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Salen Arion
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BeitragThema: Pflanzen   Mi Jan 24, 2018 5:36 pm

Pflanzen
"Eine Erinnerung des Waldliedes."

Die varantische Flora ist etwas ganz besonderes. Viele Pflanzen haben ihre eigene Wirkung auf den menschlichen oder auch übernatürlichen Körper. Doch auch ihr Aussehen kann zuweilen einzigartig und besonders sein. In dieserm Triviaabteil findest du all die besonderen Pflanzen, die Varantas ihre Heimat nennen.

Vorlage:
 

Inhalt
• Die Treants
• Die Achillea
• Die Drachenblutbäume
• Die Käppchen
• Die Dämonenklaue
• Der Karamellstümper
• Der stachelige Puffer
• Der Siruppilz
• Der Süßstängel  
• Die Blattlesse

_________________

When the echos chime, we may be the first to fall.

But even on the darkest night I will be your sword and shield,

your camouflage and you will be mine.


Zuletzt von Salen Arion am So Feb 04, 2018 11:24 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Faerun Vanbourgh
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BeitragThema: Re: Pflanzen   Do Feb 01, 2018 10:52 am

Treants
"Wer Stamm und Ast im Herd verprasst, kann unser Freund nicht sein."

Name:Treants oder auch Baumweise
Art: magische Bäume
Vorkommen: Hauptsächlich in abgelegnen Gebieten wie dem Ewigwald oder auch Orten, wo Bäume sehr alt werden können
Häufigkeit: Selten, schätzungsweise gibt es auf dem gesamten Kontinent 600 Treants
Größe: Sehr groß, Treants erreichen Höhen von Tannen, alten Eichen oder Weiden



Beschreibung:
Treants sind zum Leben erwachte Bäume, die die Wälder, Tiere und Pflanzen beschützen, wo sie sich befinden. Grundsätzlich sind sie sehr friedfertige und freundliche Wesen, solange man in ihren Wäldern keine Bäume abholzt, mutwillig Tierfamilien tötet oder andere Gräueltat im Wald verübt.
Ein Treant war meist ein Blattbaum, der lange in Frieden wachsen durfte. In etwa wächst eine Eiche 200 Jahre, bevor sie zum Leben erwacht und dann nur, sollte sie ein liebliches Lied hören. So lösen sie ihre Wurzeln aus der Erde und beginnen durch die Wälder zu streifen, dabei ernähren sie sich wie zuvor auch von Sonnenlicht und Wasser. Sie beginnen damit sich um schwache Tiere oder Pflanzen zu kümmern und es kam auch schon des Öfteren vor, dass ein Treant einem Menschen aus dem Ewigwald hinaus geholfen hat, denn ein Treant ist auch ein hilfsbereites, wenn auch eigensinniges Wesen. Ihre Art kann man durchaus als seltsam bezeichnen. Immerhin sprechen nur wenige die Sprache der Menschen. Für Unwissende besteht die Sprache nur aus einem Brummen und tiefen, seltsamen Lauten.

Das Holz eines Treants wird oftmals mit Gold aufgewogen, da es nur sehr schwer ist einen Treant zu fällen, ohne ihn dabei in Flammen zu stecken. Das biegsame und gleichzeitig harte Holz kann einerseits gut zu einer sehr stabilen Rüstung verbaut werden und andererseits sind Bögen oder Armbrüste aus Treantholz eine der effektivsten Fernkampfwaffen, die man auf Varantas findet.
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BeitragThema: Re: Pflanzen   Do Feb 01, 2018 11:53 am

Achillea
".. seit ich ich zuletzt noch zitternd deinen Namen rief und  mich die kalte Erde zugedeckt..."

Name: Achillea, die Löwenblume
Art: Blume
Vorkommen: In der Wüste Karantas im Schatten von Palmen an Oasen
Häufigkeit: In Varantas nur im Blumengarten des Fürsten Vanbourgh
Größe: Bis zu 3 Fuß




