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 Die Welt Foladrion

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Salen Arion
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BeitragThema: Die Welt Foladrion   Di Jan 02, 2018 3:45 am


Foladrion
"Alles, was du über unsere Welt wissen musst"

Umgeben von der unbarmherzigen See ist Varantas, der am weitesten entwickelte Kontinent in Foladrion, Schauplatz unserer Geschichte. Bevölkert wird Varantas von den unterschiedlichsten Lebewesen. Gewöhnliche und fantastische Tiere kommen in der Wildnis vor. Manche von ihnen wurden gezähmt, sodass die Menschen sie halten und züchten können. Andere wiederum sind für den Menschen unzähmbar, nicht selten sogar gefährlich. Sie wurden meist aus den belebten Gebieten vertrieben. Neben den Tieren und Menschen ist Varantas auch das Zuhause einiger übernatürlicher Wesen. Vor allem Nachtmahre, Vampire und Bestiare. Ja sogar Zwerge hat es einst in Varantas gegeben! Doch diese sind eine Art Tabuthema. Man spricht nicht von ihnen, was sie heute fast gänzlich in Vergessenheit versinken lässt.
Beherrscht wird Varantas jedoch von dem großen Menschenkönigreich, aber nicht alle Orte sind von Menschen besiedelt. Die Eiswüste, die sich hinter den Nordbergen erstreckt, ist beispielsweise ganz vom Menschenkönigreich abgeschnitten. Dort gibt es zwar einige kleine Menschendörfer, Überbleibsel der einst ansässigen Rabendynastie, doch der Großteil der Eiswüste ist unbewohnt. Das nutzen natürlich einige übernatürliche Wesen aus. Um genau zu sein: Dort lebt ein uralter Vampirclan und eine überlebende Urtemconis wacht hoch im Norden noch immer über das Wissen und die Geheimnisse ihrer Urahnen.
Neben der Eiswüste gibt es zudem andere Gebiete, die bisher nicht von den Menschen erobert wurden. Die Nordberge sind weitest gehend unbewohnt und das Reich westlich hinter dem Ewigwald, das Ewigland, ist ebenfalls fast unberührt. Auch in dem Reich der Menschen gibt es immer wieder Wälder und Berge, die eher unbewohnt sind und somit zeitweise Verstecke für übernatürliche Wesen bieten können. Doch die Jäger der Verdammten schrecken nicht vor ungewöhnlichen Gebieten zurück.

Das Leben in Varantas
Die Menschen und vor allem die Einigung ihres Reiches beeinflusste das Leben in Varantas sehr. Die Dynastien prägten Werte, moralische Vorstellungen und Gesellschaftsschichten. Vor allem der Adel spielt dabei eine große Rolle. Die Distanz zwischen Arm und Reich stellt sich nicht nur in ihrem Lebensstil da, sondern auch in den Namen der Personen. Sklaven haben beispielsweise immer nur einen kurzen Rufnamen oder werden gar nicht erst benannt. Familien die in den Augen der Gesellschaft eher unwichtig erscheinen, wie zum Beispiel Bauern, Zigeuner oder Leibeigene, besitzen oftmals nur einen Vornamen. Erst höher gestellte Familien haben einen Nachnamen. Beispielsweise Kaufmänner,  Handwerker oder Gelehrte.
Berühmte Personen können sich einen Titel auch aufgrund ihres Rufes erarbeitet haben. So könnte beispielsweise ein erbarmungsloser Jäger der Verdammten 'Jhon „der Erbarmungslose“ Doe' gerufen werden. Dieser Titel entsteht allerdings durch das Hörensagen und muss nicht immer mit der Realität übereinstimmen oder dem Namensträger gefallen. Hat eine Person eine wichtige Stellung inne, so wird diese immer ganz am Ende des Namens angehängt. Ein Beispiel hierfür wäre: Jhon „der Erbarmungslose“ Doe, Anführer der Jäger der Verdammten.
Familien, die einer Dynastie angehören, werden zusätzlich zu dem Vor- und Nachnamen mit dem Anhängsel der jeweiligen Dynastie vorgestellt. So könnte unser Jhon Doe beispielsweise 'Jhon Doe der Eiche' heißen. Natürlich können auch Adelige einen Titel durch ihren Ruf erhalten, was den Herren zu 'Jhon "der Erbarmungslose" Doe der Eiche' machen würde.
Die Hauptfamilie einer jeweiligen Dynastie wird außerdem mit ihrem Adelstitel angesprochen. So würde man den ergrauten Prinzen zum Beispiel 'Prinz Salen Arion der Krone' nennen. Angehörige der beiden Nebenfamilien der Dynastien haben immer den Titel 'Lord' oder 'Lady' vor ihrem Namen. Dabei erhalten die Kinder in ihren jungen Jahren oft eine Verniedlichung, wie 'Die kleine Lady Michella Raffok der Krone'.
Um ein Beispiel anzuführen, welches alle Namen und Titel in sich vereint: Den Fürsten der Löwendynastie nennt man 'Fürst Faerun "Der Großzügige" Vanbourgh der Löwen, Meister der Münze und Hüter des Erzes'. Übrigens! Die Kinder von Fürsten nennt man ebenfalls Prinz oder Prinzessin.

