Ein RPG Forum mit dunklem, mittelalterlichen Fantasy Setting.
 
StartseitePortalKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenGesucheTeamAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Tiere

Nach unten 
AutorNachricht
Salen Arion
Admin
Admin
avatar

Anmeldedatum : 27.12.17
Alter : 26
Anzahl der Beiträge : 441
Vele : 46

BeitragThema: Tiere   Mi Jan 24, 2018 5:12 pm

Tiere
"Meine Heimat ist die Wildnis - fernab des Menschen."

Neben den ganz gewöhnlichen Tieren wie Hunde, Hühner, Wölfe und Bären gibt es in Varantas viele unterschiedliche Tierarten. Manche harmlos, manche niedlich und wieder andere mit Fähigkeiten versehen, die sie durchaus gefährlich machen. Aber es sind noch immer Tiere und der Mensch ist ihnen überlegen - zumindest in den meisten Fällen. Eine Auflistung aller besonderen Tiere findest du in diesem Thema.

Vorlage:
 

Inhalt
• Crobius | Reptil
• Gurgler | Wirbeltier
• Lufthüpfer | Wirbellose
• Varantas' Pferderassen | Säugetiere
• Tunnelschwärmer | Spinnentiere
• Sandschleicher | Skorpione
• Gemeine Nebelwitwe | Spinne
• Wilddrachen | Fluchechsen



Zuletzt von Salen Arion am Fr Jul 27, 2018 12:58 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen https://fallen-dynasties.forumieren.de
Salen Arion
Admin
Admin
avatar

Anmeldedatum : 27.12.17
Alter : 26
Anzahl der Beiträge : 441
Vele : 46

BeitragThema: Re: Tiere   Mo Apr 16, 2018 8:07 am

Crobius
"Gnadenlose Jäger der Fäulnis, renn so lange du noch kannst!"

Name: Crobius
Art: Reptil | Sumpfwirbeltiere
Lebensraum: In Tirastirs Tannengipfel und Wotskog
Häufigkeit: Mittelhäufig in seinem Lebensraum
Größe: 3 - 6 m lang und stämmiger Körpberbau
Nahrung: Fleisch jeglicher Art



Beschreibung:
Das Crobius-Wesen scheint artverwandt mit dem gewöhnlichen Krokodil zu sein. Seine Körperform gleicht den Krokodilen und auch sein Verhalten ist sehr ähnlich, wenngleich es um einiges aggressiver ist. Der Körperbau des Crobius ist an sein Leben im Sumpf angepasst. Starke Knochen und Muskeln definieren einen sehr breiten, wendigen Körper, mit welchem das Wesen sich durch die Sümpfe kämpfen und im Wasser schwimmen kann. An Land kann es sich auch fortbewegen, ist dort jedoch um einiges langsamer. Besonders der lange, kräftige, seitlich abgeflachte Schwanz bietet dem Crobius Beweglichkeit in den Sümpfen Triastirs. Der Schädel des Wesens ist im Vergleich mit vielen anderen Reptilien sehr langgestreckt. Ähnlich wie bei seinen Artverwandten macht ein Großteil des Schädels, ja fast ein Drittel, die Schnauze aus. Der sehr breite und kräftig gebaute Kiefer ist mit seinen kegelförmigen Zähnen dazu gemacht alles zu zerkleinern, was der Crobius in sein Maul bekommt. Das alles, auch die schuppenartige Panzerung an seinem Rücken, weist stark auf das gewöhnliche varantische Krokodil hin, wären da nicht noch einige Besonderheiten. Denn das Crobius-Wesen wird oft mit dem Tod verglichen. Es sondert nicht nur einen bestialischen Gestank nach Verwesung aus, sondern es verwest tatsächlich bei lebendigem Leibe. Immer wieder fällt das Fleisch von seinen Knochen ab und legt so teilweise das Skelett des Wesens frei.

Verhalten:
Auf den ersten Blick ist der Crobius ein Einzelgänger. Doch das ist nicht völlig wahr, denn seine eigene Art toleriert das Tier in seinem Revier. Immer wieder sieht man, wie die Reptilien aneinander vorbei schwimmen, ohne sich gegenseitig anzugreifen. Gerade im Fulhor, der Regenzeit, gibt es immer wieder Erzählungen davon, wie sich ganze Crobius-Herden zusammen tun. Es scheint wohl auch die Paarungszeit zu sein. Im Domhor, dem Frühling, werden die Eier der Tiere vergraben, bis sie schließlich im Sehor, dem Winter, schlüpfen. Es überleben nur die Jungtiere, die sich durch die kalte Jahreszeit kämpfen können.
Der Crobius ist ein geschickter Jäger. Alles was dumm genug ist im Sumpf zu leben oder ihn auch nur zu betreten, betrachtet das Tier als Beute. Es fällt ihm zwar schwer an Land zu jagen, was jedoch nicht bedeutet, dass Wesen dort sicher seien. Fester Boden, der sich in der Nähe wässrigen Sumpfes befindet, ist ebenso, wenn nicht sogar noch gefährlicher als das Wasser selbst. Denn der Crobius ist ein Meister darin blitzschnell aus dem Sumpf zu springen und seine Opfer an Land mit nur einem gezielten Biss zu erledigen.

Mythos rund um den Crobius:
Beobachtungen am Crobius sind so gut wie ausgeschlossen. Nicht nur, dass diese Wesen höchst aggressiv sind und alles angreifen, was ihnen in die Nähe kommt, nein. Der Biss dieses Tiers scheint ansteckend zu sein. Wird ein Mensch oder eine andere Tierart gebissen, wird sie von der sogenannten 'Fäulnis' befallen. Der Körper der 'Verfaulten' fängt ebenfalls an zu verwesen und mit der Zeit wird der Erkrankte immer wahnsinniger, bis er schlussendlich ein ebenso aggressives Jagdverhalten an den Tag legt wie der Crobius. Willenlos, fast wie ein wild gewordener Dämon greift die Person oder das Tier alles andere an, um wiederum dann die Fäulnis weiter zu geben. Auch um seinen Lebensraum ranken sich solche Mythen. Wer das Wasser des Sumpfes berührt oder gar trinkt soll ebenfalls bald schon befallen werden.
Demnach gibt es keine genauen Antworten auf die Fragen, die das Crobius-Wesen aufwirft: Wie alt wird es? Wie kann es trotz des Verwesungsprozesses überleben? Gibt es eine Heilung gegen die Fäulnis, die der Sumpf und der Crobius verbreiten? Bisher warnt man davor einem solchen Wesen zu begegnen und unzählige Legenden und Mythen berichten vom Zorn alter Götter oder bösen Hexereien. Klar ist jedenfalls: Der Crobius und sein Lebensraum sollte gemieden werden.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen https://fallen-dynasties.forumieren.de
Faerun Vanbourgh
Moderator
Moderator
avatar