Beschreibung:
Die Achillea ist in Varantas nicht heimisch. Ein Schiffsbrüchiger aus dem Süden Karantas brachte sie mit. Unter großer Sorgsam wurden sie im Garten des Fürsten Faerun Vanbourgh gezogen, wo die natürlichen Bedingungen mit sandigem Erdboden und die Hitze der Wüste imitiert werden. Sie gelten als die Lieblingsblumen der Fürstin und zu dem Blumengarten haben nur die Fürstenfamilie und erwählte Gärtner Zutritt.  Vor dem Garten sind Tag und Nacht Wachen postiert, die zwar Teil der Löwengarde sind, doch die Dienerschaft spricht im Falle von den Wachen als die Blumenwache.
Die blauen Blüten und der kelchförmige Blütenkopf verleihen der Blume ein obskures Aussehen. Die blauen Blütenblätter, welche sich wie eine Löwenmähne um die Fruchtknoten fächern, sind auch namensgebend für den Beinamen.
Die Alchemisten und Magier auf Varantas hatten bisher keine Möglichkeit die Achillea zu untersuchen, da die Fürstenfamilie jede Kooperation in diesem Punkt verweigert. So sind offiziell keine Heilwirkungen und Giftschäden bekannt. Allerdings wissen der Fürst und einige seiner engsten Vertrauten durchaus über die Wirkung Bescheid: Die Pflanze ist bei Verzehr hochgiftig und es führt zu einer Rotfärbung der Haut, Atembeschwerden folgen und endet in einem Ersticken durch Tod bereits nach wenigen Minuten des Verzehrs. Nach dem Ableben des Patienten färben sich Lippen und der Augapfel blau.
Der Geruch der Achillea ist allerdings sehr wohl bekannt, denn sie verströmen einen süßen, karamellähnlichen Duft aus.

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BeitragThema: Re: Pflanzen   Fr Aug 10, 2018 1:06 pm

Drachenblutbäume
"Selbst im Tod halten unsere Götter Wache."

Name: Drachenblutbaum
Art: Baum, gehört zu den Kastanienbäumen
Vorkommen: Sie wachsen ausschließlich in der Buckeltundra
Häufigkeit: Eher selten.
Größe: 10 – 15 Meter




Beschreibung:
Sie sind das einzige Gewächs, dass man in den Weiten der Buckeltundra zur Orientierung nutzen kann, dabei heben sie sich signifikant von der Umgebung durch ihr weißes Blattwerk ab. Aufgrund der Farbe gibt es viele Geschichten über diese Bäume. Die bekannteste ist, dass sie zu wachsen begannen als die Altwächter, die Götter des alten nordischen Glaubens, von den Jägern getötet wurden. Die Natur wollte ihren Wächtern ein Andenken setzen, weswegen sie diese Bäume wachsen ließ. So sind die Bäume heute auch oftmals als schlechtes Omen verschrien, da die Drei’isten die Götter des Glaubens noch heute als Dämonen ansehen.
Das Fällen dieser Bäume ist allerdings untersagt. Der erste Rabenfürst von Tirastir hat seinen Männern verboten diese Bäume zu fällen, da dieser noch streng an die Wächter glaubte und seinen Götter Ehre erweisen wollte. So hält sich heute noch der Irrglaube, dass es per Gesetz verboten ist einen Drachenblutbaum zu fällen.
Die wenigsten der Bewohner des Nordens wollen dies jedoch, da diese Bäume die Winterbienen beherbergen und ausschließlich in den Ästen dieser Baumart ihr Nest bauen. Von diesen Bienen sammeln die Bluternter, die Imker der Bienenart, den eigentümlichen roten Honig, der insbesondere im Norden sehr vielseitig verwendet wird. Einerseits wird er für die Herstellung des Blutmets verwendet und andererseits auch für den Wächtertrunk, einem ketzerischen Gebräu, dass selbst im Norden verboten ist, aber in vielen Tavernen unter der Hand verkauft wird.
Die Kastanien des Baumes sind essbar und dienen nicht nur den Tieren im Winter als Nahrung. Die Bauern dieser Gegend braten diese im Winter über dem Feuer und verwenden sie in unzähligen Gerichten. Die Haltbarkeit der Kastanien kommt den Bauern sehr entgegen.
Wie alt diese Baumart wird, weiß niemand. Man weiß nur, dass manche dieser Bäume wohl schon seit der Einigung die Buckeltundra zieren. Das Harz der Bäume ist blutrot, wie das Holz des Baumes, und besonders klebrig, wird allerdings sehr schnell hart, weswegen es gerne als Kleber für primitiven Waffen verwendet wird. Besonders Nomaden, die sich aus dem Vordach hierherwagen, bauen gerne Waffen daraus. Diese Stämme nennt man deswegen Blutstämme.
Übrigens strahlen die Bäume eine magische Präsenz ab, wobei man allerdings nicht weiß, warum und was genau an ihnen magisch ist, da niemand das genauere Untersuhen dieser Bäume zulässt.