Mit der Entwicklung des Menschen wich der alltägliche Handel einem System aus Münzen, welches einen Gegenwert für Lebensmittel oder andere Ware darstellt. Eingeführt von der Löwendynastie, die noch heute die Münzen herstellt, ist diese Bezahlung in ganz Varantas verbreitet. Die Münzen sind 2 cm groß, rund und haben ein kleines Loch in der Mitte,welches häufig genutzt wird, um sie an einer Kette zu tragen. Es gibt zwei Arten der Münzen: Silberne und Goldene. Die silbernen Münzen werden 'Vele' genannt und ein Vele ist so viel Wert, wie ein Laib Brot. Die goldenen hingegen sind sehr viel mehr wert. Ja, man muss gar 100 Vele bezahlen um eine einzige dieser Münzen zu erhalten. Man nennt sie 'Fine' und auf ihnen sind vier kleine Kronsymbole eingeprägt.
Im alltäglichen Sprachgebrauch würde man beispielsweise sagen: "Danke, das macht dann fünf Vele." oder "Ihr scherzt, Mylady! Ich besitze doch keine drei Fine!"

So sehr die Menschen sich aber auch weiter entwickeln, so sehr halten sie auch an alten Gewohnheiten fest. Das Recht der Frau steht noch immer weit unter dem des Mannes. Eine Frau würde niemals das Königreich oder Fürstentümer alleine erben dürfen. Deshalb sind männliche Erben in den Dynastien unheimlich wichtig. Generell würde eine Frau nie wirklich selbst erben. Der Besitz einer Familie gehört immer dem Mann im Haus. In Adelsfamilien sind die Töchter dazu da, um politisch verheiratet zu werden und gesunde Nachkommen zu zeugen, während man Frauen im gemeinen Volk meist für den Haushalt und das Behüten der Kinder einsetzt.
Ebenso festgefahren ist man in den Gesellschaftsschichten. Wer einmal ein Sklave ist, wird das auch bleiben. Häufig werden die Kinder genau das, was ihre Eltern sind. Man hat zwar die Möglichkeit auch außerhalb seiner Familie eine Ausbildung zu beginnen, aber warum sollte der Schmied jemand anderen als seinen Sohn ausbilden? Vor allem, wenn der Bewerber nur ein dummer Bauernjunge ist. Wer also gesellschaftlich aufsteigen möchte, hat einen steinigen und langen Weg vor sich, der viele Enttäuschungen bietet. Zudem ist Bildung grundsätzlich ein sehr teures Unterfangen. Denn sie muss selbst finanziert werden, da Gelehrte angeheuert werden müssen, um seinen Kindern Bildung zugänglich zu machen. Besonders teuer ist Bildung übrigens in Aurum, weil man dort neben der eigentlichen Steuer Geld an das Fürstentum zahlen muss.

Der Alltag der gewöhnlichen Menschen ist geprägt von harter Arbeit. Wer in Varantas am Abend eine Mahlzeit auf dem Tisch haben möchte, wird sich dafür auch anstrengen müssen. Neben der Arbeit finden viele im Glauben ihren Trost oder aber in der Gerüchteküche. Diese fängt beim eigenen Nachbarn an und endet beim Adel. Sie sind ein wichtiger Teil des Lebens der Menschen, da es sie ein wenig ablenkt. Ebenso zur Ablenkung dienen häufig Affären oder Liebschaften, die gerade bei Frauen nicht gerne gesehen sind. Ehebruch gilt als eine Sünde, die in Extremfällen auch mit einer Hinrichtung bestraft werden kann. Seltsam ist hierbei allerdings, dass Männer bei weitem nicht so streng behandelt werden. Ob das wohl mit den gut laufenden Hurenhäusern zusammen hängt? Wer weiß...