Anmeldedatum : 29.12.17
Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 173
Vele : 23

BeitragThema: Re: Tiere   Mi Jul 25, 2018 10:46 am

Gurgler
"Hat er dich einmal an der Gurgel, bist du so gut wie tot~"

Name: Gurgler, auch Krallengeist genannt
Art: Wirbeltier | genaueres unbekannt, wird jedoch häufig den Säugetieren zugeordnet
Lebensraum: Schwarzrückengebirge, Tannengipfel
Häufigkeit: Selten, im Tannengipfel gar nur einzelne Exemplare
Größe: 1 - 1.2 m Schulterhöhe, 1.4 - 2 m Länge, bis zu 200 kg, breiter und stämmiger Bau
Nahrung: jegliches Fleisch, auch Aas








Beschreibung:
Über den Gurgler ist nicht so viel bekannt wie über so manch anderes Tier. Schuld daran ist nicht nur die seltene Sichtung dieses Viehs, sondern auch das geringe Vorkommen. Beides ist wohl als Glück zu erachten.

Der Gurgler hat einen stämmigen, manche würden sagen fast schon klotzigen, Bau. Er hat mächtige Schultern und kräftige Beine, die Füsse sind mit scharfen Krallen bestückt. All dies weist darauf hin, dass ein Krallenhieb dieses Tieres verheerend sein kann. Sein Kiefer ist genauso kräftig und ein Teil der spitzen und scharfen Zähne kann sogar bei geschlossenem Mund gesehen werden. Hierbei fallen die unteren Eckzähne auf. Der Kopf ist im übrigen wuchtig und der harte Schädel eignet sich, um Dinge, die im Weg stehen, zu rammen. Einige Details am Körper des Viehs verleihen ihm ein eckiges Aussehen. Der Brustkorb, der spitze Fortsatz des Unterkiefers, die Kruppe. Im übrigen sind drei der Rippenbögen gut zu sehen, was einen mageren Eindruck macht, obwohl er dies meist gar nicht ist. Im übrigen hat er einen kurzen Schwanz, an dem man die Wirbel ziemlich gut sehen kann. Sein ganzer Bau eignet sich für brachiale Gewalt, Wendigkeit ist hier fehl am Platz. Im Allgemeinen sind die Weibchen kleiner und leichter als die Männchen.
Der Gurgler besitzt kein Fell, sondern dicke, jedoch glatte Haut. Diese hilft nicht nur Wärme zu speichern, sondern auch kleinere Verletzungen vorzubeugen. Schwerter und dergleichen durchdringen diese trotzdem ohne Mühe. Die Haut hat eine graue, leicht grünliche Farbe. Die Augen mit den schlitzförmigen Pupillen sind von einer orangen Farbe, die des Nachts leuchten. Im Dunkeln sieht er besser als tagsüber.

Der Gurgler hat seinen Lebensraum in den Bergen vom Schwarzrücken und dem Tannengipfel. Er wohnt in Höhlen oder an einem sonst einigermassen geschützten Ort. Er ist im Normalfall alleine unterwegs, noch nie wurden zwei zusammen gesichtet. Auch wenn er ein Einzelgänger ist, so ist er trotzdem sehr fähig, seine Beute selbst zu erlegen - ausser er findet ein Stück Aas, das frisst er ebenso. Er jagt praktisch alles, was ihm vor die Nase kommt, auch vor Menschen und dergleichen macht er nicht Halt. Attacken auf andere Wesen als Tiere sind jedoch in den Bereich von Gruselgeschichten für Kinder verbannt, damit diese nicht alleine in den Bergen rumwandern. Doch sollte er einmal von weitem gesichtet werden, so kann jeglicher Beobachter feststellen, dass er ein aggressives Tier ist.

Der Name des Viehs "Gurgler" kommt von dem gurgelnden Geräusch, den es macht. Und auch seiner Vorliebe, seine Opfer an der Kehle - der Gurgel - aufzuschlitzen. Die Nennung Krallengeist ist nicht sehr viel angenehmer. Einerseits bezieht es sich auf die helle Färbung und die wenigen, selten gemeldeten und meist mehrere Jahrzehnte bis Jahrhunderte auseinander liegenden Sichtungen. Andererseits an dem hohen Einsatz von Krallenhieben.
Den meisten sind die Geschichten über den Gurgler nur im Gebiet von Menargond und rund um den Tannengipfel bekannt. Andere Bewohner Varantas haben davon häufig keine Ahnung. Die meist sehr blutigen und unglücklich endenden Geschichten sind Abschreckung genug für die Kinder, nicht allein in den Gebirgen herumzuwandern.

Sollte ein neugieriger und zudem mit Glück gesegneter Forscher jemals die richtigen Mittel haben, so könnte er beispielsweise herausfinden, wie die Jungen geboren werden. Nur schon bei der Zeugung des Nachwuchses zeigt sich, dass der Gurgler ein gewalttätiges Tier ist. Nach der Begattung trägt das Weibchen zwei bis vier befruchtete Eier in sich. Die Jungen schlüpfen schon im Mutterleib und kurz vor der Geburt setzt sich das stärkste durch; die anderen werden aufgefressen. Dass zwei zur Welt kommen ist äusserst selten. Aber auch dann ist das Miniexemplar des Gurglers noch nicht sicher. Das Erlernen der Jagd beginnt sofort, doch schon nach wenigen Tagen verlässt die Mutter ihr Junges. Wer sein Fressen nicht selbst beschaffen kann, stirbt. Ein geduldiger Forscher könnte zudem herausfinden, dass dieses Vieh eine Lebenserwartung von bis zu 35 Jahren hat.