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BeitragThema: Re: Pflanzen   Fr Aug 24, 2018 6:21 pm

Die Käppchen
"Unterschätze die Schönheit nie"

Name: Rosa / Blau Käppchen
Art: Pilz / Ständerpilz
Vorkommen:
Rosa: Bretonnia, Menargond, im Ewigland vermutet
Blau: Bretonnia, im Ewigland vermutet
Häufigkeit:
Rosa: Häufig
Blau: Selten
Größe: Größtes Exemplar 23,5cm


Beschreibung:
Nicht wie andere Pilze scheuen die Käppchen das Sonnenlicht nicht. Die blauen Käppchen gelten beinahe als ausgerottet. Die Menschen trugen dazu bei, denn sie besitzen heilende Kräfte. Der Geschmack ist aber so bitter, das die Pilze ohne Zubereitung nicht essbar sind. Der Würgereiz wird sofort ausgelöst, wenn die Zunge mit dem rohen Pilz in Kontakt kommt.

Der rosa Pil hingegen, kommt einem Raubtier gleich. Er ist einer der Gründe, weshalb sein Verwandter allmählich ausstirbt. Der Größte Pilz, das agierende Hirn, besitzt unter seiner Kappe drei reißzahnähnliche Stacheln. Er wächst meist an anderen Pilzen an. Wenn das Käppchen groß genug ist, bewegt sich der Kopf des Pilzes allmählich in die Richtung des fremden Pilzes. Es dauert Stunden bis dieser erreicht ist. Die Stacheln werden in die Kappe des anderen Pilzes gedrückt, bis diese tief genug eingedrungen sind. Die Nährstoffe werden gnadenlos gestohlen.
Diese sind nicht verzehrbar. Ihr Gift ist stark konzentriert. Wenn diese aufgeschnitten werden, stoßen sie ein Gas aus das ebenfalls hoch giftig ist. Bisher hat keiner es geschafft dieses Gift extrahieren zu können um es zu nutzen.

Wirkung:
Die blauen besitzen, wie bereits erwähnt, heilende Kräfte. Magen- und Darmbeschwerden machen sie den gar aus. Es soll sogar heißen, sie verhelfen zum ewigen Leben. Aberglaube alter Waschweiber. Aber ein blau Käppchen, das noch nicht von seinem rosa Verwandten angefallen wurde, ist beinahe unmöglich zu finden. Manche besitzen das Glück - doch täuschen lassen sollte man sich nicht - einen Blauen zu finden. Sobald ein rosa Verwandter in der Nähe des Blauen ist, ist die Wahrscheinlichkeit enorm hoch, dass dieser bereits ein Teil des Giftes besitzt. Blaukäppchen immunisiert das Gift des rosa Verwandten.

Die rosa Käppchen verteilen ihr Gift meist durch Sporen. Große Lebewesen brauchen sich nicht zu Sorgen,  selbst Mäuse erhalten keine Nebenwirkungen. Für Insekten, Reptilien und Amphibien hingegen, kann es eine wahre Hölle sein. Wenn sie nicht durch das Gift sterben, lagern sich die Sporen auf den Körpern der kleinen Ahnungslosen ab. Dort entwickeln sie sich und ernähren sich später vom kraftlosem Tier. Dieser unbeliebte Pilz vergiftet gerne seinen blauen Verwandten. Isst man diesen Pilz, erleiden die meisten in wenigen Minuten einen Herzstillstand. Wesen die dem Gift länger standhalten, erleiden wenig später der Atemlähmung.
Bestiare, wenn sie von Natur Reptilie oder Amphibie ist, ist das Gift der Sporen so wirksam wie bei anderen dieser Art. Selbst wenn ein Bestiar sich in seiner menschlichen Gestalt befindet, ist es nicht vor dem Gift sicher.
Feuer setzt weitere Sporen frei, weshalb eine Ausrottung unmöglich erscheint.

Am häufigsten taucht das rosa Käppchen bei blauen Käppchen auf.

