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 Sagen & Legenden

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Salen Arion
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BeitragThema: Sagen & Legenden    Di Jan 23, 2018 4:56 pm

Sagen & Legenden
"Sing mit mir die Märchen und Geschichten dieser Welt."

In ganz Varantas gibt es die unterschiedlichsten Geschichten, Sagen und Legenden. Man erzählt sie den Kindern vor dem Einschlafen, unter Jugendlichen am Lagerfeuer oder in dunkler Stunde zur Erheiterung oder gar Mahnung. Hier findet ihr diese Erzählungen!

Vorlage:
 

Inhalt
Allgemeine Sagen & Legenden:
• Patron der Notleidenden

Historische Sagen & Legenden
Die Drachenschlacht

Gedichte & Reime:
• Kinderreim über die Fae

Göttergeschichten:
• Als Enel den Lufthüpfern das Leben einhauchte | Drei'ismus


Zuletzt von Salen Arion am Do Jan 17, 2019 10:33 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Veenya Meywick
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BeitragThema: Re: Sagen & Legenden    Fr März 02, 2018 3:40 pm

Kinderleins Faereim
"Wir sollten auf Oma hören!"

Name: Der Reim hat keinen wirklichen Namen. Selbst der Autor ist unbekannt.
Ursprung: Der Reim stammt aus den Grenzgegenden zum Ewigland
Ausbreitungsbereich: Er ist in ganz Menargond bekannt.
Häufigkeit: Selten, Eltern oder Großeltern warnen so ihre Kinder, dass sie bei der Abenddämmerung Zuhause sein sollen.


Finster war's der Mond schien hell,
als der Fae das Kind fraß ganz schnell.
Drum ihr alle höret meinen Rat:
Denn wenn's dämmert, Kinder, geht rasch heim,
Sonst Mahlzeit der Fae ihr werd't sein.


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Veenya Meywick
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BeitragThema: Re: Sagen & Legenden    Fr Aug 24, 2018 12:00 am

Patron der Notleidenden
"Keine Angst vorm bösen Wolf"

Name: Es gibt keinen einheitlichen Namen und viele kleine Abwandlungen innehalb dieser mündlich überlieferten Geschichte.
Ursprung: Der Ursprung dieser Ezählungen beruht auf wahren Begebenheiten, die vorwiegend statt fanden, als Bestiare noch nicht durch die Jäger der Verdammten bedroht wurden. Noch heute gibt es einzelne arme Familien, die an die großen Wölfe als Patronen der Schwachen glauben. In einzelnen Fällen wurden sogar kleine heilige Orte in Wäldern und und Steppen errichtet, an welchen freiwillige Gaben für die großen Raubtiere zurückgelassen wurden. Dies wurde vor allem von Ortsansässigen praktiziert, welche aufgrund ihrer Arbeit viel Zeit allein, weit weg von ihrem Dorf verrichteten. Doch die Jagd auf Bestiare hat die Population von den Fenris Lupogena, welche von den ärmeren Menschen nicht als Bestiare wahrgenommen worden waren, sehr stark dezimiert, sodass auch die Begegnungen mit Menschen sehr selten geworden sind. So wurden diese Erzählungen zu einer Art Legende von Wesen, die es angeblich nicht mehr gibt.
Ausbreitungsbereich: Man erzählt sich diese Geschichten überall in Varantas, wobei vor allem kleine Ortschaften und eher ländliche Gebiete darüber sprechen. In den großen Städten ist diese Geschichte eher unbekannt und nur unter Leuten verbreitet, die viel reisen. So gut wie jeder, der viel reist, ist bereits mit diesen Erzählungen in Kontakt gekommen.
Häufigkeit: Man erzählt diese Geschichte häufig ängstlichen Menschen, welche sich auf Reisen begeben, um diese zu beruhigen. Teilweise wird sie auch Kindern erzählt. Immer wieder wird die Erzählung von Reisenden abermals aufgefrischt, die von eben solchen Begebenheiten berichten, doch glaubt man ihnen meistens nicht. Dörfliche Bewohner, die noch immer an diese Wesen glauben, geben ihren Lieben, die auf Reisen gehen müssen, häufig beruhigende Sätze mit auf den Weg, welche darum bitten, dass die großen Wölfe sie schützen mögen.