_________________


   Once One, Now None.   
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Salen Arion
Admin
Admin
avatar

Anmeldedatum : 27.12.17
Alter : 26
Anzahl der Beiträge : 441
Vele : 46

BeitragThema: Re: Tiere   Fr Jul 27, 2018 12:58 am

Lufthüpfer
"Die lustigen Quallen der Luft"

Name: Lufthüpfer
Art: Wirbellose
Lebensraum: Überall ausser in den der Eiswüste, hauptsächlich in lichten Wäldern beheimatet
Häufigkeit: mittelmässig
Größe: Maximal so lang wie die Handfläche eines Mannes, Fühler mit eingerechnet, erinnert von der Form her stark an Quallen
Nahrung: möglicherweise Insekten



Beschreibung:
Die Lufthüpfer sind hübsche und lustige kleine Tierchen. Vom Aussehen her erinnern sie an Quallen, ihre Körper sind nämlich genauso rundlich, jedoch anstelle von etlichen Tentakeln besitzt so ein Hüpfer einzig zwei Fühler, an deren Enden helle, orange Knötchen angemacht sind. Höchst wahrscheinlich dienen die Fühler genau für das, nach dem sie benannt sind, zum Fühlen und zur Orientierung. Ihr Körper ist glatt und hell gefärbt. Obenrum haben sie einen orange-roten Kranz, der von Exemplar zu Exemplar unterschiedlich zu sein scheint. Die kleinen Tierchen leuchten des Weiteren in der Nacht und werden deswegen mit Glühwürmchen assoziiert. Sie lassen sich von der Berührung eines Menschen oder ähnlichem in ihrem Dasein nicht beirren und gehen weiterhin in aller Ruhe ihres Weges.
Wieso sie Lufthüpfer genannt werden, ist bei dem Erblicken dieser Art schnell erkennbar. Sie schweben gemächlich durch die Lüfte und erheben sich mit einer zusammenziehenden Bewegung ihres Schirms in die Höhe. So sieht es aus, als ob dieses Tierchen bei solch einer Bewegung mit einem kleinen Hüpfer eine unsichtbare Leiter hinaufsteigen würde. In der Nähe von Lufthüpfer ist so mancher ruhig, da die unbeirrbaren Tierchen Frieden auszustrahlen scheinen. Man ist sich nicht sicher, was sie fressen, vermutet jedoch, dass sie sich von Insekten ernähren. Zudem ist unbekannt, wo sich die Hüpfer tagsüber verstecken. Man sichtet sie nämlich erst nach Einbruch der Nacht und vor der Morgendämmerung sind sie wieder verschwunden.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen https://fallen-dynasties.forumieren.de
Faerun Vanbourgh
Moderator
Moderator
avatar

Anmeldedatum : 29.12.17
Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 173
Vele : 23

BeitragThema: Re: Tiere   Do Aug 02, 2018 11:40 pm

Bretonnischer Zelter
"Ein schönes Pferd mit reichem Charakter für die Schönen und Reichen."

Name: Bretonnischer Zelter/ Kronzelter
Art: Pferd
Lebensraum: Hauptsächlich in Bretonnia zu finden, manche auch in Menargond, Tirastir und Aurum. Ausschliesslich gezüchtet.
Häufigkeit: mittelmässig
Größe: Stockmass: 145 - 165 cm, edles Aussehen
Nahrung: Gras, Heu, Kraftfutter

Beschreibung:
Der Bretonnische Zelter ist eine Rasse, die in Bretonnia aufgrund dessen, dass sie ein Gangpferd ist, herangezüchtet wurde. Da dieses Pferd besonders beim Adel und dem einen oder anderen sehr reichen Mann hohe Beliebtheit entwickelte, ist der Erwerb nicht nur sehr teuer. Auch bei der Zucht wird ein sehr genaues Auge auf Charakter und Aussehen der jeweiligen Zuchtstuten und -hengste geworfen. Man will schliesslich die Merkmale der Zelter bewahren. Alles in allem Grund genug, wieso es am Kronhof bevorzugt wird. Es eignet sich wunderbar als Reise- und Paradepferd. Nach der notwendigen Ausbildung lassen sie sich auch vor Kutschen spannen. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass sich der Name "Kronzelter" für diese Rasse eingebürgert hat.
Der Bretonnische Zelter ist mit seinem Stockmass von 145 bis 165 Zentimetern ein mittelgrosses Pferd. Besonderes äusseres Merkmal ist der kleine Kopf mit zumeist konkavem Nasenbein. Häufig ist der Hechtkopf sehr ausgeprägt. Die Augen sind gross und eher exponiert. An sich hat der Zelter ein quadratisches Format und einen hoch angesetzten Schweifansatz. Das volle Langhaar trägt zum schönen Erscheinungsbild bei. Was den Phänotyp betrifft, sind bei den Bretonnischen Zeltern am häufigsten Schimmel, Palominos und Falben anzutreffen, vereinzelt auch Füchse und Lichtfüchse.
Was das Interieur dieser Rasse betrifft, gelten sie fast schon als die Schosshunde unter den Pferden. Sie sind als freundlich und ruhig bekannt und sehr menschenbezogen. Kombiniert mit ihrer Intelligenz lernen sie gern und schnell. Sie lassen vieles über sich ergehen und vergeben ihren Reitern so manchen Fehler.
Ein weiteres Merkmal und auch überhaupt der Grund, wieso sie Zelter genannt werden, sind ihre beiden zusätzlichen Gänge. Die Namen dieser beiden Gangarten haben sich seit Jahrhunderten nicht verändert. Beides sind eine Variation des Schrittes, also Viertaktgangarten. Einerseits gibt es den "gimacho Skrit", der tatsächlich, wie der Name sagt, ein gemächlicher Schritt ist. Er eignet sich bestens für die Paraden, um sowohl Reiter als auch Pferd von den Schaulustigen bestaunen zu lassen. Zudem ist er wie auch der "atar Skrit" äusserst bequem. Der atar Skrit ist etwa so schnell wie der Trab bei anderen Pferderassen. Somit ist dieser tatsächlich für ein rasches und genauso gemütliches Vorankommen bei Reisen nützlich.


Sigiter
"Hitzig wie die Wüste, geduldig wie die eisige Kälte."