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BeitragThema: Die Dämonenklaue   Mo Sep 10, 2018 11:03 pm

Dämonenklaue
"... und ihre verschiedenen Leben"

Name: Dämonenklaue
Art: Pilz / Ständerpilz
Vorkommen: Nur im Ewigland
Häufigkeit: Selten

Stadium 1
"Wie es heranwächst"


Name: Das erste Stadium besitzt eigene Namen: Hexen- oder Drachenei
Dauer: 7 Monate
Größe: Kann 3x so groß wie ein Hühnerei werden








Schlüpfende Dämonenklaue:
 



Beschreibung:
Das schlicht aussehende Ei ist der schützende Hülle des noch wachsenden Pilz. Die Dämonenklaue ist eine Besonderheit unter den Pilzen und wohl auch unter anderen Pflanzenarten. Dieses Stadium dauert sieben Monate. Das Ei an sich, sondert weder einen Duft aus noch ist es giftig. Wenn es aufgeschnitten wird, steigt einem ein fauliger Geruch in die Nase. Schwarze Flüssigkeit die an geronnenes Blut erinnert, darin befindet sich rosafarbenes Fleisch. Ab und an, scheint sich etwas darin auch zu regen und zu winden. An dem Tag, an dem der Pilz schlüpft, reißt die Haut auf und lässt allmählich fleischige Tentakeln frei.

Stadium 2
"Möge es wachsen und gedeihen"

Name: Fleischling
Dauer: 2 Jahre
Größe: 30 cm groß, 39 cm breit - später 13 cm









Beschreibung:
Im zweiten Stadium gleicht der Pilz seinem letzten Stadium. Ist er in seinem Zweiten, doch wesentlich größer aber auch breiter. Es wirkt als wäre etwas in ihm und es drohte zu platzen. Mit der Zeit wird er schmaler und an den Seiten seiner Tentakeln scheint dieselbe schwarze Flüssigkeit herauszutreten, wie im ersten Stadium wenn das Ei aufgeschnitten wird. Die Tentakeln sind fleischig Rosa und scheinen pulsierende Adern zu besitzen. Die Tentakeln scheinen in diesem Stadium manchmal miteinander verwachsen zu sein. Erst später bilden sich eigenständige 'Finger'.
Das Ei bildet eine schützende Schicht über den untersten Teil, der die Wurzeln vor Fressfeinden schützt. Die Pflanze hat einen fauligen Aasgeruch der aber nicht sehr stark erscheint.

Die Tentakeln sind zunächst an der Spitze verbunden und treten gemeinsam aus dem Stamm aus. Nach der Streckung trennen sie sich und breiten sich sternförmig aus. Doch dies passiert erst im Endstadium.


Eine Berührung kann zu Hautausschlägen führen.
Die junge Pflanze zu essen, kann zum Erstickungstod führen, denn die Speiseröhre würde sich auf das doppelte ausdehnen und dann zuschwellen. Die Luftröhre würde damit zerdrückt werden.

Endstadium
"Es frisst und lebt"

Name: Dämonenklaue
Dauer/Alter: Vermutet wird 83 Jahre.
Größe: Knappe 50 cm groß, 30 cm breit









Beschreibung:
Der eigentliche Namensträger, das Endstadium und auch das groteske Experiment der Natur. Der Pilz ist groß und besitzt Arme, die mehr an Tentakeln erinnern. Sie treten gemeinsam aus dem kurzen Stamm aus. Nach der Streckung trennen sie sich und breiten sich sternförmig aus. Die oberseits leuchtend, unterseits blassroten Arme tragen auf der Oberseite die olivschwärzliche, netzartig geteilte Gleba. Die Gleba scheint mehr wie Adern zu verlaufen und pulsieren sogar. An den Seiten der Arme (Tentakeln) sondern diese sonderbare schwarze Flüssigkeit ab, welche einen starken fauligen Aasgeruch verströmt. Die Flüssigkeit ist für Tiere giftig, für bereits kranke Tiere kann es den Tod herbeiführen. Auch Menschen können davon betroffen sein.

Als Nahrungsquelle dienen Insekten. Bevorzugt sind Mistkäfer und Fliegen, diese werden auch noch von dem Gestank angezogen. Sie fressen zum einen den sonderbaren Nektar, in dem sich die Sporen befinden, und tragen die Sporen woanders hin. Zum anderen aber, dienen sie als bevorzugte Nahrungsquelle.