Das Leben außerhalb des menschlichen Herrschaftsgebietes ist im Gegensatz dazu eher bescheiden. Manche leben sogar nur mit ihrer Familie in einem Wald oder in kleinen Dorfgemeinschaften zusammen. Das Königreich hat nichts gegen diese kleinen Familien oder Dörfer, so lange sie nicht aus Bestiare bestehen oder gar Nachtmahre bei sich verstecken. Natürlich versucht man diese Menschen immer wieder dazu zu bewegen in das Reich der Menschen umzusiedeln, doch die meisten dieser Gemeinschaften sind so klein, dass sich der Aufwand sie zu zwingen gar nicht lohnen würde.

Die Kluft zwischen Arm und Reich
Die Armut im Menschenkönigreich ist stark verbreitet. Das Leben ist hart und auch die sogenannte Mittelschicht muss für ihr Abendbrot wie verrückt schuften. Täglich verhungern die Menschen, ihre Kinder und erst recht die Sklaven. Auch Krankheiten sind keine Seltenheit: Gerade in den großen Städten ist sauberes Trinkwasser nicht für jeden zugänglich und Ratten übertragen vor allem in den ärmeren Gegenden viele Krankheiten. Die Anstellung von Heilern ist zudem ein teures Unterfangen, welches sich meist nur die Obersicht leisten kann. Allein der hohen Population und der schnellen Vermehrung der Menschen und ihrer Sklaven ist es zu verdanken, dass dieses System überhaupt noch funktioniert. Ein System bei dem es viel zu viele Adelige gibt, die in Saus und Braus leben, während das Gemeine Volk sich durch hohe Abgaben, Ernteausfälle und schlechte Lebensbedingungen nur schwer ernähren kann.

Gefahren in Varantas
Als wäre das Leben in Varantas nicht schon schwer genug, gibt es einige 'natürliche' Gefahren. Aktuell sind es vor allem 'der Ascheregen' und 'die Starre', vor denen sich die Menschen, aber auch übernatürliche Wesen fürchten. Da 'die Risse' geschlossen wurden, ist zumindest dies ein Grund aufzuatmen.

Der Ascheregen ist ein Phänomen, bei dem an zufälligen Tagen plötzlich Asche vom Himmel fällt. Klingt im ersten Moment gar nicht so schlimm, wäre diese Asche nicht hochgiftig. In Kontakt mit Haut (ganz gleich ob Mensch, übernatürliches Wesen oder Tier) entstehen wunde Stellen, begleitet von Juckreiz und leichtem Schmerz. Es verheilt zwar meist gut, doch wäre man der Asche zu lange ausgesetzt, würde der Kontakt zu vernarbtem Hautgewebe oder gar dem Tod führen. Man sollte in dem Fall besser schnell das Innere eines Gebäudes aufsuchen oder seine Haut auf eine andere Art bedecken.
Glücklicherweise ist der Ascheregen nie sonderlich stark. Man könnte es vergleichen mit einem leichten Schneefall, bei dem am Ende eine kleine Schicht Schnee zurück bleibt. Doch auch dies hat große Auswirkungen, verderben immerhin Pflanzen, die zu stark in Kontakt mit der Asche gekommen sind. Bei besonders schlimmen Ascheregen bedeutet dies, dass ganze Felder von Getreide verkommen können, wenn man diese nicht rechtzeitig schützt. Teilweise wurden sogar schon alte, starke Bäume so sehr von der Asche beschädigt, dass sie in sich zusammen krachten.
Die Asche bleibt übrigens nicht liegen. Sie frisst sich hinein worauf auch immer sie landet und verschwindet bei dem Vorgang.
Gerüchten zufolge soll die Asche aus den sogenannten 'Ascheminen' stammen. Angeblich weht der Wind die Asche aus den Minen heraus und verteilt sie im ganzen Land. Nachweisen konnte das noch niemand, da die Ascheminen nicht nur ein Tabuthema sind, sondern deren Erkundung auch höchst gefährlich ist. Seit der kompletten Verbrennung und Auslöschung des Zwergenvolks, welches die Minen früher ihr Zuhause nannte, sind sie fast gänzlich unzugänglich. Alles ist mit Asche bedeckt und regelmäßig stürzen Teile der Mine ein. Das letzte Mal, dass jemand die Minen offiziell betreten hat, war bei der letzten Schließung des wohl größten Risses, den es je gegeben hat. Die Erzmagier wagten sich tief in das Herz der Ascheminen und schlossen den letzten Riss.