Name: Sigiter
Art: Pferd
Lebensraum: Bretonnia, Aurum, Menargond und Tirastir. Ausschliesslich gezüchtet.
Häufigkeit: mittelmässig
Größe: Stockmass: 160 - 180 cm, Exterieur nicht vollkommen einheitlich
Nahrung: Gras, Heu, Kraftfutter

Beschreibung:
Der Sigiter vereint in seinem Stammbaum Pferde aus Aurum und aus dem Norden Tirastirs, auch ein paar Vilgresser sollen eingezüchtet worden sein. Im Vergleich zu anderen Rassen ist der Sigiter relativ jung, nämlich wenige hundert Jahre alt; es wurde erst nach der Einigung gezielt eine Rasse herangezüchtet, die den Ansprüchen von Jägern der Verdammten, Abenteurern und Reisenden mehr als genügen solle. Besitzer eines solchen Pferdes werden dem wohl ohne zu zögern zustimmen. Vor allem lange Strecken bewältigt es mit hoher Ausdauer und zuweilen einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Hinzukommt, dass der Sigiter genügsam ist und sehr anpassungsfähig.
Da bei den Sigitern hauptsächlich auf die Leistung gezüchtet wird, ist das Exterieur nicht so einheitlich wie bei anderen Rassen. Trotzdem treten einige Merkmale oft bei einem solchen Pferd auf. Hauptsächlich besitzen die Sigiter einen geraden Kopf, manche Exemplare weisen aber einen Keilkopf auf. Bei wenigen ist ein etwas höherer Widerrist als bei anderen Pferden zu finden. Häufig ist jedoch ein überbaute, also höhere, Kruppe vorhanden, was eine grössere Sprunglänge erlaubt. Zudem ist es mit seinen 160 bis 180 Zentimetern an Stockmass deutlich eines der grössten Pferde Varantas'. Am häufigsten sind Braune, Füchse und Rappen unter ihnen zu finden, Schimmel sind deutlich seltener.
Was den Charakter betrifft, werden die Sigiter von manchen Leuten als etwas widersprüchlich beschrieben. Eines sei als erstes erwähnt: Die meisten Pferde dieser Rasse sind dominant. Wer ein solches als Reittier will, muss ihm also klipp und klar zu verstehen geben, wer das Sagen hat. Ist das erst einmal geregelt, gibt es kaum mehr Probleme. Jedoch sei gleichfalls erwähnt; wer solch einen Charakter nicht handhaben kann, sollte lieber die Finger davon lassen. Denn die Sigiter prüfen liebend gern, wer das Sagen hat, und lässt man sie machen, was sie wollen, so hocken sie dem angeblichen Reiter ganz schön auf. Wer wissen will, ob Pferde einem die kalte Schulter zeigen, verspielt sein oder einen hitzigen Ausbruch haben können, ist bei den Sigitern bestens aufgehoben.


Vilgresser
"Ein Vierbeiner, der so manches übersteht und überdauert, was ein anderes Pferd nicht verkraften könnte."

Name: Vilgresser
Art: Pferd
Lebensraum: Menargond, manche auch Bretonnia, vereinzelt Aurum und Tirastir. Hauptsächlich gezüchtet.
Häufigkeit: mittelmässig bis häufig
Größe: Stockmass: 140 - 155 cm, Quadratpferd
Nahrung: Gras, Heu, Kraftfutter

Beschreibung:
Der Vilgresser ist fast schon ein lebendes Wahrzeichen von Menargond. Hauptsächlich wird er in dem Reich der Eiche gezüchtet und ist das Produkt einer beinahe perfektionierten Pferdezucht. Diese Pferde sind nicht nur schnell und gleichzeitig ausdauernd - was sich besonders für das überwältigen der Strecken zwischen den Dörfern von Vilgresse eignet -, sondern auch klug. Sprich, sie lernen manchmal schneller, als es der Züchter erwünscht und sind für so manche lustige Begebenheit verantwortlich. Nichtsdestotrotz sind sie willig zu arbeiten. Sie kommen anders als andere Rassen länger ohne Wasser aus und gelten als genügsam. Sie sind sowohl als Arbeits- als auch als Reittiere beliebt. Auf dem Rücken des Vilgresser reiten sowohl Bürger als auch Adlige. Er ist somit deutlich erschwinglicher als ein Kronzelter oder Sigiter. Bei der Eichendynastie soll er sich ausserdem einer hohen Beliebtheit erfreuen.
Der Vilgresser entgeht mit einem Stockmass von 140 bis 155 Zentimetern nur knapp der Kategorie des Ponys. Es handelt sich bei ihm um ein Quadratpferd und eine Ramsnase, also ein konvexes Nasenbein, ist typisch für ihn. Sie gilt neben etwas längeren Ohren als bei anderen Pferderassen als schönes Ideal beim Vilgresser. Ein gut bemuskelter Hals und ein starker Rücken wird durch gezieltes Training erreicht. Bei den Vilgressern finden sich vor allem Braune, Falben und Füchse, seltener sind Rappen und Lichtfüchse.


Nordant
"Keiner trotzt dem Nordwind so wie er."

Name: Nordant
Art: Pony
Lebensraum: Hauptsächlich Tirastir, vereinzelt im Norden von Bretonnia und Menargond. Sowohl gezüchtet als auch wild.
Häufigkeit: mittelmässig
Größe: 128 - 140 cm, kräftiger Bau
Nahrung: Gras, Heu, Kraftfutter

Beschreibung:
Den Nordant kann man tatsächlich Pferd des Nordens bezeichnen (zumindest was das Königreich der Menschen betrifft). Sein Name bedeutet nichts anderes als "aus dem Norden". Früher wurde es höchst wahrscheinlich "gürrelin nordant", also Pferdlein aus dem Norden, gerufen. Über die Jahrhunderte hat sich dann der Name "Nordant" für diese Rasse eingebürgert. Bekannt sind diese Pferde dafür, dass sie gute Arbeitsleistung erbringen und der Kälte des nördlichsten Gebietes des Menschenreiches trotzen. Es wird teils auch als Reittier eingesetzt. Er wird zwar gezielt gezüchtet, jedoch gibt es auch ein paar wenige wilde Herden.
Nebst einem Stockmass von 128 bis 140 Zentimetern ist der Nordant durch einen kräftigen Bau erkennbar. Er besitzt einen Ramskopf, der ganze Kopf besitzt also ein konvexes Profil, und eine etwas tiefere Kruppe macht macht ihn geeignet für die Arbeit eines Zugpferdes. Zudem ist die Kruppe gespalten, was vom starken Muskelaufbau herrührt. Sein Langhaar ist ausgeprägt und er hat ausgeprägte Grannenhaare. Zudem muss der ebenfalls stark ausgeprägte Fesselbehang besonders in der feuchten Jahreszeit regelmässig in Haarrichtung geschoren werden. Die Ohren sind etwas kürzer als bei anderen Rassen. Oft vorkommende Fellfarben sind jegliche Art von Schimmel, Brauner und Füchse, andere Phänotypen sind deutlich seltener.
Die Nordant sind von ruhigem Charakter, manche bezeichnen sie gar als störrisch. Trotzdem sind sie arbeitswillig und bringen die gewünschte Leistung, die die Leute aus Tirastir brauchen. Sowohl auf dem Feld, vor dem Karren oder als Reittier, mit Geduld lehrt man dieses Pferd fast alles, was man von ihm will. Trotzdem bezeichnen gemeine Zungen den Nordant als dümmlich.