Wenn man von oben auf den Pilz herunterschaut, kann in der Mitte einen Schlund entdeckt werden. Dort kriechen manche Insekten rein und verenden. Nicht jedes Insekt stirbt, denn ansonsten könnte sich der Pilz gar nicht verbreiten.

Fressfeinde besitzt der Pilz durchaus, trotz seines fauligen Gestanks. Ratten zum Beispiel wollen stehts den Stamm annagen. Zwar bewegt sich der Pilz langsam, doch wenn er sich bedroht fühlt kann er Blitzschnell einen Tentakel bewegen der die schwarze Flüssigkeit schleudert. Der Geruch ist ätzend und treibt manche Ratte in den Wahnsinn. Wenn Menschen dagegen treten, kann es passieren das die Stiefel oder die Hose einige Monate nach fauligem Aas stinken werden.

Im Enstadium ist die Dämonenklaue zwar verzehrbar, doch schmeckt sie genauso wie sie riecht. Ansonsten ist der Pilz ungiftig, abgesehen von der Flüssigkeit.


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BeitragThema: Re: Pflanzen   Mo Sep 10, 2018 11:12 pm

Karamellstümper
"Auch unter ihnen gibt es Süße"

Name: Karamellstümper
Art: Pilz / Knollenpilz / Süßpilz
Vorkommen: Menargond - nur im Dämmerwald, Tirastir - nur im Grenzwald
Häufigkeit: Noch kann man sie finden, wenn man sie sucht. Doch der Bestand geht von Jahr zu Jahr weiter zurück.
Größe: Sie entwickeln flächenartige Knollen, von ca. 3-18 Stück. Stark von dem Ort abhängig.






Beschreibung:
Der Karamellstümper ist wohl der komplizierteste unter den Süßpilzen. Er gehört zu den Knollenpilzen, kann aber durch seine flächenartigen Knollen, mit den Flächenpilzen vertauscht werden. Er hat eine glänzende Schicht auf der Oberfläche, diese ist aber bei einer Berührung sehr rau. Durchschneidet man die Haut, kommt diese glänzende karamellartige Flüßigkeit heraus. Sie erinnert an Sirup und gleichzeitig an fruchtigen Saft. Nahrhaft und schmackhaft zugleich. Doch als Unwissender, sollte man die Finger von den Pilzen lassen. Sind die Knollen noch zu jung, sind sie leicht giftig. Ein starker bitterer Geschmack, der einige Tage auf der Zunge bleiben kann, wird begleitet mit starken Bauchschmerzen. Es tötet zwar nicht, doch bleibt man einige Tage im Klohäuschen.

Hat er die perfekte Reife, ist der Sirup perfekt für Gebäck. Die Haut ist ebenfalls essbar, auch wenn sie ungewöhnlich rau ist. Sie besitzt ein nussigen Geschmack, wobei diese lieber für Hauptspeisen genutzt wird.

Ihre Anzahl an Knollen, hängt ganz und gar von dem Ort ab an dem dieser Pilz wächst. Kalte Orte, werden eher von diesem ungewöhnlichen Stümper bevorzugt. Ist der Ort eher warm, werden wenige Knollen zu finden sein.

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BeitragThema: Re: Pflanzen   Mo Sep 10, 2018 11:13 pm

Stacheliger Puffer
"Auch unter ihnen gibt es Süße"

Name: Stacheliger Puffer
Art: Pilz / Knollenpilz / Süßpilz
Vorkommen: An dunklen feuchten Orten von Aurum, Ursprung ist Bretonnia. Selten in Tirastir und Menargond.
Häufigkeit: Im Ursprungsgebiet Bretonnia, kommt sie recht häufig vor. Auch die Zucht ist dort nicht kompliziert, in Aurum sieht es schon ganz anders aus. Dort ist es reiner Zufall, das sich welche entwickeln. In Tirastir ist es nur im Sommer möglich welche zu finden. In den anderen Regionen überlebt dieser Pilz nicht.
Größe: Die Knolle hat meist einen Durchmesser von 5-7cm. 4-13 Knollen wachsen an einer Stelle.