Die Starre ist eine Krankheit, welche teilweise ganze Dörfer bei Nacht überfällt. Es gibt keine Hinweise darauf woher sie kommt oder wie sie sich verbreitet, man weiß nur: Ist sie einmal in einem Dorf angekommen, so rafft sie fast alle Bewohner dahin. Die wenigen Überlebenden können nichts darüber erzählen, was passiert ist, da sie außer dem leisen Stöhnen von Menschen nie etwas mit bekamen. Die meisten schliefen schließlich zu der Zeit des Geschehens.
Die Auswirkung der Starre ist im ersten Moment nicht tödlich. Die Menschen verlieren jedoch jeglichen Antrieb und eigenen Willen. Sie vegetieren wie leblose Hüllen nur vor sich hin. Magiebegabte verlieren sogar ihre Aura. Die meisten vermuten, dass die Krankheit die Seele zerfrisst. Bemerkt niemand, dass das Dorf betroffen ist, verhungern die Anwohner, ohne sich dagegen wehren zu können. Zurzeit gibt es keine Heilung der Starre.

Man vermutet, dass es die Risse schon immer gab. Doch sie wurden erst im Jahr 210 entdeckt. Da es schon immer Angriffe der dämonischen Wesen gab, die den Rissen entsprangen, glaubte man vor dem Auftauchen der Risse, dass die Nachtmahre die Dämonen nach Varantas führten. Noch heute hält sich das Gerücht hartnäckig, dass die Sklaven für die Risse in der Welt verantwortlich sind, waren sie doch eigentlich die Wächter der Traumwelt, die hinter den Rissen liegt. Diese Annahme war mit einer der Gründe für die Versklavung des Volks.
Das Auftauchen der Erzmagier sollte dieses Leid allerdings bekämpfen und letztendlich auslöschen. Mit ihrer Macht ließen sich die Risse vor 97 Jahren schließen und die letzten Dämonen wurden vor 62 Jahren gefunden und getötet.

Glauben und Religionen
In Varantas gibt es viele, kleine Religionen. Sie entwickelten sich über die Jahrhunderte und fanden ihre Anhänger meist innerhalb von Familien oder Dörfern. Überschattet werden diese Religionen von der größten aller Religionen: Dem Drei'ismus. Die meisten Menschen glauben an die drei Götter, was zum einen durch die jahrhundertelange Etablierung des Glaubens entstand, aber auch dank der Bekennung des Adels zum Drei'ismus.
Man glaubt dabei an die drei Götter der Schöpfung: Enel, den Gott des Landes; Tatnel, den Gott des Wassers und Imel, den Gott des Himmels. Vor allem Enel erhält dabei viel Aufmerksamkeit, weil er als Vater der Menschheit und somit als Hauptgott gilt. Die anderen beiden Götter werden eher bei spezifischeren Begebenheiten zu Rate gezogen. So ist Tatnel zum Beispiel der Schutzgott der Seefahrer und man bittet Imel um Hilfe, wenn man sich gutes Wetter wünscht.

Das magische Erz
Das magische Erz ist ein graues Mineralgemenge, welches einen hohen Metallgehalt besitzt. In der richtigen Verarbeitung kann man es mit anderen Mineralgemengen, wie beispielsweise Kupfer, vermischen und dadurch erhält das Erz unterschiedliche Eigenschaften. In seiner rohen Form hat es eine raue Oberfläche und strahlt ein sanftes, blaues Leuchten aus. Das Leuchten ist ein wenig warm, was darauf schließen lässt, dass es sich hierbei um Energie handelt. Dank dieser Energie, die das Erz zu speichern scheint, hat es auch seinen Namen 'magisches Erz' erhalten. Die Menschen entdeckten es ungefähr 1200 Jahre vor der Einigung. Vorher war es nur den Zwergen bekannt, die aus dem Erz magische Relikte herstellten. Sie nannten es übrigens Argaskr. Doch dieses Wissen starb mit den Zwergen aus, nur noch wenige Gelehrte der Magie kennen diesen ursprünglichen Namen und das Wissen über zwergische Verwendungsarten ging völlig verloren. Noch heute rätseln die Menschen, was genau das magische Erz eigentlich ist und wo sein Ursprung liegt.