Wüstenrenner
"Aus der Hitze zwischen Sonne und Sand entsprungen."

Name: Wüstenrenner
Art: Pferd
Lebensraum: Aurum, vereinzelt Bretonnia und Menargond. Hauptsächlich wild, vereinzelt domestiziert.
Häufigkeit: selten bis mittelmässig
Größe: Stockmass: 168 - 182 cm, schmaler Bau
Nahrung: Gras, Heu, Kraftfutter

Beschreibung:
Der Wüstenrenner ist allem voran ein schnelles Pferd, stammt aus der Wüste und hält Hitze ohne Probleme aus. Ausserdem hat er ein besonders gutes Gespür dafür, Wasser zu finden. Kaum verwunderlich, ansonsten wäre er schon längstens ausgestorben. Die bisher gesichteten Herden dieser Rasse sind vergleichsmässig klein. Aufgrund ihres Aussehens und ihrer Schnelligkeit wurden einige domestiziert. Die Zucht dieser Pferde ist nicht ausgeprägt. Ein paar haben die Zucht der Sigiter beeinflusst.
Mit einem Stockmass von 168 bis 182 Zentimetern ist der Wüstenrenner praktisch ein Riese. Der Bau ist schmal, von manchen wird er gar als fragil bezeichnet. Trotzdem scheint diese Rasse eine Zähigkeit zu besitzen, die sein Überleben sichert. Er hat einen geraden Kopf und leichte Sichelohren sind auch typisch. Eine Stehmähne ist nichts, was von Menschenhand herbeigeführt wurde, sondern natürlichen Ursprungs ist. Hauptsächliche Fellfarben sind Falben, Palominos und vereinzelt Rappen.
Sowohl wilde als auch domestizierte Wüstenrenner sind sehr sensible Tiere, oft nervös und brauchen eine starke, aber auch sanfte Führung. Sie sind zwar klug, lassen sich aber schnell ablenken. Es lässt sich wohl auf ihr Leben in der gefährlichen Gegend der trockenen Gebiete von Aurum zurückführen.

_________________


   Once One, Now None.   
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Faerun Vanbourgh
Moderator
Moderator
avatar

Anmeldedatum : 29.12.17
Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 173
Vele : 23

BeitragThema: Re: Tiere   Mo Aug 06, 2018 10:52 am

Tunnelschwärmer
"Schon wieder Spinnweben in unseren Minen?"

Name: Tunnelschwärmer
Art: Spinnentiere
Lebensraum: Überall, außer in der Eiswüste, im Meer oder in sumpfigen Gebieten
Häufigkeit: Häufig, sie gelten besonders in Minen als Plage
Größe: 1,2 Meter – 1,7 Meter
Nahrung: Allesfresser, aber am liebsten Fleisch



Beschreibung:
Tunnelschwärmer haben ihren Namen nicht von irgendwo. Sie leben in Tunneln unter der Erde oder dem Sand, wo sie riesige Tunnelsysteme ausheben können. Diese können mehrere Kilometer lang werden und je nach Größe der Kolonie bis zu hundert verschiedene Tunnel ausheben, in denen schon so manches Wesen verloren gegangen sind.
Diese sogenannten Kolonien werden bis zu 40 Tieren groß, wobei die Tunnelschwärmer eine Königin haben, die sie ständig füttern, damit sie mehr Eier legen. Ab einer Größe von 40 Tieren beginnen sich die Tiere gegenseitig zu bekämpfen und sich zu fressen, warum weiß niemand. Allerdings ist eine Population von 30 Tieren bereits existenzbedrohend für ein menschliches Dorf, weswegen besonders die Jäger der Verdammten ein Auge auf die Populationen des Ungeziefers haben und auch bereits spezielle Gifte und Mittel entwickelt haben, um dem verbreiteten Ungeziefer bei zu kommen. So werden die meisten Populationen gerade einmal 20 Tiere groß. Die Königin der Tunnelschwärmer legt im Übrigen gerade einmal 10 Eier im Jahr.
Einem Tunnelgräbe wachsen aus dem Rücken Fühler, welche zur Orientierung außerhalb des Territoriums dienen. Diese werden immer wieder gegen den Boden gedrückt, um sich dadurch wieder besser orientieren zu können.
Eine Tunnelschwärmerkönigin erkennt man im übrigen sehr leicht. Man wird sie liegend und wehrlos antreffen, da sie von den Arbeiter-Tunnelschwärmern gefüttert an und lediglich als Brutmaschine benutzt wird. Eine Königin wird im Gegensatz zu den Arbeitern etwa 5 Jahre alt.
So zahlen besonders Minenbesitzer gerne ein kleines Vermögen um den Tunnelschwärmern beizukommen, denn Minen sind ein beliebter Wohnort für die Spinnen. Aber auch in Aurum nahe der Wüste wurden immer wieder Tiere gesichtet. Man vermutet, dass sich in der Wüste etliche Populationen davon tummeln, doch sind dies nur Vermutungen.
Tunnelschwärmer sind blind und nachtaktiv. Sie jagen ihre Beute hauptsächlich über Bodenvibration und den Geruch. Auch jagen sie stets in der Gruppe, wenn man eines dieser Tiere antrifft, sind meist andere nicht weit. Je nach Nähe zum Nest kann man von 4 bis 30 Tunnelschwärmern gegenüberstehen.
In diesem Fall kann man sich sicher sein, dass man entweder von den giftigen Zähnen oder von den Stacheln am Hinterteil erwischt wird. Sowohl der Stachel als auch die Zähne sind giftig und lähmen die Beute zuerst und zersetzen es danach langsam von innen, da die Verdauung der Spinnen nur flüssige Nahrung aufnehmen kann. Ihre Opfer verschleppen sie in ihre Höhle und zur Aufbewahrung werden sie in einen Kokon gepackt. Die weiße Seide dieser Tiere ist im Übrigen sehr wertvoll und besonders in Aurum legt der Adel Wert auf Kleidung aus der Tunnelschwärmerseide. Übrigens behängen Tunnelschwärmer ihr gesamtes Territorium mit Spinnennetze an Boden und Wänden, um so schneller auf Beute aufmerksam zu werden.
Tunnelschwärmer wachsen sehr schnell und sind binnen eines Jahres ausgewachsen. Danach leben sie 3 Jahre, ehe sie versterben.
Genaue Daten hat man über diese Tiere deshalb, da es bereits mehrmals den Versuch gab sie wegen ihrer Seide in Gefangenschaft zu züchten, doch ihr aggressives Verhalten hat dies stets unmöglich gemacht, da die Tunnelschwärmer ihre Züchter gefressen haben.