Beschreibung:
Der Pilz ist rundlich, weiß und weist kleine Stacheln auf. Diese sind nicht giftig, können auch nicht durch die Haut dringen. Optisch erscheinen sie wie Stacheln, sind aber genauso weich wie der Rest des Pilzes. Er wächst an hohen Orten, bevorzugt an Felshängen. Diese Knollenpilzart gehört wohl zu den empfindlichsten. Die Sporen suchen sich Orte, an denen ihre Bedingungen ideal erfüllt werden. Die Luftfeuchtigkeit muss morgens hoch sein, zum Mittag allerdings wieder geringer. Genügend Sonne muss am Mittag und zum Abend hin vorhanden sein, Morgens allerdings darf kein Sonnenlicht an ihnen treten, sonst würden sie einfach von ihrer Position fallen und auf dem Boden aufplatzen. Das Züchten erweist sich als äußerst schwierig, doch in Bretonnia wird es bereits durchgeführt. In den anderen Ländern, ist es unmöglich diese zu züchten. Das sie in Aurum auftauchten, war reiner Zufall und der Bestand ist sehr gering. Dort leben sie meist in Höhlen, denn hohe Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit gibt es in Aurum nur äußerst selten.
Die Sporen des Pilzes sind robuster, sie können Kilometer weit vom Wind getragen werden, bevor sie sich sesshaft machen. Dabei wirken die Sporen beinahe intelligent, denn passt ihnen ein Ort nicht, scheinen sie die Richtung zu ändern. Im Herbst gibt es ein kleines Spektakel in Bretonnia, genauer gesagt in Seljenna. Dort sind am frühen Abend, wenn die Sonne gerade erst untergeht, die ganzen Sporen in der Luft. Die Sporen sehen aus wie Schneeflocken und gleiten wie Wolken am Himmel. Wenn Mühlen und Bäume zu hoch sind, bleiben manche Sporen dran hängen, wodurch es wie liegender Schnee wirkt. Meist wenn das Jahr gut war, genügend Regen und auch Sonne, dann sind es viele Sporen. War das Jahr allerdings trocken, sind es weniger. Durch dieses Phänomen orientieren sich die örtlichen Bauern. Denn nur wenn es viele Sporen waren, werden sie einige große Ernte von Herbstgemüse erhalten. Ob es wirklich damit ein Zusammenhang gibt, weiß keiner. Der Aberglaube ist groß bei den Bauern und Gelehrte haben sich mit dem Thema noch nicht befasst.

Das besondere an diesem Pilz ist, er ist neben dem Siruppilz, Süßstängel und Karamellstümper ein süßer Pilz. Essbar wie seine Verwandten, ist er zwar roh genießbar, doch ist es nicht empfehlenswert. Ein bitterer Beigeschmack besitzt er, wenn er nicht gebacken wurde. Gebacken ist das Innere des stacheligen Puffers süß und sahnig.

Aus dem Pilz werden Pufferbeutel gemacht, eine Süßspeise.

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BeitragThema: Re: Pflanzen   Mo Sep 10, 2018 11:15 pm


Siruppilz
"Auch unter ihnen gibt es Süße"

Name: Siruppilz
Art: Pilz / Flächenpilz / Süßpilz
Vorkommen: Ewigland, sowie im östlichen Kältearm und Norwald
Häufigkeit: In Ewigland kommt er sehr häufig vor. In der Eiswüste kann er nur im Norwald oder dem östlichen Kältearm gefunden werden.
Größe: Handgroße Flächen bedecken die Rinde von Bäumen.







Beschreibung:
Zu der Familie der Süßpilze gezählt, ist der Siruppilz ein Flächenpilz. Statt einen Stängel oder eine Knolle zu bilden, entwickelt er ein Geflecht das sich letztendlich verfestigt und zu dem eigentlichen Pilz wird. Er sondert einen süßen Sirup ab. In den Regionen der Eiswüste ist er lebensnotwendig für die Tiere, denn Zucker zu erhalten ist dort beinahe unmöglich. Im Ewigland ist dieser Pilz eine wundervolle Abwechslung für die hiesige Tierwelt. Der Sirup kann einfach von der Fläche abgeleckt werden, nach einer halben Stunde bildet sich schon neuer. Winzige Sporen sind in diesem erhalten und durch die Lebewesen ist es dem Pilz erst möglich sich andernorts zu bilden. In den anderen Ländern ist er ausgestorben, denn die Menschen hatten ihn bevorzugt für Süßspeisen verwendet. Doch er konnte sich nicht fortpflanzen, denn meist wurde der Sirup zum backen verwendet, weshalb die Sporen starben. Es war wohl ein Zufall, das dieser Pilz sich auch in der Eiswüste entwickeln konnte. Wie, ist nicht bekannt. Denn nur wenigen Jägern ist es bekannt, das dieser Pilz noch dort exisitert. Trotz der Kälte, ist der Sirup flüssig. Der gesamte Pilz strahlt eine Wärme aus, die ihn mehr zu einem Lebewesen erscheinen lässt.