Der Mensch hat gelernt, das Erz auf drei Arten zu verwerten. Am häufigsten wird es dafür verwendet, um Nachtmahre ihrer Magie zu berauben. Durch den Zusatz von Kupfer saugt das Erz Magie auf, während das Kupfer diese neutralisiert. Die Magie 'verschwindet' also. Verarbeitet wird dies meist in Form eines schlichten Schmuckstücks, beispielsweise einem Ring oder einem Stab mit zwei Kügelchen an den Enden. Da das Erz in direktem Kontakt mit dem Körper des Nachtmahrs stehen muss, wird es im Nasenrücken zwischen den Augen angebracht. Dort macht es dann von alleine seine Arbeit. Der Nachtmahr ist von dort an unfähig seine Magie zu wirken und mit der Zeit verschwindet sogar seine Aura. Manche Sklaven haben schon versucht sich das Schmuckstück zu entfernen, doch es hinterlässt immer eine sehr auffällige und hässliche Wunde. Außerdem schöpft es dauerhaft die Magie ab, was bedeutet, dass sich die 'magischen Vorräte' des Nachtmahrs erst wieder aufladen müssen, bevor er wieder zaubern kann. Das dauert mindestens Monate, wenn nicht sogar Jahre oder die Magie kommt nie wieder zurück – abhängig davon wie lange das Schmuckstück getragen wurde. Technisch gesehen würde diese Verarbeitung bei allen magisch begabten Wesen funktionieren, beispielsweise bei Bestiaren. Es würde ihre Verwandlung verhindern und ihre sämtlichen Volksfähigkeiten entziehen. Auch bei einem Menschen würde es funktionieren. Doch seinen Artgenossen würde man diese Folter nur in absoluten Ausnahmefällen antun. Beispielsweise wenn verbotene Schulen verwendet werden oder man von starkem Missbrauch ausgehen muss.

Die zweithäufigste Anwendung findet das Erz in Waffenverarbeitungen. Es ist nicht nur sehr stabil, sondern lässt sich auch unheimlich gut schärfen. Das sorgt dafür, dass Waffen aus magischem Erz als die schärfsten in ganz Varantas gelten. Von der Stabilität her nimmt es sich nicht viel zu Eisenerz. Das typische blaue Schimmern bleibt bei Waffen übrigens erhalten, während es sich bei anderen Verarbeitungen farblich ändern kann oder häufig ganz verschwindet.

Die dritte und aufwändigste Verwendungsart besteht darin Hexen und Hexern das gezielte Wirken von Magie zu ermöglichen. Hierfür wird das Erz mit dem Blut des Hexers oder der Hexe verbunden. So entstehen einzigartige Schmuckstücke, Stäbe oder Relikte, die an ihren Magier gebunden sind. Das Schmuckstück kanalisiert die Magie des Anwenders. Das bewirkt, dass der Magier entscheiden kann wie viel seiner Energie er in Zauber investieren möchte. Dadurch werden Wirkungen gezielter, steuerbarer und allgemein betrachtet verbraucht der Magier weniger Energie. (Mehr Informationen hierzu sind unter dem Punkt 'Magie' zu finden.)

Narantas und Karantas
Die beiden Kontinente neben Varantas sind vielmehr Legenden für die Menschen hier, denn sie zu erreichen ist unmöglich. Zwar erbauten die Vorfahren der Rabendynastie schon vor Jahrhunderten die ersten Schiffe, doch Foladrions See ist unbarmherzig. Wilde Strudel trennen die Kontinente voneinander und kein Schiff vermochte es je diese Strudel und ihre wilden Stürme zu überleben. Man kann Varantas also bis zu einer gewissen Reichweite mit einem Schiff verlassen oder umsegeln. Wagt man sich jedoch zu weit heraus, bedeutet dies meist den sicheren Tod.
Varantische Bewohner können sich nicht erklären wie, aber manchmal stranden einzelne Menschen oder Wesen von anderen Kontinenten an unserer Küste. Fremdlinge werden sie genannt und gerne gesehen sind sie nicht. Meist bedeuten diese Leute mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen Ärger. Vor allem, wenn es sich um übernatürliche Wesen handelt. Sollen sich doch die Jäger um sie kümmern!
Demnach ist nicht viel über Narantas und Karantas bekannt. Man weiß nur, dass die Kontinente bei weitem nicht so weit entwickelt sind, wie man es aus Varantas gewohnt ist. Die Menschen und Wesen leben häufig in Stämmen und nur sehr selten gibt es kleinere Königreiche oder Fürstentümer. Für viele Fremdlinge ist der neue Kontinent überfordernd. Seine Regeln und seine Kultur erscheinen völlig fremd. Je nachdem von wo sie stammen, lebte man vielleicht sogar in Frieden mit andersartigen Wesen oder man führte einzelne Kriege. In jedem Fall bedeutet es für die Fremdlinge sich anpassen zu müssen, die Sprache dieser Welt zu erlernen und sich zurecht zu finden.


Zuletzt von Admin am Fr Jan 05, 2018 3:18 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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