_________________


   Once One, Now None.   
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Faerun Vanbourgh
Moderator
Moderator
avatar

Anmeldedatum : 29.12.17
Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 173
Vele : 23

BeitragThema: Re: Tiere   Fr Aug 24, 2018 7:18 pm

Der Sandschleicher
"Der Tod lauert im Sande."



Name: Sandschleicher
Art: Skorpione
Lebensraum: Halbmond-Bucht und angrenzende Gewässer
Häufigkeit: häufig
Größe: adulte Tiere werden bis zu 42 Zentimeter lang
Nahrung: jedes Lebewesen, welches sie überwältigen können (auch Menschen)


Beschreibung:
Der Sandschleicher ist eine amphibisch lebende Skorpion-Art, die sich zum Brüten in den dunklen Sand der Halbmond-Bucht eingräbt. Dort legt es seine Eier ab und verharrt regungslos, bis die Jungtiere schlüpfen, was bis zu 2 Monate dauern kann. Während der Brutzeit dieser Tiere sollte jedes Lebewesen den Strand meiden. Wer nämlich auf einen der nur schwer auszumachenden Erhebungen tritt, wird unweigerlich von dem erschrockenen Brüter gestochen und höchstwahrscheinlich durch das starke Gift dieser Wesen sterben und als Nahrung enden. Das Gift greift das Nervensystem an und legt Atmung und Blutkreislauf lahm.
Da diese Skorpion-Art die meiste Zeit im Wasser verbringt, ist das Gift stärker als bei ihren am Land lebenden Verwandten. Auch im Wasser halten sich diese Tiere die meiste Zeit im sandigen Boden auf, gehen jedoch auf die Jagd, falls zwischenzeitlich kein Opfer im wahrsten Sinne des Wortes über sie gestolpert ist. Als Hauptnahrungsquelle dient alles, was sie überwältigen können. Selbst weitaus größere Tiere und Artgenossen werden von ihnen angegriffen. Dank ihrer kräftigen Scheren und starken Verdauungsenzyme haben sie keine Probleme, selbst größere Beutetiere zu fressen, was jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen kann.
Ihre größten Fressfeinde sind größere Raubfische, Quallen und Tintenfische.

_________________


   Once One, Now None.   
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Faerun Vanbourgh
Moderator
Moderator
avatar

Anmeldedatum : 29.12.17
Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 173
Vele : 23

BeitragThema: Re: Tiere   Do Okt 18, 2018 2:02 pm

gemeine Nebelwitwe
"ein bösartiger Parasit"

Name: gemeine Nebelwitwe
Art: Spinnentiere
Lebensraum: In allen Gebieten, in welchen mindestens die Hälfte des Jahres 10°C herschen. Bevorzugt sind Wälder und abgelegene geschütze Orte, wie verlassene Häuser und Scheunen oder Orte, die selten betreten werden, da die Tiere und deren Netze meist bei Sichtung entfernt werden.
Häufigkeit: häufig
Größe: Der Durchmesser bei ausgestreckten Beinen beträgt bis zu 10cm.
Nahrung: Vorallem kleinere Säugetiere, Kriechtiere, Lurche, seltener Insekten und andere Spinnentiere. Das ist ganz davon abhänig, was mit ihrem Netz in Berührung kommt.

Beschreibung:
Gemeine Nebelwitwen sind von tiefschwarzer Farbe mit langen dünnen Beinen, von welchen eine gräulich, nebelartige Substanz ausgeht. Eben diese Eigenschaft brachte das Tier zu seinem Namen. Tatsächlich töten weibliche Nebelwitwen aber nur selten ihre Männchen. Viel mehr sterben diese bereits wenige Wochen nach ihrer Geburt und werden auch nur halb so groß wie die Weibchen. Während die Männchen nur ein kurzes Leben besitzen, werden Weibchen bis zu 2 Jahre alt. Nach ihrer Geburt ernähren sich Männchen per Jagd von kleinen Insekten, mit dem einzigen Ziel, sich fortzupflanzen. Die Weibchen dieser Art weben Meterlange Netzstrukturen und warten darauf, dass andere Lebewesen mit diesem in Kontakt kommen. Berührt eine Nahrungsquelle das Netz, begibt sich das Weibchen sofort zu dieser Stelle, denn wer in Berührung mit dem Netz der Witwe kommt, erleidet Taubheitsgefühle an allen Berührungspunkten. Bei kleinen Tieren führt dies häufig zu Bewegungsunfähigkeit, sodass sie am lebendigen Leib von der Spinne zersetzt und gefressen werden, was zur qualvollen verendung führt.
Kommen größere Tiere oder gar Menschen mit dem Netz in Berührung, geht das Weibchen auf die potenzielle Nahrungsquelle über und legt ihre Eier in einem Berührungspunkt des Netzes ab. Ist dies geschafft, verlässt die Spinne den zukünftigen Wirt wieder und webt ein neues Netz an ihrem neuen Standort.
Die Eiablage Stelle wird durch eine kleine, pickelartige Erhebung sichtbar, welche leicht gerötet sein kann und juckt. Innehalb von weiteren 3 Tagen lässt Rötung un Juckreiz nach, sodass nur eine unauffällige, schmerzlose Erhebung der Haut zurück bleibt. Nach weiteren 4 Tagen schlüpfen aus den in der Haut liegenden Eiern kleine Spinnen, welche die Selbe Substanz abgeben, die auch das Netz beinhaltet. Die taube Stelle wird oft erst spät bemerkt, da die Spinnen durch diese Eigenschaft keine Schmerzen verursachen, während sie Gewebe zersetzen und sich ernährt oft nicht wahrgenommen wird. Nach wenigen Tagen haben die Babyspinnen ein ca. Hühnerei großes Loch in das Gewebe des Wirts gefressen. Zumeist kommt es nun zu Ausfallerscheinungen, Funktionseinschränkungen und Nervenschäden beim Wirt. Dies kann sich z.B durch Missempfindungen, wie Kribbeln bemerkbar machen. Nach einigen weiteren Tagen brechen die Tiere durch die Haut und verlassen den Wirt, um selbst Netze zu weben oder Paarungspartenr zu suchen. Bei mangelnder Hygiene bemerken Menschen die Tiere erst dann, wenn sie den Wirt bereits wieder verlassen haben. Die so entstehenden Wunden beginnen stark zu schmerzen und zeigen sich oberflächlich nur durch kleine Löcher in der Haut. Bei Versorgung der Wunde, muss die Haut im gesamten Bereich aufgeschnitten werden. Die Wunde muss gespült und mehrfach täglich gereinigt werden. Die Infektionsgefahr ist extrem hoch. Wunden von Nebelwitwengelegen müssen fast immer professionell versorgt werden. Es ist ratsam einen Fachkundigen aufzusuchen, sollte man mit einem Netz in Berührung gekommen sein, um Gelege frühzeitig entfernen zu lassen. Das entfernen eines noch intakten Geleges ist einfach und wenig schmerzhaft. Diese Stellen verheilen problemlos.