Beschreibung:
"Kleines, hab keine Angst. Die großen Wölfe wachen über Vater, wenn er auf den Feldern arbeitet. Sie sind gutmütige Wesen, die jeder ehrlichen Seele Hilfe bieten, wenn sie in Not ist. Als ich so alt war wie du, habe ich mich einmal verlaufen und ehe ich mich versah, brach die Nacht über mich herein. Ich hatte Angst und fror. Die Nächte waren kalt und unbarmherzig und alles um mich herum raschelte bedrohlich. Ich vermutete hinter jedem Busch mein letztes Stündlein zu finden. Als ich bereits glaubte, dass jede Hoffnung verloren war, hatte ich mich unter einem kleinen Baum, der mir Schutz bot, zusammen gekauert. Da raschelte es abermals. Doch diesmal blieb ich nicht allein. Es war nicht nur der Wind gewesen, der die Blätter bewegte und da sah ich ihn, groß und majestätisch. Er hätte mich mit einem Biss verschlingen können, so groß war er, ein schneeweißer gigantischer Wolf. Ich zitterte am ganzen Leib, vor Furcht und vor Kälte, doch statt mich zu verschlingen, legte sich das Wesen zu mir, bot mir seinen warmen Bauch da, damit ich nicht länger frieren musste. Sein Fell war so samtig weich und die gelben Augen funkelten wie die Sterne am Himmel. Am Morgen wurde ich von den Rufen meiner Familie geweckt. Mein Retter war bereits fort, doch als ich deiner Großmutter davon berichtete, strich sie mir über das Haar und sagte: 'Oh, so hat dir also eines dieser göttlichen Wesen Gesellschaft geleistet. Sie kommen nur zu jenen, die aufrichtigen Herzens sind. Bösen Menschen zeigen sie sich nicht.'"
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Veenya Meywick
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BeitragThema: Re: Sagen & Legenden    Mo Sep 03, 2018 11:41 am

Als Enel den Lufthüpfern das Leben einhauchte
"Was Enel zur Freude aller Wesen tat."

Name: Als Enel den Lufthüpfern das Leben einhauchte
Ursprung: Drei'ismus
Ausbreitungsbereich: in allen vier Fürstentümern
Häufigkeit: relativ häufig

Beschreibung:
Zu Beginn, als da einzig war Erde, Wasser und Luft, da wandelte noch kein Wesen über Berge oder Wiesen, durch die Lüfte oder die Gewässer. Doch die drei Brüder wollten lebende Geschöpfe erschaffen, die die Welt bevölkern sollten. Dadurch erhofften sie sich Gesellschaft und eine erfüllende Verantwortung. So berieten sich die Brüder und Enel als ältester und weisester der drei leitete Tatnel und Imel an, damit ihr Werk gut werde. Sie füllten die Meere mit Fischen und allerlei Getier. Sie setzten Vögel an den Himmel. Sie formten vielerlei Tiere, die an Land leben. Von der kleinsten Maus bis zum gefährlichen Tunnenschwärmer schufen die drei Brüder viele Tiere, sodass ihre Zahl jegliche Vorstellung sprengt. Doch die bisherigen Geschöpfe waren nicht genug. Etwas fehlte. Und so schuf Enel die Menschen, dass ihr Antlitz sei zum Ebenbilde der Brüder. Sie sollten zu ihrem besonderen Stolz und zu ihrer auserwählten Freude sein.
Dann war es so weit. Die Nacht war inzwischen über der Erde eingebrochen. Enel sollte allen Tieren und Menschen den Odem einhauchen, auf dass sie die Welt mit ihrem Leben bereicherten. Obwohl es in seiner Macht stünde, tat er dies nicht sofort. Stattdessen wählte er sich ein kleines Tierchen aus, das den Lebensatem zuerst erhalten solle. Das Tierchen war lustig und freundlich anzusehen. Und sein vorzeitiges Wandeln auf der nächtlichen Erde würde die hiernach erwachenden Wesen mit seinem feinen Leuchten willkommen heissen. So hauchte Enel den Lufthüpfern den Odem ein und sie schwebten still durch die Lüfte. Seine Brüder waren tief bewegt von diesem ersten Ereignis. Sogleich wurde auch den restlichen Geschöpfen der Lebensatem zuteil. Sie konnten sich mit dem ersten Herzschlag und Öffnen der Augen am Anblick der Friede ausstrahlenden Lufthüpfern erfreuen. Und die drei Brüder teilten grosses Frohlocken über die erwachte Welt.
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Salen Arion
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BeitragThema: Re: Sagen & Legenden    Do Jan 17, 2019 10:31 pm

Die Drachenschlacht
"Wie eine Schlacht den Grundstein für die Zukunft legte."

Name: Die Drachenschlacht
Ursprung: Im hohen Norden | Im Orbisrücken
Ausbreitungsbereich: Vor allem in Tirastir und im Jägerorden
Häufigkeit: Mittelhäufig. Die Geschichte wurde in einigen Büchern nieder geschrieben, doch sie ist nur relativ unbekannt.

Beschreibung:
Ein Frischling sitzt nach seiner ersten Tötung eines Bestiares in der Bibliothek des Ordens. In seiner Nähe sitzt eine Gelehrte. Er zweifelt an sich und dem was er getan hat. War es wirklich richtig ein Leben zu nehmen? Die Gelehrte sieht sofort, dass er noch nie in seinem jungen Tagen ein Leben genommen hatte. Nicht einmal das eines Tieres. Die Erinnerung nagt an ihm und sie beschließt ihm zu helfen. Schließlich hatte er immer damit geprahlt es sei sein größter Traum ein Kämpfer der Jäger zu werden. Sie holt ein kleines, altes Buch hervor, dass sie wie einen Schatz bewahrt. Ohne ein Wort zu sagen, legt sie es dem Frischling hin. Irritiert beäugt er es, nimmt es in die Hände. Er hasste es zu Lesen und tat es nur, um sich gegen den Feind besser zu wappnen. Doch kaum, dass er einen Blick auf die Zeilen des kleinen Buches geworfen hat, ist er gefesselt. Das Buch erzählt die Geschichte der Drachenschlacht. Er verschlingt die Worte, wie sich die Nordmänner in die Kälte der Eiswüste begaben, um als Mutprobe Monster zu schlachten. Wie sie die Drachen fanden und blutige Schlachten gegen sie kämpften. Ihr Mut macht auch ihm Mut und er fühlt sich schon etwas besser. Tagelang ließt er, selbst bei den Mittagsmahlzeiten kann er das Buch nicht weg legen. Die Geschichte ist nun an einem Wendepunkt angekommen, denn die Nordmänner kommen nicht mehr gegen die Monster an. Sie haben Höhlen in einen Berg im Norden geschlagen und töten jeden, der die Berge betritt. Als die Nordmänner sich auf der Suche nach Hilfe in den Süden begaben, wird dem jungen Mann etwas klar. Die Nordmänner finden Hilfe bei den Männern, die später den Orden gründen sollten! Er ist noch mehr gefesselt, denn nun ist es nicht mehr nur eine inspirierende Geschichte, nein. Es ist eine Geschichte jener, in deren Fußstapfen er vorhatte zu treten. Die Ordensgründer trommelten eine Armee zusammen und gemeinsam mit den Nordmännern zogen sie in eine glorreiche Schlacht! Sie schlachteten nicht nur die Monster und machten damit den Norden um einiges sicherer, nein sie legten auch die Grundlage für spätere Verhandlungen zwischen dem Süden und dem Norden. Der Mut der Männer, ihr Ruhm und eine einzige Schlacht veränderte eine ganze Welt.
Es wird noch ein wenig dauern, bis der Frischling zu einem Mann heran wächst. Bis er das Nehmen von Leben als seinen Alltag ansieht. Doch die Geschichte von dem Heldentum wird immer in seiner Erinnerung bleiben und ihm aufs neue Mut machen. Zudem hat er von nun an den höchsten Respekt vor den Gelehrten des Ordens.

_________________

When the echos chime, we may be the first to fall.

But even on the darkest night I will be your sword and shield,

your camouflage and you will be mine.
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