Das Fleisch des Pilzes ist zäh und ungenießbar. Es fördert den Brechreiz und manche müssen sich sogar übergeben. Ideal wenn man etwas giftiges verschluckt hat.

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BeitragThema: Re: Pflanzen   Mo Sep 10, 2018 11:16 pm

Süßstängel
"Auch unter ihnen gibt es Süße"

Name: Süßstängel
Art: Pilz / Ständerpilz / Süßpilz
Vorkommen: Nur in Aurum
Häufigkeit: Häufig.
Größe: Maximal drei Stängel ragen aus einer Wurzel. Eine Höhe von 13cm kann erreicht werden.







Beschreibung:
Die Kappe als auch der Stängel sind blassrosa mit dunkleren Akzenten. Er ist einer der schwächsten Süßpilze, doch kann dieser auch problemlos roh verspeist werden. Der Saft gleicht einer Frucht, doch hat es einen unbeschreiblichen Geschmack. Man kann es mit keiner anderen Frucht vergleichen.

Der Süßstängel ist der einzige Pilz, der an heißen Orten überleben kann. Wenig Wasser wird benötigt, damit dieser besteht. Niemals wird er an sehr feuchten Orten wachsen können, auch nicht mit wenig Sonnenlicht. Meist trifft man ihn an hohen Orten an wie Dächern, an dem er die maximale Sonneneinstrahlung erhält.

In Speisen wird er auch gerne verwendet, doch für Kinder ist er roh am köstlichsten.


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BeitragThema: Re: Pflanzen   Fr Okt 12, 2018 12:42 am

Blattlessen
"Deine Seele wird diese Welt nie verlassen"

Name: Blatlesse
Art: Blattloser Baum
Vorkommen: Ausschließlich im Norwald
Häufigkeit: Im Norwald sehr häufig
Größe: bis zu 15 Meter




Beschreibung:
Die Blattlessen sind Bäume, die keine Blätter besitzen. Ihre Borke ist weiß und erscheint geisterhaft, selbst das Holz dieses Baumes hat eine leichenhafte Farbe und wird nicht nur deswegen als Geisterbaum bezeichnet. Denn um in der kargen kalten Landschaft der Eiswüste zu überleben, hörte diese Baumart auf Nährstoffe aus dem Boden zu ziehen oder Photosynthese zu erzeugen. Stattdessen fingen diese Bäume an, die Seelen, der in diesem Wald verstorbenen Lebewesen zu absorbieren und aus der Seelenkraft die nötige Kraft zu absorbieren. Absorbiert einer diese Bäume eine Seele, so bildet sich einen Tropfen.
Versucht man einen dieser Tropfen zu berühren, wird man von einem Frösteln durchschüttelt und demjenigen wird automatisch Körperwärme entzogen. Der Tropfen selbst fühlt sich wässrige an, so als würde man mit der Hand in einen Fluss fassen. Für herkömmliches Fußvolk haben diese Tropfen keinerlei Bedeutung, doch so mancher Seelenmagier soll in der Lage gewesen sein die Tropfen zu ernten, doch bedarf es dafür einer speziellen Technik, die vermutlich längst verloren gegangen ist.

Wie alt diese Bäume werden ist unbekannt, doch sagt man ihnen nach, dass sie seit dem entstehen Foladrions dort oben stehen und Seelen beherbergen, die schon länger tot sind als die Menschenreiche existierten, doch sollten sie einmal Blätter getragen haben. Über die Wahrheit dieser Aussage wird jedoch nur mehr spekuliert.
Diese Bäume zu fällen soll auch ein Ding der Unmöglichkeit sein, da sollte der Baum verletzt werden Geister erscheinen, die den Baum verteidigen, zudem lässt das Fällen des Baumes ihn sofort verdorren und das Holz dient nur mehr als Zunder.


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