_________________


   Once One, Now None.   
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Faerun Vanbourgh
Moderator
Moderator
avatar

Anmeldedatum : 29.12.17
Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 173
Vele : 23

BeitragThema: Re: Tiere   So Okt 21, 2018 4:31 pm

Drachen
"Lauft um euer Leben!"

Name: Drache

Art: Experten streiten sich über die Zugehörigkeit dieser Kreaturen, daher bezeichnen wir sie in dieser Fassung nun schlicht als "Drachen-Kreatur".

Lebensraum: Drachen sind schon überall in Varantas gesichtet worden, da sie auf ihrer Suche nach Beute häufig dazu gezwungen sind große Strecken zurückzulegen.

Häufigkeit: Über die Jahre sind Drachen im ganzen Reich äußerst selten geworden. Es gibt immer wieder Gerüchte über vergleichsweise häufige Sichtungen im Norden, allerdings halten sich die Drachen meist von den Siedlungen von Menschen fern. Die Jäger haben ihre Zahl stark dezimiert, so sieht man immer inzwischen immer weniger.

Größe: Drachen treten in vielen verschiedenen größen auf. Frisch geschlüpft sind sie kaum größer als ein Hundewelpe, das größte je erlegte Exemplar hatte eine Schulterhöhe von etwas an die sieben Metern, eine Länge von 31 Metern und eine Flügelspannweite von über 70 Metern. Allerdings wurden vergleichbar große Exemplare nur sehr selten gesehen.

Nahrung: Drachen sind in erster Linie Fleischfresser, sie ernähren sich aber auch gern von Früchten oder Honig um ihren Speiseplan geringfügig zu erweitern. Eine rein fleischlose Ernährung ist allerdings nicht möglich.
Außerdem hat die Ernährung von Drachen eine sehr besondere Eigenschaft. Durch ihre weit entwickelte Organstruktur sind sie in der Lage zwei bis drei Wochen zu überleben, ohne übermäßige Hungergefühle zu entwickeln oder an Muskelmasse und Kraft zu verlieren. Um zu wachsen brauchen sie allerdings umso größere Mengen an Nahrung, entsprechend werden Drachen mit steigender größe auch weniger schnell hungrig.  
Man vermutet das dieser Umstand schuld daran ist, dass nur wenige wirklich riesige Drachen in die menschlichen Gebiete eingefallen sind, um Nahrung zu suchen. Es ist nicht klar wieso sich die Ernährung der Drachen so entwickelt hat, Fakt ist aber dass es ein äußerst überlegenes Überlebenssystem ist.

Beschreibung:

Drachen gehören vermutlich zu den berühmt-berüchtigsten Kreaturen in ganz Varantas. Es gibt unzählige Volksmärchen über die mächtigen Kreaturen und die meisten enthalten vermutlich einen guten Funken Wahrheit.

Allgemeines:
Bei Drachen handelt es sich, in einfachen Worten, um riesige, geflügelte Echsenwesen, überzogen mit harten Schuppen, scharfen Klauen und monströsen Zähnen, einem langen Schwanz und sind in der Lage Feuer zu speien. Letzteres wird durch die Produktion eines bestimmten Gases ermöglicht, welches im Verdauungsprozess von Drachen entsteht und dann über mehrere Drüsen in den Nüstern abgegeben werden kann. Durch diese Eigenschaft sind Drachen äußerst unempfindlich gegen große Hitze oder auch Feuer selbst. Doch auch Kälte stellt für die riesigen Kreaturen kaum ein Problem dar, entsprechend sind sie fast überall überlebensfähig. Ihre Fähigkeit lange ohne Nahrung überleben zu können, verstärkt diese Tatsache noch.
Außerdem sind Drachen noch klar von ihren Artverwandten, den Wyvern abzugrenzen. Drachen besitzen vier Beine und ihre Flüge. Bei Wyvern gehen die Vorderbeine direkt in die Flügel über, was ihnen einen gänzlich anderen Körperaufbau und eine andere Flugfähigkeit verleiht.

Ansonsten gibt es noch dutzende Geschichte, die sich um die Drachen ranken. Von der heilenden Wirkung ihres Blutes, bishin zur potenzsteigerung durch den Verzehr ihrer Geschlechtsorgane. Jedoch sind sich die meisten Gelehrten und Alchemisten inzwischen einig darin, dass all das ausgemachter Unsinn ist.

Eine weitere Anmerkung sollte nicht vergessen werden: Drachen sind Tiere! Sie verfügen nicht über eine menschenartige Intelligenz, auch wenn sie durchaus geschickte und tödliche Jäger sein können. Ihre Geistesfähigkeit unterscheidet sich insofern kaum von einer Katze.
Entsprechend darf man Drachen nicht mit den Temconis, den Bestiaren verwechseln, die fähig sich die Gestalt dieser Kreaturen anzunehmen, aber dabei trotzdem über einen menschenähnlichen Intellekt verfügen.

