm ich meine zwei ältesten mit in die nächste Stadt, um einiges einzukaufen, was wir sonst nicht bekamen. Ich war damals schon streng mit meinen Kindern.", erklärte er nachdenklich.
"Streng ist nichts falsches Vinz. Viele Väter sind streng.", versuchte sie ihm entgegen zu kommen. Sie slebst hatte keinen strengen Vater. Vorallem seid damals, waren ihre Eltern doch sehr verändert. Besorgnis hatte sie dazu gebracht ihre Tochter mit Samthandschuhen zu berühren, als täte sie ein Wort, lauter als ein Flüstern, ins Grab bringen.
"Ich war zu hart zu ihnen.", seufzte er schließlich betreten.  
"Wir waren einige Tage fort gewesen. Als wir heim kamen, hatte die Starre das Dorf heimgesucht. Mir blieb nichts anderes übrig, als meine Kinder zu nehmen und fort zu gehen. Ich heulte Tage lang um meine Tochter, meine Frau, meinen Jüngsten. Für meine Söhne war es noch viel schlimmer, doch ich wusste, wir mussten uns aufraffen, weiter machen..."
Sie sah einen Moment von der naht auf.
"Ihr wart sehr tapfer Vinz."
"Nein... ich war nicht fair zu ihnen. Ich zwang sie..., ihre Trauer zu beenden, schlug sie, wollte, dass sie wieder zur Vernunft kamen..." Sie spürte, wie sich seine Hände zu Fäusten ballten, wie er sich selbst hasste. Die Heilerin bleib gelassen, als hätte es diese Wut nicht gegeben.
"Das ist nicht wahr. Wir wollen es nicht wahr haben, aber die Sonne ist gnadenlos. Die Tage verstreichen, egal ob wir bereit sind oder nicht. Sie geht auf, lacht uns an und das Leben geht weiter, selbst dann, wenn Dunkelheit und Leere unsere Freunde sind." Elies schwieg für einen Moment, dann fügte sie hinzu, " Bis wir endlich begreifen, dass sie uns die Hand reicht und unsere falschen Freunde offenbart. Menschen sind bequem. Wir wollen nicht sehen, dass der schwere Weg jener ist, der uns weiter führt, deswegen verirren wir uns schnell und glauben in einer Sackgasse Zuflucht zu finden."
Vinz sah sie mit großen Augen an.
"Lady Dalon. Meine Söhne sind gegangen. Sie haben mich verlassen. Erst der eine, dann der andere. Sie haben mich gehasst.", Tränen rannen dem alten über das faltige Gesicht.
"Sie hassen Euch nicht. Sie sind jetzt erwachsen. Niemand mag die Wahrheit, dass ist es, was sie bewegt hat. Sie wussten nur noch nicht, dass es die Wahrheit ist, die sie verschmähen. Sie führen ihren Weg fort Vinz und das ist es, was Eltern tun sollten, ihre Kinder schützen und ihm die bestmögliche Zukunft schaffen. All das habt ihr getan. Die Ungerechtigkeit des Seins ist nicht Euer Fehler.", erklärte sie gelassen.
"Jemand der so jung ist, sollte nicht sprechen können, wie eine alte Greisin, Elies.", sagte er schließlich traurig. Elies fühlte sich getroffen. Sie hatte nicht bemerkt, dass ihr Tränen in den Augen standen.
"Was ist geschehen?", fragte er schließlich, wie es nur ein Vater tun konnte. Sie lächelte traurig. "Ihr solltet Euch hören. Ihr seid ein guter Vater."
"Glaubt ihr an die Götter?", fragte er schließleich unvermittelt. Sie konnte fast spüren, wie ihm klar wurde, dass sie ihm nicht die Wahrheit sagen wollte. Wie war sie in diese Situation geraten?
"Elies? Bitte belügt mich nicht. Ich weiß, dass ich sterbe... Nein, ihr braucht mir nichts zu erklären. Ich habe gesehen, wie sich Euer Blick verändert hat. Ihr wisst, dass es zwecklos ist, aber aufgeben wollt Ihr dennoch nicht. Ihr macht einfach weiter, damit ich mich besser fühle. Ganz tief in Eurem innern, wusstet ihr schon, als ihr anfingt, dass die Götter mich aus dieser Welt verabschieden.", erklärte er in diesem Tonfall, den man sonst nur aus Geschichten mit tragischem Ende kannte. "Noch ist nicht alles verloren, aber Ihr habt Recht, Eure Chancen sind verdammt schlecht... Womit ahbe ich mich verraten?", fragte sie leise.
"Ich habe es erst nicht gemerkt, aber Ihr habt nicht etwa versucht mich abzulenken... Ihr habt versucht meine Seele rein zu waschen." Erlächelte müde. "Also Elies. Ich werde Eure Geschichte mit ins Grab nehmen. Ihr seit es mir schuldig."
"Harter Verhandlungspartner, hmm?", stellte sie etwas getroffen fest. "Ich bin nicht gläubig.", entgegnete sie also doch etwas kühl.
"Warum? Ihr habt versucht mich in den Frieden zu führen, damit ich beruhigt ins Jenseitige schreiten kann. Ihr müsst an etwas glauben."
Sie legte die Stirn in Falten. "Ich Glaube daran, dass der Glaube stark macht, doch nicht an die Götter. Gebe es sie, hätten sie all diese Tragödien nicht zugelassen." Elies klang verbittert, obwohl sie ihre Stimme nicht erhob.
"Elies. Ihr seid so jung. Was ist Euch nur zugestoßen, dass Ihr so darüber denkt. Ihr klingt wie jemand, der sehr enttäuscht wurde." Die Magierin versuchte die Frage zu ignorieren und schwieg. Wenn es etwas gab, worüber sie nicht reden wollte, dann war es ihre Entscheidung, dem Glauben still, klamm und heimlich zu entfliehen.
"Lady Dalon? Todgeweihten erfüllt man doch ihren letzten Wunsch, oder nicht?", fragte Vinz schließlich traurig. Die Magierin seufzte, ergriffen von ihren eigenen Prinzipien. Er hatte Recht und was sollte schon passieren? Dieser Mann würde in jedem Fall sterben, egal wieviel Mühe sie sich geben würde.
"Ich war noch sher jung, 3 Jahre alt, um genau zu sein, da lernte ich Janaro kennen. Er war ungefähr so alt wie ich und ich spielte gern mit ihm. Es war... so eine Kinderfreundschaft, wie Geschichtenerzähler sie preis geben, so wie in all den wundervollen, blühenden Erzählungen, die einem das Herz erwärmen sollen. Und so vergingen einige Jahre, die unsere Freundschaft weiter festigten. Wir waren wie Geschwister, man sah uns eigentlich niemals alleine. Wir stritten so gut wie nie und wenn doch, dann vertrugen wir uns genauso schnell wieder. Janaro war aus gutem Hause, rechtschaffende. gläubige Leute. Magiebegabt natürlich. Schließlich steht mein Familienname dafür. Vermutlich hatten unsere Eltern das schon lange geplant, ehe wir verstehen konnten, was eine Verlobung bedeutete. Aber... es war ganz in unserem Sinne, denn je älter wir wurden, desto mehr erkannten wir, dass dies mehr als eine innige Freundschaft sein sollte. Es war eine Liebe, wie es sie nur in mythen und Legenden gibt, so rein und innig. Wir waren noch fast Kinder und doch sagten wir uns immer, wie schön es werden würde, wenn wir erst heiraten würden, Kinder bekommen..." Elies stockte, während ihre Stimme sich mehr in ein herzzerreißendes, bedrücktes Flüstern verwandelte. Sie seufzte. Dann fuhr sie fort.
"Die Zeit verflog förmlich, doch mit 14 Jahren musste ich mein Elternhaus verlassen, um meinen Pflichten als Magiertochter nachzukommen. Meine Eltern bezahlten meine Ausbildung zur Magierin. Ich war für mein Alter bereits erschreckend weit in den Augen der Prüfer, aber was hatten sie erwartet. Mein Vater hatte früh begonnen mit mir zu üben. In meiner Familie überlies man nichts dem Zufall. Zufälle könnten blamabel enden und das konnte sich meine Familie nicht erlauben, nachdem es nicht mehr viele Dalon's gab. Es lief alles nach Plan und ich kam recht mühelos durch das erste Jahr. Ich vermisste Janaro mit jedem Tag, den ich so weit entfernt von meiner Heimat verbrachte. Er hatte eine gut ausgeprägte Aura, doch er war noch nicht so weit und seine Eltern machten ihm nicht so viel Druck, was den Beginn der Ausbildung betraf." Erneut machte Elies eine Pause und lies schließlich von dem alten Mann ab. Sie heilt den Zuaber nun schon seid 10 Minuten und dennoch machte sien Körper nicht den Eindruck, als hätte ihm das gereicht. Er wurde zunehmend blasser und mit seiner Hautfarbe, verschwand langsam aber sicher auch der letzte Hauch von Optimismus. Die Heilerin warf Vinz einen betroffenen Blick zu.
"Ihr habt getan, was in Eurer Macht stand und ich bin Euch sehr dankbar. Bitte redet weiter.", meinte er schließlich mit gebrochener Stimme und lächelte. Eigentlich hätte sie ein gezwungenes Lächeln erwartet, doch das war es nicht. Es wirkte... zufrieden. Elies rückte einen Stuhl zurecht und setzte sich neben das Bett. Dabei griff sie nach der Hand des Mannes und bettet sie in die ihren.




Wer möchte kann hier freiwillig wichtige Erlebnisse näher beschreiben oder auch eine komplette Vorgeschichte ausformulieren. Das ist freiwillig, außer es handelt sich um einen sehr besonderen oder wichtigen Charakter. In diesem Fall sollten zumindest einige Erlebnisse ausführlich beschrieben werden. Falls du dir unsicher sein solltest, frag einfach beim Team nach.

Hinter dem Charakter
"Hinter dem Vorhang"
Über dich:
Ich bin Lija, die meisten kennen mich wohl schon, wenn auch oft nur etwas flüchtig. Ich bin 22 Jahre jung. Für mich sind ausgefallene Charaktere typisch. Salen hat "Ja" gesagt, zum 2. Char ^^ Mein erster Charakter war Levijana Manoure.

Zukunftswünsche:
Elies ist derzeit in der Gilde tätig, aber nur, weil sie Abysstral unterbringen muss. Ich könnte mir vorstellen, dass sie vielleicht irgendwann in das Haus einer großen Adelsfamilie ziehen könnte, um dort ihren Dienst als Heilerin zu leisten. Ein ewiger Aufenthalt in der Gilde, ist für Elies nicht wünschenswert. Meine Heilerin hägt besonderes Interesse für die Starre und möchte einen Weg finden, diese zu bekämpfen.

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Internetfund auf Pinterest.

Gesuch?
nein

FSK 18?
Ja, wer weiß, wofür es noch gut ist.

Regeln gelesen?
Aber natürlich, schon zum 2. Mal.

Wenn ich das Forum verlasse soll dieser Charakter...
Sollte es dazu kommen, soll Elies als verschollen, bei einer Forschungsreise, gelten.
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[Steckbrief] Elies Dalon
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