Drachen vermutlich ein Alter von bis zu 600 Jahren, genau ist das allerdings nicht zu sagen.

Aussehen und Eigenschaften der Gestalt:
Was das Aussehen von Drachen im Detail betifft, so ist es so das die meisten Drachen sich äußerst individuell entwickeln können. Die Farbe der Schuppen und der darunter liegenden, ledirigen Haut kann weit gefächert auftreten, so wurden bereits Exemplare in vielen verschiedenen Farbtönen gesichtet. Von schmutzigen weißtönen, über kräftige Farben wie rot, grün, blau, golden oder purpur, bis hin zu tief schwarzen Drachen wurde bisher schon alles mögliche gesichtet. Man sagt den schwarzen Drachen nach besonders gefährlich zu sein, da sie des Nachts am Himmel völlig unmöglich zu sehen sein sollen.

Eine weitere, stark variierende Eigenschaft der Drachen sind die massiven Hornstacheln, die sie am Körper bilden können. Meistens treten diese meist sehr spitzen, gefährlichen Stacheln am Rücken entlang der Wirbelsäule auf, am Kopf oder an der Spitze ihres Schweifs.
Gelegentlich wachsen sie aber auch wahllos auf dem harten Rückenpanzer der Kreatur oder auch an den Armen und Beinen.

Die Augen der Drachen, die meistens eine zu den Schuppen passende Farbe aufweisen, sind äußerst Sehstark und so in der Lage selbst aus großer Höhe ihre Beute auszumachen.
Ihr Geruchsinn ist vergleichbar mit dem eines Hundes und damit ebenfalls exellent, ihr Gehör ist aber nicht besser als das eines ordinären Menschen.

Ihre weiteren, variablen Erscheinungseigenschaften sind Hautkämme, Hörner, Haare und sogar Federn. Bisher ist es völlig unbekannt, was diese breite Masse an verschiedenen Merkmalen hervorruft, aber Gelehrte vermuten immer wieder das es stark abhängig von der Ernährung des Muttertiers vor der Zeugung ihres Nachwuchses ist, oder von der Konstellation der Sterne und Mondphasen abhängt, in denen der Drache schlüpft.

Die Panzerung der Drachen ist einer der Punkte, warum sie so sehr gefürchtet werden. Ihre harten Schuppenpanzer, die den Großteil ihres Körpers bedecken, sind beinahe so hart wie Stein und nur sehr schwer zu durchdringen. Die darunter liegende Lederhaut ist ebenfalls sehr widerstandsfähig, wenn gleich man sie mit Speeren, Pfeilen oder auch sehr scharfen Klingen gut durchdringen kann. Der Bauch ist im vergleich zum Rest des Körpers gänzlich frei von Schuppen, entsprechend ist das die Hauptschwachstelle in der Verteidigung eines Drachens. Natürlich gibt es auch immer wieder Lücken zwischen den Schuppenpanzerschichten, so kann er Drache auch an anderen Stellen verwundet werden, wenn auch deutlich schwerer. Gelegentlich können auch Schuppen von Drachen gefunden werden, es liegt also nahe davon auszugehen das sie ihre Schuppen mit der Zeit wechseln und sie nicht einfach mit dem Drachen selbst mitwachsen.
In der Vergangenheit haben sich besonders Ballisten als sehr effektive Waffe gegen Drachen erwiesen, da die riesigen Bolzen mühelos in der Lage sind den Drachenpanzer zu durchschlagen.
Außerdem sind die Flügel eines Drachens äußerst verwundbar, da die meist durchscheindende Flügelmembran leicht zerstört werden kann. Sie kann zwar innerhalb weniger Tage wieder vollständig heilen, selbst wenn sie einmal komplett aufgeschlitzt wurden, allerdings ist das häufig zu spät für den verwundeten Drachen.

Sozialverhalten:
Drachen treten des weiteren meist nur allein auf, jedenfalls wurden bisher nur seltenen zwei oder mehr Exemplare an einem Ort beobachtet. Nur sehr selten sind Drachen in kleinen Gruppen aufgetreten, also vermutet man, dass sie sich nur zur Fortpflanzung in kleinen Familien zusammenschließen und sich wieder trennen, sobald die Jungdrachen alt genug sind um allein zu überleben.
Anhand der bisher erfolgten Beobachtung ist es außerdem naheliegend zu vermuten, dass Drachen sehr schnell wachsen, sofern sie genug Nahrung zur Verfügung haben. Man schätzt, dass die Dauer die ein Drache vom Zeitpunkt des Schlüpfens bis zur ersten selbstständigen jagt nur wenige Wochen beträgt. Die kleinsten, zu dieser Zeit erlegten Drachen waren etwa so groß wie ein kleines Pony.

Drachen jagen ansonsten so gut wie alles, dabei machen sie auch vor Menschen keinen Halt. Allerdings sind sie trotz ihrer Animalität intelligent genug um größere Menschensiedlungen zu meiden, seitdem die Menschen wirksame Waffen gegen Drachen entwickelt haben.
Auch wurde nie ein Drache dabei beobachtet, der grundlos getötet hat. Allem Anschein nach sind Drachen, abgesehen von ihrer Erscheinung und ihrer überwältigenden Kraft keine übermäßig aggresiven Tiere. Sie scheinen nur zu töten, wenn sie Hunger verspüren. Grausamkeit ist diesen Wesen also bisher nicht offiziel zuzusprechen, auch wenn sie in der Regel als schreckliche Monster angesehen werden.
Zwar scheinen Drachen keine potenzielle Gefahrenquelle in ihrer Nähe zu dulden, doch sind Drachen schon ebenso oft geflohen wie zum Angriff übergegangen, wenn sich Jägertrupps genähert haben, um sie zu erlegen. Man kann also davon ausgehen das Drachen auch hierbei, wie bei ihrer Schuppenfarbe, sehr unterschiedlich ausfallen können.

_________________


   Once One, Now None.   
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Tiere   

Nach oben Nach unten
 
Tiere
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» gehören tiere in den zoo?
» WOLF PRINZESSINNEN PRIVAT
» Ich male Tiere (z.B. Drachen, Katzen und Wölfe) mit GIMP
» [Planung] Die Vergangenheit holt uns ein-Neustart!!!
» [Planung] GoldClan und SilberClan

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Ashes of the fallen dynasties :: Footprints in a new world :: Rund um Foladrion :: Trivia-
Gehe zu: